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Peugeot 908 HY: Rennsportprototyp mit Hybrid-Antrieb
24.09.2008
Peugeot Sport präsentierte beim Saisonfinale der Le Mans Series im britischen Silverstone erstmals den Peugeot 908 HY. Dieser verfügt über eine Hybrid-Technologie, die aus einem kombinierten Elektro-/V12 HDi FAP-Antrieb besteht. Damit zeigt der französische Hersteller einen Ausblick auf die mögliche Zukunft der LMP1-Sportwagen. Mit der von Peugeot “HY” bezeichneten Technologie kann ein Teil der kinetischen Fahrzeugenergie in Bremsphasen zurückgewonnen und gespeichert werden. Diese Energie kann der Fahrer je nach Bedarf abrufen, entweder um auf reinen Elektrobetrieb umzustellen (z.B. in der Boxengasse) und damit den Verbrauch zu senken oder um die Leistung kurzfristig zu steigern, indem die hybride mechanische Energie zusätzlich zum Verbrennungsmotor genutzt wird. Das System des Peugeot 908 HY besteht aus drei Hauptkomponenten: einem ins Getriebe integrierten elektrischen Motor-Generator mit 82 PS Leistung anstelle des Anlassers, zehn Batteriepaketen mit insgesamt 600 Lithium-Ionen-Zellen zur Energiespeicherung sechs im Innenraum anstelle der Originalbatterie und vier links im Bereich des Unterbodens und einer Leistungselektronik zur Steuerung der Energieströme zwischen den Batterien und dem Motor-Generator. Verbaut ist die Elektronik im hinteren Teil des vorderen linken Kotflügels. Sofern der das 24-Stunden-Rennen in Le Mans veranstaltende Automobile Club de l’Ouest (ACO) Hybrid-Fahrzeuge ab 2009 zulässt, wird Peugeot Sport diese Technologie unter den extremen Bedingungen eines Langstreckenrennens einsetzen.
(Text: rr/pt)
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