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Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
50. ADAC ACAS H&R Cup: Erster Gesamtsieg für HISAQ Competition

29.04.2008

VLN3
Frühlingshafte Bedingungen locken zahlreiche Fans an die Strecke.
Doppelpfeil

Der AC Altkreis Schwelm feierte das 50. Jubiläum des ADAC ACAS H&R Cup bei frühlingshaftem Wetter und mit 230 Nennungen. Nach einem spannenden Zeittraining, in dem die Zakspeed-Viper mit Tom Coronel, Duncan Huisman und Sascha Bert die schnellste Zeit fuhr, nahmen 208 Fahrzeuge den zweiten Lauf zur BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft unter die Räder. Trotz der Reglementänderungen erreichte die Zakspeed-Mannschaft eine Trainingsbestzeit von 8:16.421 Minuten. Die erste Startreihe komplettierte das neue HISAQ Competition Team um Marino Franchitti und Frank Stippler. Weitere drei Sekunden zurück lagen die Gesamtsieger des ersten Laufes: Manthey Racing mit Timo Bernhard, Romain Dumas und Marcel Tiemann. Bereits im Zeittraining zeichnete sich ein Favoritensterben ab, das über den gesamten Samstag anhalten sollte. Im Bereich der Kurzanbindung des Grand Prix Kurses verunglückte der Raeder Lamborghini Gallardo von Hermann Tilke und Dirk Adorf. Auch der MSpeed Porsche Cayman von Dr. Stefan Beil, Norbert Fischer und Marco Seefried konnte das Rennen nach einem Unfall im Training nicht bestreiten.

Aufgrund eines Regelverstoßes wurde die Zakspeed-Viper in der Startaufstellung allerdings um 10 Plätze zurückversetzt und so führte der HISAQ-Porsche 997 GT3 RSR die erste Startgruppe an. Das Beschleunigungsduell aus der Hohenrain-Schikane hinaus auf Start und Ziel gewann aber der Manthey-Porsche 997 GT3 RSR, der vor HISAQ Competition und dem zweiten Manthey-Porsche von Armin Hahne, Christian Haarmann und Wilhelm Dieter Kern als Führender in die Mercedes-Arena einbog.

Im Streckenabschnitt Kesselchen schlugen Flammen aus dem Heck des neuen Hankook / H&R-Spezialfedern Porsche 997 Turbo von Jürgen Alzen, Markus Gedlich und Christian Abt, der Wagen musste im Brünnchen abgestellt werden. Auf dem Weg dahin verlor der Porsche Wasser und Öl, das Robert Lechner in seinem Aston Martin DBRS9, den er sich mit Karl Wendlinger teilt, zum Verhängnis wurde. Er kam auf der Flüssigkeit ins Schleudern und schlug mit dem Heck in die Leitplanken am Brünnchen ein.

VLN3
Start frei für das zweite Saisonrennen.
Doppelpfeil

Nach der ersten Runde flogen die beiden Porsche 997 GT3 RSR von Manthey und HISAQ Competition Tür an Tür über die Start- und Ziellinie. Beim Anbremsen der Mercedes Arena schob sich der HISAQ-Porsche auf Position eins. Dahinter folgten Hahne/Haarmann und Kern sowie die stark nach vorne drängende Zakspeed-Viper. Nur zwei Runden später hatte die Zakspeed-Mannschaft die Führung übernommen, dahinter folgten der HISAQ-Porsche und der Manthey-Porsche von Hahne/Haarmann und Kern. Der im ersten Lauf noch dominierende Manthey-Porsche von Bernhard/Dumas/Tiemann rollte früh im Rennen mit einem Schaden hinten links an die Boxen. Nach einer längeren Reparaturpause schickte Teamchef Olaf Manthey den Wagen gegen Rennende noch auf einige Testrunden, aber in den Kampf um den Tagessieg konnte die erfolgsverwöhnte Truppe nicht mehr eingreifen. Auch bei der Mannschaft von Wolfgang Land nutzte man das Rennen hauptsächlich zu Testfahrten für das 24h Rennen im Mai. Setupprobleme bescherten Marc Basseng, Johannes Stuck und Lucas Luhr einen enttäuschenden 13. Startplatz und so nutzte man das Rennen zu weiteren Arbeiten am Setup des neuen Porsche 997 GT3 RSR.

An der Spitze tobte unterdessen weiter der Kampf zwischen dem HISAQ-Porsche und der Zakspeed-Dodge Viper. Bei dem ersten planmäßigen Boxenstopp in Runde sechs musste Sascha Bert die Viper jedoch mit einem Schaden an der Servolenkung abstellen.

Von nun an konnten Frank Stippler und Marino Franchitti das Geschehen an der Spitze kontrollieren. Dahinter kämpften der Getrag-BMW Z4 mit Michael Bäder und Tobias Hagenmeyer, der Wochenspiegel-Porsche von Georg Weiss, Michael Jacobs und Peter-Paul Pietsch und der Porsche 997 GT3 RSR der Paragon AG mit Klaus Dieter Frers, Jörg Hardt und Patrick Bernhard um die Plätze. Ein Reifenschaden am BMW Z4 riss Bäder/Hagenmeyer aus der Spitzengruppe und auch Weiss/Jacobs/Pietsch verloren am Ende noch eine Position. Die Rennleitung verhing eine zwei Minutenstrafe wegen Missachtung von Flaggensignalen gegen den Wochenspiegel-Porsche, der damit hinter der Paragon-Porsche zurück fiel.

VLN3
Erster Sieg im zweiten Rennen für HISAQ Competition.
Doppelpfeil

Nach vier Stunden konnte somit das Duo Franchitti/Stippler beim zweiten Start in dieser Serie schon den ersten Gesamtsieg für das neue Team HISAQ Competition einfahren. Dahinter vervollständigten Frers/Hardt/Bernhard für die Paragon AG und Weiss/Jacobs/Pietsch im Wochenspiegel-Porsche 911 GT3 das Podium. Rang vier ging an Bert Lambrecht, Jean Francois Hemroulle sowie Lance David Arnold auf einem Porsche 911 GT3 von Manthey Racing. Das beste “Nicht-Porsche-Team“ waren Stefan Kissling und Hannu Luostarinen auf einer Chevrolet Corvette von Kissling Motorsport auf Position fünf.

In der Meisterschaft führt nun das Duo Timo Schupp und Andreas Herwerth. Zusammen mit Werner Gusenbauer sicherten sie sich auf einem BMW M3 den zweiten Klassensieg bei den VLN-Serienwagen bis 3.000ccm Hubraum. Neue Zweite sind Jürgen Nett und Rolf Schütz, die mit einem Überholmanöver in der letzten Runde den zweiten Klassensieg in der Honda Civic Cup-Klasse einfuhren.

Das letzte Rennen vor dem Saisonhighlight, dem ADAC 24h Rennen 2008 vom 22.-25. Mai 2008 auf dem Nürburgring, wird am 10. Mai 2008 ausgetragen. Die 39. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy ist somit die letzte Möglichkeit für die Teams, ihr Fahrzeug unter Wettbewerbsbedingungen für den Langstreckenklassiker zu testen.

VLN3 VLN3 VLN3
Spannender Kampf um die Führung zwischen HISAQ- und Manthey-Porsche.
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Rang vier für Lambrecht/Hemroulle/Arnold.
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Platz zwei für den Porsche 997 GT3 RSR der Paragon AG.
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Ausfall nach technischem Defekt für den zweiten Raeder Lamborghini Gallardo.
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Unfall verhindert weiteres Top 5 Resultat für den „Eifelblitz“.
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Die Meisterschaftsführenden Schupp/Herwerth/Gusenbauer auf BMW M3.
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Nach Zeitstrafe nur Rang drei für Weiss/Jacobs/Pietsch.
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Bester „Nicht-Porsche“: Die Kissling Chevrolet Corvette.
Doppelpfeil
Hart umkämpfte Honda Civic Cup-Klasse.
Doppelpfeil
 

(Text: Matthias Behrndt/Michael Behrndt )
(Fotos: Matthias Behrndt/Michael Behrndt)

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