Nissan Alkoholdetektiv: Kein Start mit Sprit
20.11.2007
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Der Schalthebel kann riechen - und verweigert die Gangwahl, wenn Alkohol erkannt wird.
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Menschliches Versagen ist die häufigste Ursache für schwere Verkehrsunfälle. Ganz oben auf der Liste stehen dabei Unaufmerksamkeit und Übermüdung hinter dem Steuer sowie Fahren unter Alkoholeinfluss. Mit neuen Sicherheitstechniken will Nissan einen wirksamen Beitrag zur Unfallverhütung leisten. Ingenieure des japanischen Automobilherstellers arbeiten zurzeit an einem System, das ausschließlich nüchterne Personen hinter dem Volant erlaubt. Und bei fortgeschrittener Müdigkeit und bei Unaufmerksamkeit soll ein neues Feature den Fahrzeuglenker im wahrsten Sinne des Wortes wachrütteln. Diese neuen Systeme stellte Nissan jetzt in einem Erprobungsfahrzeug vor. Das Herzstück der so genannten Anti-Drunk-Driving-Technology gegen beschwipste Autofahrer ist ein hochempfindlicher Ethanolsensor. Dieser misst jedoch nicht, wie sonst bei Polizeikontrollen üblich, den Alkoholgehalt in der Atemluft. Vielmehr analysieren Sensoren die Ausdünstungen der Haut. Der Alkoholdetektiv arbeitet daher unauffällig im Verborgenen
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Weitere Geruchssensoren sind im Auto verteilt, die elektronische Nase im Nacken kann Parfüm und Promille unterscheiden
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Im Nissan-Prototyp befindet sich ein Messfühler im Schalthebel, der kontinuierlich die Handfläche überprüft und auf Ethanolkonzentrationen reagiert. Überschreitet der gemessene Alkoholgehalt einen definierten Grenzwert, wird das Getriebe automatisch blockiert und ein Losfahren verhindert. Eine elektronische Stimme verkündet dem alkoholisierten Fahrer zudem den Grund für die Sperre. Um Manipulationen am System zum Beispiel durch Abdecken des Schaltknüppels mit einer Plastiktüte oder Benutzung von Gummihandschuhen zu vermeiden, setzen die Nissan-Sicherheitstechniker auf zusätzliche im Auto verteilte Alkoholsensoren. So lassen sich auch Ausdünstungen über andere Stellen der Körperhaut kontrollieren. Weitere Messfühler prüfen den Ethanolgehalt in der gesamten Innenraumluft des Autos. Sind hier die Werte bedenklich, gibt das System Warnmeldungen über Display und Lautsprecher aus und appelliert an die Vernunft der Fahrzeuginsassen. Die neuartigen Sensoren reagieren zehnmal empfindlicher auf Alkohol als eine Hundenase. So sollen Messfehler vermieden werden, die zum Beispiel durch den Kontakt mit alkoholhaltigen Stoffen wie Handcremes, Rasierwasser oder Parfüme auftreten könnten.
(Text: dr,Nissan )
(Fotos: Nissan )
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