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Neues aus der Industrie
Das Beat-Konzept, mit dem die Zustimmung zu einem High-Tech-Mini im betont sportlichen Look getestet werden sollte, war gemeinsam mit den beiden anderen Minicar-Konzepten Groove und Trax erstmals auf der New York Auto Show 2007 vorgestellt worden. Zielgruppe waren vor allem junge urbane Autokäufer. Die Studie Beat gewann klar eine danach von Chevrolet weltweit durchgeführte Publikumswahl und wird in der Serienversion Mitte 2009 international an den Start gehen. Das teilte das Unternehmen auf der Los Angeles Auto Show 2007 mit. Im Urteil von nahezu zwei Millionen Besuchern von Automobilausstellungen und Internetnutzern, die sich an der Online-Umfrage zu den Chevrolet-Studien Beat, Groove und Trax beteiligt hatten, zeigte sich das Beat-Konzept als klarer Favorit. Damit wird die Studie zur Basis des Serienautos, das für Märkte außerhalb von Nordamerika vorgesehen ist. Chevrolet erwartet vom Beat eine weitere Stärkung seiner globalen Präsenz in mehr als 120 Ländern - insbesondere im Minicar-Segment, das in vielen Ländern das wachstums-stärkste überhaupt ist. Der Beat und die anderen Konzeptstudien der Online-Umfrage wurden vorwiegend im General Motors Design Studio in Bupyeong, Südkorea entwickelt; Unterstützung erfolgte durch Designer des globalen GM-Netzwerkes und durch GM Daewoo, dem koreanischen Partner von GM. Starten wird die Fertigung des Beat in Südkorea, einem der Hauptmärkte für das neue Kleinauto. dr
Die zweite Generation des Murano debütiert auf der Los Angeles Auto Show, die vom 16. bis 25. November stattfindet. Mit neuer Außen- und Innengestaltung, einem weiterentwickelten stufenlosen Xtronic-CVT-Getriebe sowie alternativ mit Front- oder zuschaltbarem Allradantrieb geht der Murano Anfang nächsten Jahres in Nordamerika an den Start. In Europa führt Nissan den neuen Murano in der zweiten Jahreshälfte 2008 ein. Als Antrieb dient dem Crossover-Modell vorerst wiederum nur ein 265 PS starkes Benzin-3,5-Liter-V6-Triebwerk. Zur Ausstattung zählen ein Keyless Entry-System, ein Motor-Startknopf, eine Rückfahrkamera, Bluetooth- und iPod-Schnittstellen, ein DVD-Entertainment-System mit neun Zoll großem Farbmonitor, ein BOSE-Soundsystem mit elf Lautsprechern, ein Birdview-DVD-Navigationssystem mit Touchscreen-Bedienoberfläche sowie eine Musikbox mit 9,3 Gigabyte großem Festplattenspeicher. Im Innenraum gibt es neu gestaltete Vordersitze sowie eine im Verhältnis 60:40 geteilt umklappbare Rückbank. Besonders komfortabel ist die Version mit achtfach elektrisch einstellbarem Fahrer- und vierfach einstellbarem Beifahrersitz. Im Kofferraum gibt es einen so genannten Cargo-Organizer. Bei Gebrauch schwingt er auf Knopfdruck aus seiner Position im Unterflurbereich in eine vertikale Position nach oben. Mit Hilfe von verschiebbaren Trennelementen wird verhindert, dass Sportutensilien oder Einkaufstüten während der Fahrt im Kofferraum herumrollen. Dank des leicht zu reinigenden Bodens eignet sich das Ladeabteil auch zum Transport nasser und schmutziger Gegenstände. Über die Spezifikationen der Europa-Version des neuen Murano und eines neuen Diesel-Motors wird Nissan im Laufe des nächsten Jahres informieren. rr
Die internationale Jury Auto des Jahres , die sich aus 58 Fachjournalisten aus 22 europäischen Ländern zusammensetzt, hat den Fiat 500 zum Auto des Jahres 2008 gewählt. Mit 385 Punkten platzierte sich der Fiat 500 an erster Stelle, gefolgt vom Mazda 2, der 325 Punkte erhielt und dem Ford Mondeo mit 202 Punkten. Der neue Fiat war nicht nur absoluter Sieger, sondern auch das Auto, das die Stimmen der meisten Juroren erhielt: 57 der 58 Jurymitglieder haben für den Fiat 500 gestimmt, 33 wählten ihn auf den ersten Platz.
AC Schnitzer hat dem BMW X5 einen Muskelaufbau verpasst. Optisch sorgt eine neue Frontschürze inklusive Spoilerecken für eine dynamischere Frontgestaltung und in der neu gestalteten Heckschürze sind verchromte Auspuffblenden in der Form einer liegenden Acht untergebracht. Sie sind die Endstücke einer auch akkustisch modifizierten Abgasanlage mit zwei Sportnachschalldämpfern aus V2A-Edelstahl. Als Antrieb dient ein 3.0-Liter-Diesel mit 265 PS und 550 Newtonmeter. Besondere Aufmerksamkeit galt dem neu entwickelten Sportfahrwerk, das ausgiebig auf der Nürburgring-Nordschleife getestet wurde. Zum Zubehörprogramm gehören neben einem Dreispeichen-Sport-Airbag-Lenkrad und Aluminiumpedalen auch vielfältige Zierteile in Carbon oder Aluminium. Ebenso wurde der i-Drive-Controller neu gestaltet. Als Felgen werden neue AC Schnitzer Rennsport-Felgen des Typs VI mit zweifarbigem Finish sowie die Rennsportfelge Typ IV, die beide in Größen von 10,0J x 20 Zoll und 10,0J x 22 Zoll verfügbar sind, angeboten. rr
Mazda Designer formen auf der Los Angeles Auto Show am Messestand zusammen mit der Gewinnerin eines Designwettbewerbs den Entwurf für einen Mazda3 des Jahres 2018 zu einem Tonmodell. Die Aktion ist der Abschluss des Wettbewerbs Mazda Design Challenge, der auf der Internet-Plattform Facebook veranstaltet wurde. US-Mitglieder des Portals konnten Ideen entwickeln und skizzieren, wie der Mazda3 im Jahre 2018 aussehen könnte. Der beste Entwurf wurde vom Mazda Designteam und den Facebook-Mitgliedern in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gekürt. Gewonnen hat die amerikanische Designstudentin Mallory McMorrow, die nun während der Messetage zusammen mit Franz von Holzhausen, dem Design-Chef von Mazda North American Operations und seinem Team am Messestand des japanischen Automobilherstellers an dem Modell arbeitet. Am 24. November wollen die Designer dem Publikum der L.A. Auto Show ein fertiges Fahrzeugmodell präsentieren. rr
Im Heck der Wolfsburger Studie arbeitet ein emissionsfreier Elektromotor, der durch Lithium-Ionen-Batterien gespeist wird. Getankt wird an der Steckdose. Voll aufgeladen erreicht das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern und kommt 100 Kilometer weit. Zusätzlich an Bord ist eine von Volkswagen entwickelte Hochtemperatur-Brennstoffzelle, die ein Fahren über längere Distanzen ermöglicht. Die Reichweite wird so auf insgesamt 350 Kilometer vergrößert. Die Karosserie des space up! blue zitiert Stilelemente der 50-er Jahre. Klaus Bischoff, Volkswagen-Chefdesigner, meint dazu, dass bei der Fahrzeugentwicklung der Samba Bus als Ideengeber gedient habe. Das ist allerdings nur an den langen und schmalen Fenstern im Dach zu sehen. Der Elektro-VW ist in einem champagnerfarbenen Metallic-Ton lackiert. rr
Honda wird das neue Brennstoffzellenfahrzeug FCX Clarity ab dem Sommer 2008 in einer begrenzten Auflage auf den südkalifornischen Markt bringen. Das Fahrzeug kann über drei Jahre einschließlich der Wartung und der Kaskoversicherung mit einer Monatsrate von 600 Dollar geleast werden. Die viersitzige Limousine wird mit Wasserstoff betrieben und leistet 136 PS. Die Reichweite beträgt etwa 430 Kilometer und aus dem Auspuff kommt natürlich nur Wasser. Für die Treibstoffversorgung bietet Honda eine "Home Energy Station IV" an. Sie liefert Kraftstoff für das Auto sowie Wärme und elektrischen Strom für das Haus. Die Home Energy Station ist ein wichtiger Baustein zum Aufbau einer Infrastruktur zur Energieversorgung von Brennstoffzellenfahrzeugen. Sie nutzt den Erdgasanschluss im Haus zur Erzeugung von Wasserstoff, Wärme und Strom. rr
Die zunehmende Verbreitung mobiler Navigationssysteme lässt sich in erster Linie durch sinkende Preise erklären. Mobile Lösungen sind zwar billig, werden aber selten unfallsicher im Fahrzeug installiert und sind zudem diebstahlgefährdet. Wird eine mobile Navi im Blickfeld des Fahrers positioniert, schränkt sie meist unvermeidlich das Sichtfeld ein. Wer Straße und Navigation gleichermaßen gut überblicken möchte, kann jetzt auf eine neue Lösung zurückgreifen: Automotive-Spezialist Paragon entwickelte gemeinsam mit Magna Donnelly, dem Weltmarktführer für Fahrzeugspiegel, den MirrorPilot Navigator. Ein Blick in den MirrorPilot Navigator genügt und der Weg ist klar, ohne Störung des Sichtfeldes durch Navigationsgerät oder Halterung. Der Navigationsspiegel ersetzt einfach den vorhandenen Rückspiegel und kann in einer Fachwerkstatt in viele Fahrzeuge eingebaut werden. Der GPS-Empfänger ist bereits integriert. Die Spannungsversorgung erfolgt über das 12 V-Bordnetz. Einmal an die Stromversorgung angeschlossen, je nach Fahrzeugtyp beispielsweise an die Innenbeleuchtung, kommt der MirrorPilot Navigator ohne Kabelgewirr im Fahrzeug aus. Navigieren mit dem MirrorPilot Navigator ist besonders sicher, denn die gewohnte Augenbewegung zum Rückspiegel bringt auch die Streckenführung ins Blickfeld. Auf Wunsch schaltet der Mirror Pilot Navigator sein Display automatisch zwischen Tag- und Nachtmodus um. Der Spiegel selbst verfügt über eine automatische Abblendfunktion. Nach dem Abschalten sieht das Gerät wie ein normaler Rückspiegel aus. Fest mit dem Fahrzeug verbaut, kann der MirrorPilot Navigator auch nicht so ohne weiteres entwendet werden. Die Bedienung erfolgt über die mitgelieferte Fernbedienung oder über Tasten direkt am Spiegelrahmen. Der eingebaute Lautsprecher des MirrorPilot Navigators ermöglicht die gewohnte Sprachausgabe in hochwertiger Qualität. Der MirrorPilot Navigator ist in den Kartenvarianten D/A/CH und EU erhältlich, wobei beide Varianten nahtlos über Grenzen hinweg navigieren. Die Straßenkarten können über die SD-Karten-Schnittstelle jederzeit erneuert werden. Ein integrierter TMC-Empfänger mit mitgelieferter Antenne hilft dabei, Staus möglichst zu umfahren. dr
Unter dem Thema "AMG 40 Years Performance" zeigt eine Ausstellung, bestückt mit Filmen und Exponaten aus den Bereichen AMG-Historie, Motorsport, AMG Performance Studio und AMG Motorenmanufaktur, die erfolgreiche Geschichte des Affalterbacher Unternehmens. Unterstrichen wird die 40-jährige Firmengeschichte durch vier Meilenfahrzeuge. Neben dem C 36 AMG, dem ersten Kooperationsfahrzeug von AMG und der damaligen Daimler-Benz AG aus dem Jahre 1993, wird mit dem SL 55 AMG auch das erfolgreichste AMG-Modell aller Zeiten ausgestellt. Nicht fehlen dürfen natürlich auch der 300 SEL 6.8 AMG, der 1971 mit dem 6,8 Liter großen beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps (Belgien) auf Anhieb einen viel beachteten Klassensieg und kam auf den zweiten Gesamtplatz errang, sowie der 300 E 5.6 AMG, der erste AMG, der vor 20 Jahren die 300 km/h-Schallmauer durchbrochen hat. Die Sonderausstellung in der Passage des Mercedes-Benz Museums dauert bis zum 18. November 2007. Der Eintritt ist frei. dr
Ferrari führt das FXX-Programm bis 2008/2009 weiter. Die neueste Variante der Baureihe wurde mit einem Evolutionspaket versehen, das zu Verbesserungen im Leistungsangebot und Fahrverhalten führen soll. Auch dieser FXX wird keine Straßenzulassung erhalten, sondern ist ausschließlich für den Gebrauch auf der Rennstrecke bestimmt. Der FXX Evo leistet 860 PS bei 9500 1/min, der Gangwechsel des sequentiellen automatisierten Getriebes erfolgt nun in 60 ms, 20 ms schneller als bisher. Aerodynamische Verbesserungen reduzieren den Luftwiderstand um 25 %. Verbesserungen an Bremse und Fahrwerk runden das Paket ab. Wer keine Rennstrecke besitzt, darf das Auto auch auf der Ferrari-eigenen Teststrecke in Maranello bewegen, dazu sind ja zwei exklusive Fahrveranstaltungen in Europa, Asien und Amerika geplant. dr
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