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Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
Porsche Carrera 4: Neuer elektronisch geregelter Allradantrieb

10.07.2008

Carrera 4
Eigenständig: Das schmale Leuchtband zwischen den Heckleuchten ist den Carrera 4-Modellen vorbehalten
Doppelpfeil

Nur wenige Wochen nach den neuen Elfern mit Hinterradantrieb folgen jetzt die Allradantrieb-Varianten Carrera 4 und Carrera 4S jeweils als Coupé und Cabriolet. Neue Technologien bei Motor, Getriebe und Antrieb sorgen hier für mehr Fahrspaß bei deutlich geringerem Verbrauch. Die präzise Agilität des neuen, elektronisch gesteuerten Allradantriebs bietet ein intensiveres Fahrerlebnis im Zusammenspiel mit den neuen Boxermotoren mit Benzin-Direkteinspritzung und dem als Option erhältlichen Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK).

Je nach Fahrzeugtyp bieten die neuen Allrad-Carrera bis zu 8,5 Prozent mehr Leistung, bis zu 12,9 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch und 15,4 Prozent weniger CO2-Emissionen. Im Einzelnen stieg die Leistung des 3,6-Liter-Motors um 20 auf 345 PS. Gleichzeitig verbraucht etwa ein Carrera 4-Coupé mit PDK lediglich 10,1 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer. Ebenso deutlich fallen die Verbesserungen beim 911 Carrera 4S mit 3,8-Liter-Motor aus: Er legte um 30 auf 385 PS zu – dagegen reduziert sich der Gesamtverbrauch beim Carrera 4S Cabriolet mit PDK auf 10,7 Liter/100 km.

Das Porsche Traction Management (PTM) löst in der neuen Baureihe den bisher verwendeten Allradantrieb mit Visco-Lamellenkupplung ab. Das für den 911 Turbo entwickelte und für die Carrera-Modelle modifizierte System verbindet mehr Fahrstabilität, Traktion und agiles Handling, das durch eine serienmäßige mechanische Hinterachsquersperre weiter gesteigert wird.

Carrera 4
Der neue elektronisch gesteuerte Allradantrieb im Carrera 4 verspricht gesteigerten Fahrspaß.
Doppelpfeil

Die neuen Allradler verfügen über ein sportlich gestuftes Handschaltgetriebe mit sechs Gängen. Als Alternative steht das neue Porsche-Doppelkupplungsgetriebe zur Wahl, das mit kürzeren Schaltzeiten und weniger Kraftstoffverbrauch die bisherige Wandlerautomatik Tiptronic S ablöst. Das Doppelkupplungsgetriebe weist sieben Gänge auf, die ohne Zugkraftunterbrechung elektrohydraulisch gewechselt werden.

Optisch erkennbar ist die neue 911-Baureihe an einer dezenten Überarbeitung der Front und an einer neuen Lichttechnik. Die neuen Carrera-Modelle verfügen grundsätzlich über Bi-Xenon-Scheinwerfer und ein neues LED-Tagfahrlicht. Ebenfalls in LED-Technik ausgeführt sind die neu gestalteten Heckleuchten. Darüber hinaus bieten die Zuffenhausener erstmals ein dynamisches Kurvenlicht als Option an. Die Heckpartie der Carrera 4-Modelle ist gegenüber den zweiradgetriebenen Versionen um 44 Millimeter in die Breite gewachsen. Zusätzlich gibt es eine neue Reflektorblende zwischen den LED-Heckleuchten.

Ein neues Porsche Communication Management (PCM) mit berührungsempfindlichem Bildschirm verbessert die Bedienung der teils optionalen Navigations-, Informations- und Audio-Systemen. Außerdem ist es Bluetooth-, USB- und iPod-fähig.

Ab 25. Oktober 2008 sind die allradgetriebenen Carrera-Modelle im Handelerhältlich. Die Preise beginnen bei 89.577 Euro für den Carrera 4. Carrera 4 Cabriolet und Carrera 4S kosten 100.525 Euro, während für das Carrera 4S Cabriolet 111.473 Euro berechnet werden.

(Text: Rainer Roßbach)
(Fotos: Rainer Roßbach)

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