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Lotus 2-Eleven: Leichtfuss
08.08.2008
Purismus ist Tradition bei Lotus: Seit den Anfängen der kleinen Sportwagen-Schmiede haben nackte Flitzer Tradition. Neben dem legendären Seven hielten auch extreme Konzepte wie der 588 Kilogramm leichte Lotus Elise 340 R aus dem Jahr 200 die Tradition des optimierten Leistungsgewichts hoch. Eine Tradition, in der auch die Lotus-Rennsportwagen aus den Fünfziger Jahre stehen, namentlich der Eleven, der sich bei der Mille Miglia wie auch in Le Mans wacker schlug. Altueller Vertreter dieser Philosophie, ist der 2-Eleven, der ursprünglich als Clubracer geplant war. Mittlerweile gibt es eine Straßenversion, die sich jedoch nicht durch ein Mehr an Komfort profiliert. Türen, Fenster oder Frontscheibe werden beim 2-Eleven als unnötiger Zierrat betrachtet, der nur Gewicht produziert. Der Mittelmotor-Zweisitzer besteht nur aus vier Rädern, zwei Sitzen, Motor und einer leichten Karosserie mit Spoilerbesatz. Im Ergebnis bedeutet dass ein Basisgewicht von 700 Kilogramm, dass von den 255 Pferdestärken des 1800-Kubik-Kompressormotors in flotten vier Sekunden auf 100 Stundenkilometer beschleunigt wird. Auch die Spitzengeschwindigkeit von 240 km/h kann sich sehen lassen. Wer eine besonders sportliche Optik mag, kann den Beifahrersitz in klassischer Pprototypen-Manier mit einem Deckel zuschrauben. 5200 Euro kostet das Paket mit Scheinwerfen, Spiegeln und Kennzeichenhaltern. Wenn dieses montiert ist, dann weitere 1500 Euro eine Einzelabnahme veranlassen. Der Basispreis für die stärkste Version beträgt 48.000 Euro nicht viel für einen Roadster, mit dem man locker einen Lamborghini Gallardo verblasen kann.
(Text: Rainer Roßbach ) |
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