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Aktualisiert am 31.12.2011
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DTM Nürburgring: Audi-Triumph in der Eifel

06.09.2007

DTM
Schon beim Start ging Tomcyk in Führung.
Doppelpfeil

Es war das Wochenende des Audi-Piloten Martin Tomcyk. Nach der Trainingsbestzeit fuhr er beim DTM-Lauf in der Eifel einen ungefährdeten Sieg nach Hause. Mercedes-Pilot Bruno Spengler hatte nie eine reelle Chance zum Überholen und musste sich mit Rang zwei zufrieden geben. Nach der viertschnellsten Zeit im Qualifying konnte er aber wenigstens die vor ihm gestarteten Audi-Piloten Timo Scheider und Tom Kristensen hinter sich lassen.

Beim Start ging das im Training erfolgreiche Audi-Trio in Führung, aber noch in der ersten Runde kam das Safety-Car zum Einsatz. Audi-Pilot Mike Rockenfeller hatte beim Start seinen Markenkollegen Markus Winkelhock touchiert, der sich daraufhin in die Boxenmauer drehte. Die Bergung des Fahrzeugs war schnell erfolgt und Tomcyk stürmte erneut dem Feld davon. Kristensen hingegen verpasste auf Platz drei den Anschluss und bremste so die hinter ihm liegenden Mercedes-Piloten ein. Norbert Haug zeigte sich von dieser Aktion wenig begeistert, auch die Rennleitung untersuchte den Vorfall später, allerdings ohne Ergebnis.

Schon in Runde sechs kamen die ersten Fahrer zum Pflichtstopp an die Box, darunter auch Timo Scheider und Bernd Schneider. Nur eine Runde später ging Spengler an dem nun zweitplatzierten Kristensen vorbei und eröffnete die Jagd auf Martin Tomcyk.

DTM
Publikumsmagnet DTM: 117.000 Zuschauer am Ring.
Doppelpfeil

Nach seinen erfolgreichen Long-Run-Tests im Freitagtraining kam Spengler erst nach 20. Runden zu seinem ersten Stopp an die Box, eine Runde später folgte Tomcyk, der dabei seine Position aber souverän behaupten konnte.

Das Thema Stallregie war nach dem Rennen in Zandvoort heftig diskutiert worden. Norbert Haug hatte in diesem Zusammenhang erklärt, dass es bei Mercedes keine diesbezüglichen Regelungen gäbe. Wie zur Bestätigung dieser Aussage überholten Paul di Resta und Jamie Green den in der Meisterschaft Viertplatzierten Bernd Schneider in der 23. Runde. Schneider blieb bis Rennende hinter seinen Teamgefährten und holte somit nur zwei statt möglicher vier Punkte.

Während auch der zweite Pflichtstopp an der Spitze keine Veränderungen brachte, kämpfte sich Mattias Ekström Platz um Platz nach vorn. Der Schwede war nur als Zehnter ins Rennen gegangen, lag aber nach dem zweiten guten Stopps schon auf dem fünften Platz dicht hinter Timo Scheider und Jamie Green. Als Green am Ende der Mercedes-Arena vergeblich versucht, sich an Scheider vorbei zu pressen, sah Ekström seine große Chance.

DTM
Spannende Positionskämpfe im Hinterfeld.
Doppelpfeil

Ausgangs der Arena setzte er sich neben Green und war in der nächsten Kurve vorbei. Nur eine Runde später ging er am Ende der Start-Ziel-Geraden auch an Scheider vorbei und lag damit auf dem dritten Platz. Gerüchten, dass es sich dabei um Stallregie gehandelt haben soll, trat Scheider entgegen. Da er seinen zweiten Stopp bereits in Runde 14 absolviert hatte, musste er mit seinem letzten Reifensatz 29 Runden fahren. Daher sei Ekström schneller unterwegs gewesen.

Mit dem ersten und dritten Platz im Rennen und einer Meisterschafts-Doppelführung von Ekström (44 Punkte) und Tomcyk (40 Punkte) verabschiedete sich Audi aus der Eifel und geht als Favorit in die verbleibenden zwei Läufe in Barcelona und Hockenheim.

Mercedes-Pilot Spengler hat schon zehn Punkte Rückstand, Bernd Schneider gar 16,5 und damit wohl nur noch theoretische Chancen auf eine Titelverteidigung. Trotz des Rückstands gab sich Norbert Haug kämpferisch: „Es ist dann vorbei, wenn es vorbei ist, ich habe schon andere Dinge im Motorsport passieren sehen.“ Seine Wunschvorstellung: Ein Mercedes-Triumph in Barcelona und Punktgleichheit vor dem letzten Rennen in Hockenheim.

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Markus Winkelhock schied schon beim Start aus.
Doppelpfeil
Letzter DTM-Start am Ring: Christian Abt im Audi.
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Zweiter Saisonsieg für Martin Tomcyk im Audi.
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Rang fünf für Jamie Green im Mercedes.
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Von Startplatz zehn auf Rang drei: Mattias Ekström.
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Susie Stoddard fiel durch eine Drive-Through-Strafe zurück.
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Die Zuschauer auf der Mercedes-Tribüne erlebten einen Audi-Triumph.
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Symptomatisch für das Wochenende: Audi hatte die Nase vorn.
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Wahrte mit Rang zwei seine Titelchance: Bruno Spengler.
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(Text: Matthias Behrndt, Michael Behrndt)
(Fotos: Matthias Behrndt, Michael Behrndt)

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