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Neuer Porsche 911: Direkteinspritzung und Doppelkupplungsgetriebe
07.06.2008
Vom 5. Juli 2008 an steht die nächste Generation des legendären 911ers am Start. Die vier neuen Modelle zwei Coupés und zwei Cabriolets mit klassischem Heckantrieb zeichnet noch höhere Fahrdynamik durch komplett neu entwickelte Sechszylinder-Boxer-Motoren mit 3,6 und 3,8 Liter Hubraum aus. Erstmals setzen die Stuttgarter in den klassischen Sportwagen eine Benzindirekteinspritzung ein und auch das optionale Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) verhilft dem Elfer zu mehr Sportlichkeit. Aber nicht nur der Fahrspaß profitiert, gleichzeitig verbessern die neuen Technologien die Effizienz der 911-Modelle nachhaltig. So erreicht das Carrera-Coupé mit PDK einen beeindruckenden Verbrauch von 9,8 Litern pro 100 Kilometer und auch bei den anderen neuen Carrera liegt der Kraftstoffkonsum nun deutlich unter 11 Litern pro 100 Kilometer. Positiv ist auch der Einfluß auf die CO2-Emissionen: Bis zu 15 Prozent werden eingespart.
Beim 3,6 Liter-Motor des 911 Carrera steigt die Leistung um 20 PS auf 345 PS und auch der 911 Carrera S mit 3,8 Liter-Motor legt zu. Hier beträgt das Leistungsplus 30 PS, so dass jetzt der Fahrer über 385 PS verfügt. Dieser Leistungszuwachs ermöglicht dem Carrera S Coupé jetzt eine Höchstgeschwindigkeit von knapp über 300 km/h. Erstmals ist in dieser neuen 911-Generation das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe als Option lieferbar. Es verfügt über sieben Vorwärtsgänge und verbindet den Fahrkomfort einer Wandlerautomatik mit der Schaltdynamik eines sequenziellen Renngetriebes. Da PDK auch über eine Automatik-Funktion verfügt, ersetzt es bei den Modellen Carrera und Carrera S die bisherige Porsche-Automatik Tiptronic S. Dank optimierter und adaptiver Schaltprogramme verbessert PDK die Beschleunigung und verringert den Verbrauch. Porsche hat dieses Schaltprinzip, das mittels zweier Kupplungen den Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung und ohne Schaltpausen ermöglicht, schon vor 25 Jahren für den Motorsport entwickelt. Die Werks-Piloten konnten besser als die Konkurrenz beschleunigen, außerdem versprachen die Schaltvorgänge mit beiden Händen am Lenkrad keinerlei Ablenkung.
Die Pionierleistung von damals beflügelt den neuen 911 Carrera heute: So sprintet ein Carrera Coupé mit Sieben-Gang-PDK in 4,5 Sekunden um 0,2 Sekunden schneller von null auf 100 km/h als mit handgeschaltetem Sechsganggetriebe. Für Kunden, die das Optimum an Dynamik suchen, bietet Porsche zusätzlich zum PDK die Sonderausstattung Sport Chrono Plus inklusive der Beschleunigungsautomatik Launch Control an. Schnellstmögliche, schlupffreie Anfahrt aus dem Stand und Gangwechsel im Rennstreckenmodus ermöglichen, in 4,3 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen. Zu erkennen ist die neue 911-Generation am modifizierten Design im Front- und Heckbereich sowie der neuen LED-Lichttechnik. So gibt es nun LED-Tagfahrlicht, serienmäßige Bi-Xenon-Scheinwerfer und neue LED-Heckleuchten. Als weitere Option bietet Porsche außerdem ein dynamisches Kurvenlicht für alle Modelle an. Die Preise beginnen in Deutschland bei 83.032 Euro für den Carrera. Carrera Cabriolet und Carrera S kosten jeweils 93.980 Euro, während das Carrera S Cabriolet bei 104.928 Euro liegen wird.
(Text: Rainer Roßbach) |
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