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Aktualisiert am 31.12.2011
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VLN ADAC Ruhr-Pokal: Manthey dominiert Regenroulette

27.07.2008

VLN7
Ring frei zum 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen.
Doppelpfeil

Mit dem 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen verabschiedete sich die BF Goodrich Langstrecken Meisterschaft in ihre wohlverdiente Sommerpause. Als einzige Veranstaltung des Jahres wurde dieser Lauf über die Sechs-Stunden-Distanz gefahren und bildet damit alljährlich, neben dem 24 Stunden Rennen, das Highlight der Saison. Wie schon beim voraus gegangenen Rennen, zwei Wochen zuvor, war der Sieger das Manthey Racing Team. Den siegreichen Porsche 911 GT3 RSR pilotierten Marc Lieb, Marcel Tiemann und Arno Klasen. Rang zwei ging mit über sieben Minuten Rückstand an Claudia Hürtgen und Stian Sorlie, die sich am Steuer des Schubert BMW Z4 abwechselten. Das Podium komplettierten Andreas und Ralf Schall, die in ihrem Opel Astra V8 Coupé von Volker Strycek unterstützt wurden.

Bereits im Training konnte das Team von Olaf Manthey überzeugen. Mit einer Rundenzeit von 8:11.859 Minuten sicherte man sich die Pole Position vor Jürgen und Uwe Alzen im Hankook/H&R-Spezialfedern Porsche 997 Turbo. Rang drei ging an Sabine Schmitz und Klaus Abbelen im Porsche 997. Vervollständigt wurde die zweite Startreihe von dem Duo Marc Basseng und Johannes Stuck im Land Motorsport Porsche 911 GT3.

Obwohl das Rennen von der Rennleitung zu einem „Wet-Race“, einem Regenrennen, deklariert wurde starteten viele Teams auf profillosen Slickreifen in die Einführungsrunde. Noch vor dem Start wurden von der 24,369km langen Kombination aus Nürburgring-Sprintstrecke und Nordschleife zahlreiche regennasse Stellen gemeldet. Daher entschieden sich viele der 207 gestarteten Teams die Einführungsrunde abzubrechen, auf Regenreifen zu wechseln und nach dem Start ihrer jeweiligen Startgruppe das Rennen aus der Boxengasse aufzunehmen.

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Verhängnisvolle Überrundung: Manthey verliert die Führung.
Doppelpfeil

Pünktlich um 12 Uhr erfolgte der Start. Durch den Vorteil des Turbo-Motors konnte Uwe Alzen noch vor der ersten Kurve die Führung erobern. Dahinter sortierten sich die Porsche von Manthey und Land ein. Es folgte Sabine Schmitz, die ihren dritten Startplatz an Marc Basseng verloren hatte. Nach der ersten Runde führte Uwe Alzen bereits mit 4,3 Sekunden vor Manthey Racing und Land Motorsport. Nur eine Runde später fehlte der Turbo-Porsche der Gebrüder Alzen. Ein technischer Defekt zwang das Team nach einem furiosen Beginn wieder einmal zur Aufgabe. An der Spitze duellierten sich erneut, wie schon beim letzten Lauf, die Porsche-Teams von Olaf Manthey und Wolfgang Land. Während die Porsche im Sekunden-Abstand um die Strecke jagten, klaffte nach vier Runden schon eine Lücke von 50 Sekunden zur nun drittplatzierten Zakspeed-Dodge Viper GTS-R von Tom Coronel, Duncan Huisman und Sascha Bert.

Nach einer Stunde änderte sich das Bild an der Spitze. Eine Berührung mit einem überrundeten BMW zwang den Spitzenreiter ausgangs der Mercedes-Arena in einen Dreher. Diese Chance wusste Marc Basseng zu nutzen und übernahm die Führung. Somit lautete die Rangfolge nach acht Runden Land Motorsport, gefolgt von Manthey Racing, der Zakspeed-Viper und dem Duo Schmitz/Abbelen. Noch vor den ersten regulären Boxenstopps konnte sich Marc Lieb wieder an Basseng vorbeischieben. In der Box dann ein erneuter Wechsel. Johannes Stuck, nun am Steuer des Land-Porsche, übernahm die Führung. Verfolger Zakspeed Racing kämpfte dagegen mit Problemen. Nach ihrem Stopp auf Rang 19 zurück gefallen, steuerte das Team kurze Zeit später erneut die Box an. Neue Drittplatzierte waren nach zwei Stunden Hürtgen und Sorlie im BMW Z4 vor Schmitz/Abbelen im Porsche 997. Auf Rang fünf der nächste Manthey Racing Porsche von Georg Weiss, Michael Jacobs, Dieter Schornstein und Marcel Tiemann.

Schock nach drei Stunden. Bei einem Überrundungsvorgang berührten sich die Fahrzeuge von Johannes Stuck und einem anderen Teilnehmer. Stuck, der in der Anfahrt zur Box war, schlug rückwärts in die Leitplanken ein. Nach der Routineuntersuchung im Medical-Center des Nürburgrings wurde er zur weiteren Beobachtung ins Krankenhaus nach Trier geflogen. Johannes Stuck erlitt bei dem Unfall eine schwere Gehirnerschütterung sowie Prellungen. Bereits am Sonntag konnte er das Krankenhaus aber wieder verlassen.

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Die Zakspeed Viper kehrt nach dem Unfall beim 24h Rennen zurück.
Doppelpfeil

Nach dem Ausfall des Spitzenreiters führte nun erneut der Manthey-Porsche. Dahinter konnten sich zwischenzeitlich Dirk Adorf und Hans-Joachim Stuck im Lamborghini Gallardo von Raeder Motorsport schieben. Kurz nach ihrem Boxenstopp gegen 16 Uhr setzte ein kurzer, aber teils ergiebiger Regenschauer ein. In langsamem Tempo rollten die Teams teilweise auf profillosen Reifen um den Kurs. Nachdem fast das ganze Feld zu einem Extra-Stopp, mit Wechsel auf Regenreifen, an den Boxen war, war der kurze Schauer schon wieder vorbei und die Sonne kam hervor.

Die Wetterkapriolen blieben aber zumindest an der Spitze des Feldes ohne größere Folgen. Weiterhin lag die Manthey-Mannschaft in Führung vor Schubert Motorsport und dem Duo Schmitz/Abbelen. Auf Rang vier folgten Vater und Sohn Schall sowie Volker Strycek. 42 Minuten vor Rennende kam auch Sabine Schmitz zum letzten Stopp an die Boxen und übergab den Porsche an Klaus Abbelen.

Nach 6:02:46.249 Stunden wurde, zum zweiten Mal in Folge, der Manthey Racing Porsche 911 GT3 RSR als Sieger abgewunken. Auf Rang zwei kamen Claudia Hürtgen und Stian Sorlie vor Schall/Schall/Strycek ins Ziel. Den vierten Platz belegten Stefan Kissling, Hanu Luostarinen und Reinhold Möllig in der Chevrolet Corvette des Kissling-Teams. Sabine Schmitz und Klaus Abbelen wurden Fünfte.

In der Meisterschaft führen weiterhin die Ukrainer Andri Kruglik und Alexji Mochanov. Zusammen mit Ralph Martin feierten sie ihren fünften Klassensieg in Folge. Andreas Mäder, Wolf Silvester und Mario Merten folgen auf den Plätzen. Für Silvester und Merten war es der zweite Klassensieg in Folge.

Am 13. September beginnt mit dem 40. ADAC Barbarossapreis die finale Phase im Kampf um die BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft. In den letzten drei Läufen des Jahres gilt es, nach der Sommerpause, die Nachfolger der amtierenden Meister Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche sowie Marco Wolf zu finden. Diese liegen nach zwei Nullnummern derzeit auf Rang 37 in der Meisterschaft.

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Land Motorsport bis zum Unfall konkurrenzfähig
Doppelpfeil
Hans-Joachim Stuck erstmals im Raeder Lamborghini Gallardo
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Heftige Schauer sorgen für Extra-Spannung
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Strahlender Sonnenschein folgt auf den Regen
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Zweiter Sieg in Folge für Manthey Racing
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Rang zwei für Claudia Hürtgen und Stian Sorlie
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Dritter Platz für das Schall Opel Astra V8 Coupé
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Stefan Kissling und Hanu Luostarinen wurden Vierte
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Weiterhin an der Tabellenspitze: Kruglik/Mochanov
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(Text: Matthias Behrndt)
(Fotos: Matthias Behrndt)

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