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Aktualisiert am 31.12.2011
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48. ADAC Reinoldus-Rennen: Endlich Land

28.06.2008

VLN5
Startduell zwischen Land und Manthey.
Doppelpfeil

Das 48. ADAC-Reinoldus-Langstreckenrennen beendete die sechswöchige Sommerpause der BF-Goodrich-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Zum ersten Mal nach dem ADAC-24-Stunden-Rennen trafen sich die Teams wieder zu einem Kräftemessen. Dabei feierte das Team um Wolfgang Land den ersten Gesamtsieg der Saison. Marc Basseng und Johannes Stuck konnten im Porsche 911 GT3 RSR die Konkurrenz von Manthey Racing mit Georg Weiss, Michael Jacobs und Marcel Tiemann auf dem „Wochenspiegel“-Porsche hinter sich lassen. Dritter wurde, nach einer furiosen letzten Runde, das Team Scheid Motorsport und den Fahrern Oliver Kainz und Andreas Teichmann auf dem „Eifelblitz“.

Bereits im Training zeigte sich das Duo Basseng/Stuck in Topform. Mit einer Zeit von 8:16.928 Minuten stellten sie den Porsche auf die Pole-Position. Auf Rang zwei folgten Weiss/Jacobs/Tiemann im Manthey Racing Porsche 911 GT3 mit fast acht Sekunden Rückstand. Die zweite Startreihe ging an die Kissling-Corvette von Stefan Kissling und Hannu Luostarinen und den BMW Z4 von Michael Bäder und Tobias Hagenmeyer. Der Siegerwagen des 24-Stunden-Rennens, der Porsche 911 GT3 RSR von Manthey Racing musste nach einem Unfall mit anschließender Reparatur in der heimischen Werkstatt das Rennen von Startplatz 68 aufnehmen.

Pünktlich um 12Uhr wurde der Start freigegeben und noch in der ersten Kurve übernahm Marcel Tiemann die Führung vor dem Land-Porsche. So führte er das Feld durch die erste Runde. Dahinter sortierten sich Basseng/Stuck vor Dirk Adorf und Hermann Tilke auf dem Raeder Motorsport Lamborghini Gallardo und dem Porsche 997 Turbo von Jürgen Alzen und Markus Gedlich. Nach zwei Rennrunden war der von Platz 68 gestartete Manthey-Porsche von Marc Lieb, Marcel Tiemann und Arno Klasen schon auf die achte Position vorgeprescht und zeigte ein weiteres Mal die eindrucksvolle Klasse, die das Team zum erfolgreichsten der bisherigen Saison gemacht hat. In Runde drei fand die Aufholjagd ein vorzeitiges Ende. Im Bereich der Klostertalkurve gerieten der Manthey- und der Alzen-Porsche aneinander. Die Kollision bedeutete das frühzeitige Ende für beide Teams. An der Spitze konnte Marc Basseng unterdessen die Führung von Marcel Tiemann übernehmen und sich stetig von den Verfolgern, dem „Wochenspiegel“-Porsche und dem Raeder-Lamborghini absetzen.

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Ring frei für Startgruppe zwei.
Doppelpfeil

Nach dem Aus des Manthey-Porsche von Lieb/Tiemann/Klasen rollte nach etwa einer Stunde auch der zweite Manthey-Porsche von Armin Hahne und Christian Haarmann im Brünnchen aus. Als kurz vor Rennende dann auch noch Sabine Schmitz und Klaus Abbelen aufgrund eines Unfalls im Bergwerk ausschieden, waren die drei erstplatzierten Teams des 24-Stunden-Rennens ausgefallen.

An der Spitze wurden nach neun Runden die planmäßigen Boxenstopps abgehalten. Nur eine Runde später kam Johannes Stuck im Land-Porsche erneut an die Boxen. Ein anderer Teilnehmer war dem Porsche ins Heck gefahren und so musste die Mannschaft um Wolfgang Land den Auspuff richten, ehe sich Stuck, weiterhin als Führender, erneut auf die Strecke begeben konnte. Nach elf Runden führten weiterhin Basseng/Stuck mit nur 1,7 Sekunden vor Weiss/Jacobs/Tiemann und dem Schall-Opel-Astra-V8-Coupé von Andreas und Ralf Schall die abermals von AvD-Sportpräsident Volker Strycek unterstützt wurden.

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Manthey-Porsche: Ausfall nach furioser Aufholjagd.
Doppelpfeil

Nach zwei Stunden rollten die Meisterschaftsführenden Jürgen Nett und Rolf Schütz im Honda Civic in langsamer Fahrt zurück zu den Boxen. Ein Reifenschaden bei hohem Tempo verhinderte die Verteidigung der Tabellenführung. Mehr als Rang acht war für das Duo nach der notwendigen Reparaturpause nicht mehr möglich. Viel Pech gab es auch beim Renndebüt des Ferrari 430GT II in der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft. Jürgen Oppermann und Otto Altenbach brachten den von Academy Racing eingesetzten Ferrari aufgrund von Zündproblemen nicht ins Ziel. Trotzdem konnte das Team mit guten Rundenzeiten überzeugen und wird bei den kommenden Läufen ein weiterer Kandidat für Top10-Platzierungen sein.

Nach der zweiten Runde der Boxenstopps bot sich ein unverändertes Bild. Weiterhin lag Land Motorsport in Führung, gefolgt von Weiss/Jacobs/Tiemann und Schmitz/Abbelen, die wenig später nach einem Unfall aufgeben müssen. In der letzten Runde verlor das Team Doktor Stefan Beil, Norbert Fischer und Marco Seefried auf dem MSpeed-Porsche-Cayman den dritten Platz an Kainz/Teichmann im BMW von Scheid-Motorsport. Mit nur einer Sekunde Rückstand auf den drittplatzierten BMW überquerte das Trio die Ziellinie. Davor sicherte sich das Duo Basseng/Stuck den ersten Gesamtsieg vor Weiss/Jacobs/Tiemann.

Die Meisterschaftsführung ging nach dem dritten Sieg in der Klasse der VLN-Specials bis 1.600 ccm Hubraum an die Ukrainer Andri Kruglik und Alexji Mochanov auf einem Ford Fiesta. Diese Führung gilt es beim nächsten Lauf am 5. Juli beim 31. RCM-DMV-Grenzlandrennen des Rheydter Club für Motorsport e.V. DMV, zu verteidigen.

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Positionskämpfe zu Beginn des Rennens.
Doppelpfeil
Erster Langstreckensieg für Johannes Stuck.
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Duell um Platz zwei: Porsche gegen Lamborghini.
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Am Renntag herrschte herrliches Wetter.
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Der entscheidende Angriff von Marc Basseng .
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Hier tankt der Chef: Boxenstopp bei Land.
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Platz zwei in der Klasse für den Bonnfinanz-Porsche.
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Die grüne Hölle zeigte sich von ihrer schönen Seite.
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Das Feld auf dem Weg zu Schwedenkreuz.
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In der letzten Runde auf das Podium gestürmt: der Scheid-BMW.
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Der Porsche Cayman von MSpeed verlor Rang drei an den Scheid-BMW.
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Die neuen Führenden in der Meisterschaft: Kruglik/Mochanov im Ford Fiesta.
Doppelpfeil
 

(Text: Matthias Behrndt)
(Fotos: Matthias Behrndt)

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