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Aktualisiert am 31.12.2011
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39. ADAC Barbarossapreis: Im Westen nichts Neues

09.10.2007

Die Überflieger der zweiten Saisonhälfte: Das Team von Olaf Manthey holt erneut den Gesamtsieg
Die Überflieger der zweiten Saisonhälfte: Das Team von Olaf Manthey holt erneut den Gesamtsieg
Doppelpfeil

Mit dem 39. ADAC Barbarossapreis ging die BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft in die heiße Phase des Meisterschaftskampfes.

An der Spitze gab es jedoch das gewohnte Bild. Nach dem Erfolg beim 6-Stunden-ADAC Ruhr-Pokal-Rennen war das Manthey-Racing-Team auch im Rennen um den Barbarossapreis nicht zu schlagen. Marcel Tiemann, Arno Klasen und Marc Lieb holten für das Team aus Meuspath vor 22.000 Zuschauern einen ungefährdeten weiteren Gesamtsieg. Jürgen und Uwe Alzen, die in den bisherigen acht Rennen der Saison mit vielen Problemen zu kämpfen hatten, standen als Zweitplatzierte endlich wieder einmal auf dem Podium, Dritte wurden Volker Strycek, Andreas und Ralf Schall im Opel Astra V8 Coupé.

Von der Pole-Position aus gestartet diktierte Lieb, mit 27 Jahren der jüngste Fahrer auf dem Porsche 911 GT3 RSR von Manthey-Racing, das Geschehen an der Spitze des Feldes und legte den Grundstein für diese erneute Triumpffahrt mit Pole Postion, schnellster Rennrunde und Gesamtsieg.

Meisterschaftskampf im Schatten der Burg
Meisterschaftskampf im Schatten der Burg
Doppelpfeil

Nachdem größere Umbaumassnahmen am Porsche Cayman keinen weiteren Einsatz in der Saison 2007 zulassen, reiste das Team Hankook/H&R Spezialfedern der Gebrüder Alzen mit dem letztjährigem Porsche 911 GT3 an und konnte auf Anhieb das Tempo der vierfachen Saisonsieger von Land Motorsport mitgehen. Zu Beginn des auf vier Stunden angesetzten Rennens lieferten sich Uwe Alzen, Marc Basseng und Dirk Adorf einen spannenden Kampf um Position zwei. Dabei flogen die Porsche von Alzen und Land sowie der Lamborghini Gallardo von Raeder Motorsport manchmal Stossstange an Stossstange an den Fans vorbei, deren Sicht auf dieses packende Duell an immer mehr Stellen durch große Fangzäune beeinträchtigt wurde. Was die Sicherheit der Akteure auf und der Besucher neben der Nordschleife erhöhen soll, raubt den vielen Zuschauern und Hobbyfotografen mehr und mehr die freie Sicht auf das Renngeschehen.

Eine Kollision beim Überrunden riss in Runde fünf Marc Basseng im Land Porsche 911 GT3 RSR in der Klostertalkurve aus dem Rennen. Für das Team um Wolfgang Land war damit zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen das Rennen bereits in der ersten Stunde gelaufen. Auch der dritte im Bunde, Dirk Adorf, musste frühzeitig mit dem Lamborghini die Raeder-Box ansteuern. Nach einer Reperaturpause und Arbeiten an der Lichtmaschine ging das Team nochmals auf die Strecke, musste den Wagen aber bereits in Runde elf vorzeitig abstellen. Auch hier war es der zweite Ausfall innerhalb von nur zwei Wochen.

Für den am Beginn des Jahres eingeführten Stahlwille-Top-20-Pokal, bei dem nach jedem Rennen die ersten zwanzig Teams unabhängig ihrer Klassenzugehörigkeit Punkte bekommen, bedeutet das einen neuen Tabellenführer. Das Team Schall liegt nun mit 100 Punkten vor Land Motorsport mit 94 Punkten. Die siegreiche Mannschaft um Olaf Manthey belegt mit 60 Punkten den achten Rang.

Positionskämpfe der ersten Startgruppe
Positionskämpfe der ersten Startgruppe
Doppelpfeil

Mit einem weiteren Klassensieg bei den VLN-Specials bis 2.000ccm konnten Andreas Mäder und Reinhold Renger ihre Meisterschaftsführung behaupten. Nicht nur der vierte Klassensieg der Saison half dem Duo Mäder/Renger auf ihrem Honda S2000 die Tabellenspitze zu verteidigen, auch ein kollisionsbedingter Reperaturstopp der schärfsten Verfolger Wolf Sylvester und Mario Merten sorgte für ein kleines Polster. Die Vorjahresmeister Sylvester und Merten erreichten nach einer achtminütigen Reperaturpause nur noch Rang vier in der Klasse V2. Der Klassensieg ging hier an Markus Schmickler und Guido Strohe ebenfalls auf einem BMW 318is.

Hoffnungen auf den Titel kann sich auch das Team Kissling mit ihrem Opel Astra GTC machen. Marco Wolf sowie Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche liegen nach dem fünften Klassensieg in der H2 zwar nur auf Rang 15, sind aber mit zwei weiteren Topplatzierungen in der stark besetzten Klasse aufgrund der Streichresultate-Regelung noch im Rennen um den Meistertitel.

Die nächste Runde im Kampf um die Krone der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft findet mit dem 31. DMV-250-Meilen-Rennen am 13. Oktober 2007 statt, bevor der neue Meister dann spätestens im letzten Rennen des Jahres am 27. Oktober 2007 beim 32. DMV Münsterlandpokal gekürt wird.

Spannende Kämpfe in herbstlicher Eifel Spannendes Duell um Platz zwei:... ? Alzen-Porsche, Land-Porsche und Raeder-Lamborghini
Spannende Kämpfe in herbstlicher Eifel
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Spannendes Duell um Platz zwei:...
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? Alzen-Porsche, Land-Porsche und Raeder-Lamborghini
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Die Standfestigkeit des Lamborghini Gallardo ist weiterhin ein Problem bei Raeder Motorsport Spektakulär unterwegs, aber nicht im Ziel: der Aston Martin des Phoenix-Teams Führen in der Gesamtwertung: Mäder/Renger auf Honda S2000
Die Standfestigkeit des Lamborghini Gallardo ist weiterhin ein Problem bei Raeder Motorsport
Doppelpfeil
Spektakulär unterwegs, aber nicht im Ziel: der Aston Martin des Phoenix-Teams
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Führen in der Gesamtwertung: Mäder/Renger auf Honda S2000
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Auf dem Sprung zum Klassensieg: Zeitner und Wächtler im Porsche GT3 Duelle in der Verfolgergruppe Wieder keine Zielankunft für das Getrag-Z4-Coupe
Auf dem Sprung zum Klassensieg: Zeitner und Wächtler im Porsche GT3
Doppelpfeil
Duelle in der Verfolgergruppe
Doppelpfeil
Wieder keine Zielankunft für das Getrag-Z4-Coupe
Doppelpfeil
 

(Text: Michael Behrndt, Matthias Behrndt )
(Fotos: Michael Behrndt, Matthias Behrndt )

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