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Nissan Note: Frische Optik, praktische Talente
30.01.2007
Mit dem Note (bedeutet Notiz) präsentiert Nissan erstmals ein Fahrzeug der Kompaktklasse. Als Studie „Tone“ auf dem Pariser Salon 2004 präsentiert, gehörte der Kleinwagen bereits im vergangenen Jahr in Japan zu den erfolgreichsten Autos. Der Kompaktkombi, im britischen Nissan-Werk Sunderland produziert, ist hierzulande zum äußerst attraktiven Einstiegspreis von 13690 Euro (Ausstattungsvariante visia) zu haben. Technisch auf dem Micra basierend, bietet der fünftürige Minivan ähnlich der Konkurrenz einen leicht erhöhten Innenraum mit zahlreichen variablen Nutzungsmöglichkeiten. Hinzu kommt der multifunktionale Kofferraum des 4,08 Meter langen „Micro-Vans“ Der lässt sich durch die längs verschiebbare Rücksitzbank (um 160 Millimeter) individuell vergrößern, die Rückbank kann natürlich auch komplett umgelegt werden. Obwohl der Wagen auf der gemeinsamen C-Konzernplattform von Nissan und Renault basiert (bei Nissan sind es die Modelle Micra, Micra C+C und Cube, bei Renault der Modus und der neue Clio), bietet der Note bedeutend mehr Platz. Mit einem Radstand von 2 600 Millimetern wird er Klassenprimus mit dem größten Innenraum auch hinten sitzen groß gewachsene Menschen bequem, dabei erreicht der Knieraum Limousinen-Niveau. In dieser Position kommt der Kofferraum auf ein Volumen von 280 Litern. Ist die Rückbank ganz nach vorn geschoben, erhöht sich das Ladevolumen auf rund 450 Liter. Sind die Rücksitzlehnen flach gelegt, wächst der mögliche Laderaum auf rund 1330 Liter. Da auch noch die Lehne des Beifahrersitzes umzulegen ist, wird weiterer Stauraum geboten dann können Gegenstände bis zu einer Länge von 2,40 Meter transportiert werden.
Besonders praktisch ist auch das so genannte Flexi-Board-System (Serie ab acenta). Es besteht aus zwei in unterschiedlicher Höhe verankerten Abdeckungen. Im Regelfall schließen beide Abdeckungen bündig mit dem übrigen Laderaumboden ab, dessen Gepäck nicht mehr einzusehen ist. Sind die wahlweise zu demontierenden Abdeckungen ganz abgesenkt, stehen 450 Liter Kofferraumvolumen bereit. Die beiden Boards sind auf eine Traglast von 50 Kilogramm ausgelegt und auf einer Seite mit dem gleichen Teppichboden wie der übrige Laderaum bezogen. Auf der Rückseite sind die drehbaren Teile mit einer Gummimatte beschichtet. So sind sie zum Beispiel nach dem Transport von schmutzigen Gegenständen leicht von Dreck oder Nässe zu säubern. Summa summarum: Der Note bietet eine Fülle variabler Nutzungsmöglichkeiten, das Interieur eingeschlossen: An den Rückseiten der Vordersitzlehnen sind ab der acenta-Ausstattung abklappbare Tische sowie flexible Verstautaschen angebracht die eignen sich gut für diverse Utensilien. Da die jüngere Generation längst die Vorteile von Minis und „Min-Vans“ oft auch aus finanziellen Überlegungen erkannt hat, ist der Note nicht nur bei anderen Generationen im Gespräch.
Zumal auch die Motoren für Jung und Alt völlig ausreichen: Neben dem Grundmodell, dem 1.4-Liter-Benziner (65 kW/88 PS), steht noch ein 1600er-Ottomotor mit 81 Kw/110 PS bereit. Natürlich sind auch Selbstzünder im Angebot: Die 1.5-Liter CDi 70 und CDi 85 leisten 59 kW/68 PS und 63 kW/86 PS und dürften aufgrund der geringen Verbrauchswerte vom Käufer favorisiert werden. Aber auch der hier vorgestellte 1.6-Liter-Benziner überzeugt. 153 Nm maximales Drehmoment lassen jederzeit flotte Fahrten zu, der Durchzug des rund 1200 Kilogramm schweren Fahrzeuges ist in Ordnung. Selbst beim Spritkonsum der bewegt sich zwischen sechs und sechseinhalb Litern, und das ist in Anbetracht der erzielten Fahrleistungen (0 auf 100 km/h in 10,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 186 km/h) ein guter Wert, sammelt der 1600er Pluspunkte.
(Text: Rainer Roßbach )
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