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Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
Ford Explorer America: Die nächste Generation

16.01.2008

Ford Explorer America
Wuchtig: drei massiv wirkende Querstreben im Gesicht der Studie.
Doppelpfeil

Die Studie Explorer America bietet einen Ausblick auf die nächste Serienversion des speziell in den USA erfolgreichen Geländewagen-Klassikers. Das Konzeptfahrzeug zeigt eine Vielzahl von Detailmodifikationen und wartet mit der neuen EcoBoost-Motortechnologie auf – eine Benzindirekteinspritzung mit zusätzlicher Turboaufladung – die ab 2010 Einzug in die Serie halten soll. Ford geht hier von einem Verbrauch aus, der je nach Motorisierung um bis zu 30 Prozent niedriger liegt. So soll der projektierte Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum eine Leistung von 275 PS und ein Drehmoment von 380 Nm entwickeln, während der 3,5 Liter große EcoBoost-Sechszylinder 340 PS leistet.

Gewicht wird auch gespart: Der V6-Motor etwa wird voraussichtlich rund 70 Kilo weniger wiegen. Auch durch die Umstellung auf eine selbst tragende Karosserie und die Verwendung leichterer Materialien für Aufhängung und Chassis wird der künftige Explorer deutlich weniger auf die Waage bringen.

Ford Explorer America
Minimal: Das Heck erinnnert an BMWs Kleinsten, den Mini.
Doppelpfeil

Der Einsatz einer elektrischen Servolenkung (EPAS) sowie weitere Motormodifikationen senken den Verbrauch um rund fünf Prozent und auch von der verbesserten Aerodynamik verspricht man sich in Dearborn eine Verbesserung des Treibstoffkonsums in einer ähnlichen Dimension. Ein neues Sechsgang-Automatikgetriebe verbessert gleichfalls die Verbräuche und erlaubt zudem dem Fahrer via „Auto Shift Control“ per Knopfdruck das Halten einer speziellen Fahrstufe – eine Option, die im Geländebetrieb sinnvoll ist.

Der Komfort bleibt auf gewohntem Niveau: ein großzügiges Platzangebot für sechs Personen inklusive Gepäck, gute Fahreigenschaften auf und abseits befestigter Straßen sowie beim Betrieb als Zugfahrzeug im Anhängerbetrieb.

Ford Explorer America
Klar: Über der aufgeräumt geordneten Instrumentierung thronen Kompass und Navigation.
Doppelpfeil

Flexibel gibt sich der Explorer in der Nutzung seines Innenraums: So können etwa die klappbaren Rücksitze mit einem Handgriff vor- und zurückgeschoben werden und erleichtern auf diese Weise den Zugang. Hinten wurden weitere Sitze sowie ein aufstellbarer Arbeitstisch eingebaut, die bei geöffneter Kofferraumklappe zugänglich sind. Um den rechten Weg auf der Straße und im Gelände zu finden gibt es im Armaturenbrett einen dreidimensionalen Kompass sowie ein Navigationssystem, das auch topografische Karten anzeigen kann.

Das Design entspricht den Standards der Klasse. Persönlichkeit schaffen hier drei massive Querstreben im Kühlergrill und der "Power Dome" auf der Motorhaube. Die glasummantelte D-Säule sowie Schiebetüren bieten ein wenig optische Leichtigkeit.

(Text: Rainer Roßbach)
(Fotos: Ford)

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