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Mazda Kazamai: Neu
02.09.2008
Speziell mit Blick auf den russischen Markt hat Mazda die neue Studie Kazamai entwickelt: einen athletischen und kompakten Crossover mit hoher Umweltverträglichkeit. Mit dem Konzept zielt Mazda auf die wachsende Popularität von SUVs in Russland ab und gibt konkrete Hinweise auf ein mögliches kompaktes Crossover-SUV der Marke. Als kleines, leichtes, sparsames und zugleich dynamisches Fahrzeug soll der Kazamai vor allem junge und erfolgsorientierte Großstädter ansprechen, die Wert auf urbanen Lifestyle legen. Der japanische Ausdruck Kazamai bedeutet „Tanzender Wind“ und verbildlicht das Wesen des kompakten Crossovers. Die dynamische und athletische Figur des Kazamai zeigt eine neue Entwicklungsstufe der „fließenden“ Nagare-Designsprache. Das Styling wird geprägt durch kraftvolle natürliche Bewegungen, die durch dreidimensionale, sich über die gesamte Karosserie spannende Motive zum Ausdruck gebracht werden. Mit einer Breite von 1.930 mm und einer Länge von 4.520 mm ist das Fahrzeug etwas größer als der aktuelle Mazda3 und bietet im Innenraum Platz für SUV-Komfort und -Funktionalitäten. Weil der Kazamai zugleich nur 1.500 mm hoch ist und eine flache Dachlinie sowie einen extrem kurzen hinteren Überhang hat, besitzt er eine sportliche Coupé-Optik. Zum neuartigen Karosseriedesign gehören ausgestellte Radhäuser und eine Fahrgastzelle, die besonders sportwagenhaft wirk. Das Profil des Fahrzeugs soll das Bild eines Pfeils hervorrufen, der durch die Luft schneidet. Die Partie zwischen den vorderen Radhäusern und den Dachsäulen soll Agilität und Dynamik des Windes ausdrücken. Die Karosserielinien an den Fahrzeugseiten verstärken das dynamische und modische Design. Durch die zur Mitte hin abgesenkte Motorhaube werden die vorderen Radhäuser betont, die große 22-Zoll-Räder beherbergen. Auch das Raddesign nimmt mit verdrehten und zur Mitte hin kleiner werdenden Speichen das Motiv des Windes auf. Der Fünf-Punkt-Grill trägt zusammen mit der ausgeprägten Frontpartie zur guten Aerodynamik des Fahrzeuges bei. Gleiches gilt für die so schmal wie möglich gestalteten Lufteinlässe. Auch die Seitenschweller und die Abdeckungen der Rückleuchten helfen dabei, den Luftfluss zu kontrollieren und den Luftwiderstand des Fahrzeuges zu reduzieren. Der Mazda Kazamai bietet bis zu vier Passagieren den Komfort und die Funktionsvielfalt eines kompakten SUV. So verfügt er über eine durchdachte Mensch-Maschine-Schnittstelle mit einem übersichtlichen und leicht bedienbarem Cockpit. Gewichtsreduktion und optimierte Aerodynamik sind Schlüsseltechnologien zur Steigerung der Fahrfreude sowie zur Optimierung von Kraftstoffeffizienz und Umweltverträglichkeit. Der Mazda Kazamai wartet mit einem ebenen Unterboden, einem Heckdiffusor und einer niedrigen Dachlinie auf. Das Ziel lautete, den durchschnittlichen Luftwiderstandsbeiwert in diesem Segment um mehr als zehn Prozent zu unterbieten. Das Konzept zur Gewichtsreduzierung entstand mit Hilfe von Computertechnologien und umfasst vier zentrale Bereiche: Unfallsicherheit, Handling, NVH (Geräusche, Vibrationen, Rauheit) und Steifigkeit. Das Leichtbau-Prinzip wurde sowohl bei Materialauswahl als auch bei Verarbeitungstechnologien umgesetzt. Für Motorhaube, Chassis und Motorblock kamen Aluminium und Aluminium-Legierungen zum Einsatz. Die Entwickler nahmen sich eine Gewichtsreduzierung gegenüber vergleichbaren Fahrzeugen um 100 Kilogramm vor und verwendeten Kunststoffe für Karosserieteile, Stoßfänger und die Motorabdeckung. Folgen der vielfältigen Leichtbaumaßnahmen sind ein verbessertes Handling, ein geringerer Kraftstoffverbrauch und niedrigere CO2-Emissionen. Der Antrieb für den Mazda Kazamai ist ein 2,0-Liter-Benzindirekteinspritzer, den die Mazda Ingenieure derzeit entwickeln. Dieses Triebwerk bietet eine Balance aus sportlichem Antrieb und Umweltverträglichkeit. Der DISI-Motor basiert auf dem Benziner, der gegenwärtig im Mazda CX-7 eingesetzt wird, und verfügt über fortschrittliche Technologien zur Verringerung von Energieverlusten und zur Steigerung der thermischen Effizienz. Die nächste Generation des Motors liefert dank einer neuen Verbrennungsregelung und einer variablen Ventilhubsteuerung ein hohes Drehmoment über ein breites Drehzahlband und erlaubt damit ein exzellentes Ansprechverhalten sowie hervorragende Wirtschaftlichkeit. Ein Katalysator der nächsten Generation stellt zudem ein besonders niedriges Emissionsniveau sicher.
Der Motor ist an ein leichtes und kompaktes Sechsstufen-Automatikgetriebe gekoppelt, das die Traktion an alle vier Räder weiterleitet. Zusammen mit der Aerodynamik und dem Leichtbaukonzept des Kazamai sorgt der neue Antrieb für eine Senkung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen im Vergleich zum aktuellen MZR 2,0-Liter-Benzinmotor um rund 30 Prozent. Sicherheit war eines der Schlüsselelemente bei der Entwicklung des Mazda Kazamai. Die Rohkarosserie ist das Ergebnis eines neuen Karosseriestruktur-Programms, das derzeit bei Mazda entwickelt wird. Basis ist eine leichte Struktur, die eine hohe Crashsicherheit bietet. Zur langen Liste der aktiven Sicherheitsfeatures des Mazda Kazamai zählen ein Überschlags-Kontrollsystem, Spurwechselassistent mit Toter-Winkel-Überwachung, ein präventives Pre-Crash-Safety-System und eine weiterentwickelte dynamische Stabilitätskontrolle (DSC). Zur Erfüllung künftiger Vorschriften zum Fußgängerschutz besitzt der Kazamai zudem weiche Kunststoffstoßfänger und eine Aufprallenergie absorbierende Motorhaube aus Aluminium. Ebenfalls an Bord ist ein persönliches Sicherheitssystem, das den Bereich im und um das Fahrzeug überwacht und den Fahrer bei drohender Gefahr automatisch alarmiert.
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