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Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
GTbyCitroën: Hypervirtuell

12.10.2008

GTbyCitroën
Selbst die extrem geformten Rückspiegel erzeugen Abtrieb.
Doppelpfeil

Supersportwagen finden immer schnell den Weg in die virtuelle Welt der Spielekonsolen. Bei Citroën ist es umgekehrt. Die Studie GTbyCitroën entstand zuerst für die Rennsimulation Gran Turismo 5, einem Spiel für die Playstation 3. Und danach ging es sofort in die Realität: Auf dem Pariser Salon materialisierte sich die extremste Citroen-Sportwagenstudie aller Zeiten.

Gewaltige Diffusoren und Luftschächte, eine langgezogene Silhouette und extrem ges53547 LEUBSDORFpannte Linien suggerieren maximalen Abtrieb. Das Volumen setzt sich aus einer Länge von 4,96 Metern, einer Breite von 2,08 Metern sowie einer Höhe von 1,09 Metern zusammen und wird von markant ausgestellten Radhäusern getragen. Darin sind 21-Zoll-Räder in Turbinenschaufel-Optik untergebracht.

Die Außenform ist bestimmt von der Suche nach maximaler Aerodynamik. Die Windschutzscheibe greift weit nach hinten in das Dach, das seinerseits in einem überzogen langen, beweglichen Spoiler ausläuft. Diese extreme Stromlinienform soll ein Bild ständiger Bewegung erzeugen. Der Wagen signalisiert so Dynamik und entschlossenen Vorwärtsdrang. Die Karosserie zeigt im Oberteil deutlich gerippte Flanken, und Perlmuttlack betont die Muskeln des Zweisitzers. Eine abgestufte Tönung der Flanken von Weiß zu Dunkelgrau bewirkt eine zusätzliche visuelle Verstärkung von Bewegung.

GTbyCitroën
Ein zerklüftetes, langes Heck und gewaltige Diffusoren lenken die Luft um den GTbyCitroën.
Doppelpfeil

Über die dynamische Lineatur hinaus besitzt dieser Rennwagen Ausrüstungen wie Lufthutzen am Vorderwagen, einen flach verkleideten Unterboden sowie einen beweglichen und einen feststehenden Heckspoiler. Diese Technik trägt nicht nur aktiv zur Reduzierung des Fahrtwiderstands bei, sie reduziert gleichfalls den Auftrieb. Selbst die an stark profilierten Halterungen angebrachten Carbon-Rückspiegel produzieren Abtrieb. Das Gesicht wird von extra breiten Lufteinlässen und jeweils drei horizontalen Scheinwerfern geprägt, die mit blau leuchtenden LEDs bestückt sind.

Die Fahrgastzelle ist für zwei Personen ausgelegt. Das gediegene Ambiente an Bord verbindet edle, mit größter Sorgfalt verarbeitete Materialien mit dem eher mechanisch anmutenden Design des Fahrerplatzes. Der Fahrer sitzt in einer niedrigen Position und ein Head-up-Display, das die Fahrinformationen in sein unmittelbares Blickfeld einblendet, sorgt dafür, dass er sich voll auf die Straße konzentrieren kann. Dieses System nutzt rote LEDs um Informationen wie die Geschwindigkeit und Angaben des Navigationssystems im unmittelbaren Blickfeld des Fahrers auf die Windschutzscheibe zu projizieren.

GTbyCitroën
Kupfer und Leder umschließen den Fahrer.
Doppelpfeil

Auf dem sachlich gestalteten Armaturenbrett verbinden sich die Fluchtlinien einer Kupferverschalung, die sich zum Mitteltunnel des Wagens verdichtet. In diesem Element katalysiert sich die Kraft des GTbyCitroën, und aus ihm wächst das Lenkrad aus Stahl und rotem Leder.

Der Einstieg erfolgt durch Flügeltüren. Das mit schwarzem Leder ausgekleidete Interieur, in dem Besätze aus Materialien wie Kupfer oder Stahl Akzente setzen, ist betont sportlich konzipiert. Die beiden mit dunklem Leder bezogenen Rennsitze haben Vier-Punkt-Gurte. Die sportliche Anmutung des Interieurs wird verstärkt durch die mit Steppnähten versehenen Lederbezüge der Türverkleidungen und des Bodens.

Als Antrieb (natürlich nur im Spiel) dient dem Citroën-Supersportler ein Elektroantrieb, der von einer Brennstoffzelle gespeist wird.

(Text: Rainer Roßbach)
(Fotos: Rainer Roßbach)

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