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Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
Daihatsu Terios: Groß genug

04.06.2007

Daihatsu Terios
Gelände geht: Der Terios hat einen permanenten Allradantrieb
Doppelpfeil

Auf dem teilweise rückläufigen Automarkt verzeichneten die „Sport Utility Vehicles“ (SUVs) in den vergangenen Jahren kräftigen Zuwachs – und das in allen Größenordnungen. Zur Kategorie der kleineren Geländewagen im Segment der unteren Mittelklasse gehört der Daihatsu Terios – und dessen Fangemeinde wird immer größer. Vor allem deshalb, weil die zweite Generation des im Mai 2006 präsentierten Offroad-Einstiegsmodells völlig neu entwickelt wurde.

Der 1997 als „City-SUV“ eingeführte Geländewagen wurde seither rund 300 000 Mal verkauft. In seiner aktuellen Version verfügt der Mini-Allradler nun serienmäßig über ABS, ESP und Traktionskontrolle.

Daihatsu Terios
Japanisch: Die Hecktür ist – passend zum japanischen Linksverkehr – rechts angeschlagen
Doppelpfeil

Der permanente Antrieb – ein Zentraldifferenzial übernimmt die Kraftverteilung – sorgt für ein hohes Maß an Traktion und Fahrstabilität – sichere Fahreigenschaften im Gelände oder auf nassen und rutschigen Straßen sind also gegeben. Optional mit Automatikgetriebe ausgerüstet, bietet er aber auch eine Bergan- und Bergabfahrkontrolle. Somit eignet sich der Kompakt-SUV auch für leichtes Gelände – sein problemloser Einsatz im Kurz-, Stadt-, aber auch im Langstreckenverkehr steht ohnehin außer Frage. Besonders im Innerstädtischen spielt der Mini-Offroader seine Stärken durch die Einzelradaufhängung rundum und den knappen Wendekreis von nur zehn Metern aus.

Das Äußere spricht an, denn das neue Design wirkt stilvoll und elegant. Auch deshalb, weil die Kombination aus langem Radstand und den sehr kurzen Überhängen zum gelungenen Aussehen der Karosserieproportionen beiträgt. Naturgemäß sind Minis keine Möbelwagen, aber durch den größeren Innenraum (210 mm mehr Länge und ein Plus von 140 mm Breite gegenüber seinem Vorgänger) haben vier Personen mit leichtem Gepäck kaum Platzprobleme. Der Stauraum von etwa 380 Litern Fassungsvermögen lässt sich dank einer in der Neigung verstellbaren und geteilt umklappbaren Rückbanklehne vergrößern. Somit ist der 4,05 Meter lange Terios ein gutes Angebot für jüngere Leute und kleine Familien – überschaubar in seinen Ausmaßen, vor allem aber hinsichtlich der laufenden Kosten.

Daihatsu Terios
Trotz Plastik: Gestaltung und Ergonomie des Cockpits sind gut.
Doppelpfeil

Angetrieben wird der Terios ausschließlich von einem 1.5-Liter-Benzinmotor. Da die 105-PS-Motorisierung für den nur 1180 Kilogramm schweren Minicar „passt“, werden Verbrauchswerte erzielt, die zwischen sechseinhalb und sieben Litern liegen. Und das bei Fahrleistungen, die ebenfalls stimmen: 164 km/h Höchstgeschwindigkeit, rund zwölf Sekunden für den Spurt von 0 auf 100 km/h. Auch vom Innenraum gibt’s nur Positives zu berichten: bequemer Fahrersitz (höhenverstellbar, langer Längsverstellbereich), griffiges Drei-Speichen-Lenkrad, viel Bein- und Kopffreiheit, gute Rundumsicht. Für den täglichen Gebrauch überzeugt der kleine Japaner mit praktischen Detaillösungen, so zum Beispiel durch zahlreiche Ablagen in der Mittelkonsole, in den Türen, im Handschuhfach, in den Taschen auf der Rückseite der Vordersitzlehnen und in den Staufächern unter den Rücksitzen.

Ergonomie und Verarbeitung des hier vorgestellten Testwagens sind ausgezeichnet – Toyotas Rückenwind ist Offensichtlich, und die Verwandtschaft zum größeren Toyota-Bruder RAV 4 unverkennbar. Zu den Pluspunkten zählen die gute Qualität, seine Vielseitigkeit, kompakte Abmessungen, seine leichte Bedienung, der Fahrspaß und die überschaubaren Anschaffungs- und Unterhaltskosten.

Europa als größter Markt für Kleinwagen wird für Daihatsu weiter an Bedeutung gewinnen: Der Trend zu noch mehr Klein- und Kleinstwagen hält an. Gerade deshalb ist es für die Japaner selbstverständlich, auch im Segment der Mini-Offroader mit einem günstigen Angebot vertreten zu sein. Der Grundpreis: 17 990 Euro.

(Text: Jörg-Thomas Födisch )
(Fotos: Daihatsu)

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