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32. DMV 250-Meilen-Rennen: Endspurt nach der Sommerpause
14.10.2008
Mit dem 32. DMV 250-Meilen-Rennen meldete sich die BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft aus der Sommerpause zurück, nachdem der letzte Lauf nach einem Unfall im Training und der daraus resultierenden Verschmutzung der Strecke durch Dieselkraftstoff abgesagt werden musste. Auch dieses Mal wurde der Zeitplan vom Eifelwetter bestimmt. Dichter Nebel machte den planmäßigen Trainingsbeginn um 8:30 Uhr unmöglich. Erst gegen 11:30 Uhr hatte die Oktobersonne den Nebel im Bereich der Sprintstrecke des Grand-Prix-Kurses vertrieben und eine sichere Durchführung der Qualifikation möglich gemacht. Das auf 60 Minuten verkürzte Zeittraining wurde von Jürgen und Uwe Alzen im Hankook / H&R-Spezialfedern Porsche 997 Turbo dominiert. Mit einer Rundenzeit von 8:09.779 Minuten verwiesen sie den Manthey Porsche 911 GT3 RSR von Marcel Tiemann und Arno Klasen auf Rang zwei. Die dreifachen Saisonsieger hatten bereits einen Rückstand von 9,462 Sekunden. Dahinter ging die zweite Startreihe an den mit Tomas Enge und Robert Lechner stark besetzten Aston Martin DBRS9 und das Duo Marc Basseng und Frank Stippler im Porsche 911 GT3 RSR von Land Motorsport. Um 14:55 wurde der Start in das auf 3 Stunden und 5 Minuten verkürzte Rennen frei gegeben. Dabei nutzte Uwe Alzen die Turbo-Power seines Porsche optimal und gewann ungefährdet den Sprint zur ersten Kurve. Auch im direkten Verfolgerfeld gab es in der ersten Kurve keine Positionsveränderungen. Die freie Runde konnte Alzen zwar nicht, wie von vielen Seiten erwartet, für einen neuen Rundenrekord nutzen, wohl aber einen Vorsprung von 18,1 Sekunden auf den Zweitplatzierten Manthey-Porsche herauszufahren. Um die zweite Position entbrannte ein packendes Duell zwischen dem Manthey-Porsche, dem Aston Martin von Enge und Lechner und Marc Basseng im Land-Porsche. Als erster fiel Arno Klasen aus dieser Gruppe zurück. In der fünften Runde überholte Basseng den Aston Martin am Ende der Start- und Zielgeraden und übernahm Rang zwei. Nach den ersten Boxenstopps rückte die Spitze wieder näher zusammen. Nach 11 Runden lag der Alzen-Porsche nur noch 10 Sekunden vor dem Land-Porsche. Dahinter hatte Manthey-Racing den Aston Martin überholt, lag aber schon mehr als eine Minute hinter den Führenden. Nach zwei Stunden Renndauer kam das Aus für die Truppe von Wolfgang Land. Frank Stippler stand mit einem Schaden im Brünnchen. Kurze Zeit später war auch das Rennen für Dirk Adorf, Hermann Tilke und Hans-Joachim Stuck beendet. Eine Kollision mit dem BMW Z4 von Heinz-Otto Schmersal, Christoph Koslowski und Mike Stursberg riss den Lamborghini Gallardo von Raeder Motorsport aus dem Kampf um eine gute Platzierung.
Hinter der Spitze duellierten sich rundenlang die Porsche-Teams Sabine Schmitz/Klaus Abbelen sowie Georg Weiss/Peter-Paul Pietsch. Im Abstand von nur wenigen Metern flogen die Porsche 997 um den Kurs, ehe sich Klaus Abbelen durchsetzte und den Wochenspiegel-Porsche hinter sich ließ. Kurz nach dem letzten planmäßigen Boxenstopp in Runde 15 musste der Alzen-Porsche erneut bei seiner Mannschaft vorfahren. Ein Reifenschaden nahm dem Team alle Chancen auf den Gesamtsieg. Dieser ging nach 22 Runden an Arno Klasen und Marcel Tiemann im Porsche 911 GT3 RSR. Damit feierte Olaf Manthey den vierten Saisonsieg vor Jürgen und Uwe Alzen, die sich dennoch über die erste Podiumsplatzierung des Jahres freuten. Ein Boxenstopp kurz vor Rennende bedeutete für Tomas Enge und Robert Lechner den Verlust von Rang drei. Von dem Extrastopp des Aston Martin profitierten Armin Hahne, Christian Haarmann und Pierre Kaffer, die in ihrem Porsche 911 GT3 Dritte wurden. Nach dem sechsten Klassensieg des Jahres führen Andrij Kruglik und Alex Mochanov im Ford Fiesta ST weiterhin die Meisterschaft an. Im Kampf um die Titelvergabe spielen neben den beiden verbleibenden Läufen am 25.10.2008 und 9.11.2008 auch die Streichresultate eine wesentliche Rolle. Keine Chance mehr auf eine erfolgreiche Titelverteidigung haben Marco Wolf, Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche. Die Titelträger des vergangen Jahres konnten das Rennen aufgrund eines Motorschaden gar nicht erst aufnehmen.
(Text: Matthias Behrndt/Michael Behrndt)
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