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Aktualisiert am 31.12.2011
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Ford Kuga: Gelände im Focus

07.09.2007

Ford Kuga
Der Ford Kuga baut auf der Technik des Focus auf.
Doppelpfeil

Ford präsentiert auf der IAA die erste seriennahe Version des Crossover-Modells Kuga. Es basiert auf der Studie iosis X Concept, die der europäische Ableger des amerikanischen Konzerns auf dem Pariser Autosalon 2006 vorgestellt hat. Die europaweite Markteinführung ist für die erste Jahreshälfte 2008 vorgesehen.

Das auf dem Focus basierende Fahrzeug soll Fahrdynamik auf der Straße mit guten Offroad-Eigenschaften kombinieren. Um diesen konzeptionellen Widerspruch zu lösen, setzen die Entwickler auf einen Allradantrieb, der sich durch seine Abstimmung positiv auf das Fahrverhalten auswirkt und ein sportlich-dynamisches Handling bieten soll. Aber es geht auch ohne: Die Kölner bietet das Limousinenderivat ebenfalls nur mit Frontantrieb an. Den Antrieb übernimmt ein 2,0-Liter-Turbodiesel mit 136 PS und Sechsgang-Schaltgetriebe.

Ford Kuga
Das schlichte Heck verzichtet auf Barockes à la Mondeo.
Doppelpfeil

Das Design orientiert sich an der Formensprache des iosis X. Darüber hinaus übernimmt der Kuga auch die 19-Zoll-Leichtmetallräder der Studie, die es als Option geben wird.

Typische Details des iosis X sind trapezförmige vordere Lufteinlässe, die zum Heck aufsteigende Seitenlinie, eine Zuspitzung der hinteren Seitenfenster und weit nach hinten geschwungene Hauptscheinwerfer.

Das Serienmodell wird eine etwas höhere Silhouette aufweisen, denn der Ford Kuga soll fünf Personen Platz bieten. Die horizontal zweigeteilte Gepäckraumklappe gewährt einen einfachen Zugang zum Gepäckabteil und bietet – in Kombination mit den zweigeteilten Rückleuchten – eine abgenehme Ladebreite. Das Heck zeigt Elemente des aktuellen „Ford kinetic Design“. Dazu zählen etwa die hochgesetzten Rücklichter, eine getönte Heckscheibe sowie ein Stoßfänger mit in den Diffusor integrierten Endrohren der Auspuffanlage.

Ford Kuga
Elegante Routine: Das Cockpit im gewohnten Ford-Stil.
Doppelpfeil

Der Innenraum soll Platz und Komfort bieten. Punkten will Ford mit klaren und ergonomischen Designs sowie einer sportlich anmutenden Umgebung für Fahrer und Beifahrer. Mit hochwertigen Materialien, etwa technisch wirkenden Stoffen, Leder sowie in Orange abgesetzten Design-Elementen sollen Kunden den Offroader nach eigenen Wünschen individualisieren können. Bedingt durch die nach hinten schmaler werdenden Fensterflächen und dem damit verbundenen Verlust an natürlichem Licht dürfte das optional angebotene Panorama-Glasdach zur begehrten Option werden.

Der Kuga ist das erste, vollständig von Ford Europa entwickelte Crossover-Modell. Es wird im saarländischen Werk Saarlouis vom Band laufen.

(Text: Rainer Roßbach)
(Fotos: Ford)

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