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Aktualisiert am 31.12.2011
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Suzuki Swift DDis: Aufgewertet

29.01.2008

Suzuki Swift DDiS
Flink um die Ecke: Der kleine Diesel macht den Swift lebendig.
Doppelpfeil

Für den deutschen Ableger von Suzuki ist der Swift eine echte Erfolgsgeschichte: 14.947 Autos fanden einen Käufer. Das soll natürlich so weitergehen. Deshalb bekommt der sympathische Kleine, der seit Ende 2004 auf dem Markt ist, einen leichten Facelift, Verbesserungen bei der Funktionalität und einen zusätzlichen Motor.

Bislang waren nur Benziner im Angebot – diesen wird jetzt mit dem 1300er DDiS ein zeitgemäßer Selbstzünder an die Seite gestellt. Das in Indien produzierte Aggregat ist ein moderner Common-Rail-Direkteinspritzer mit Turbolader und 75 PS Leistung, die bei 4000/min anliegen. Ganz aus Leichtmetall gefertigt und mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattet, verbraucht das Triebwerk im Mittel 4,5 Liter auf 100 Kilometer und emittiert 120 g CO2 auf den Kilometer. Damit erfüllt es die EU-4-Abgasnorm.

Im Fahrbetrieb überzeugt die Leistungscharakteristik. Schon bei 1.750 Umdrehungen liegt ein beachtliches Drehmoment von 190 Newtonmetern an, das den 1120 Kilogramm leichten Swift nachdrücklich nach vorne schiebt. Der recht leichte Motor belastet die Vorderhand des kleinen Japaners wenig. Das ist nicht typisch für einen Diesel und bewirkt, dass die Lenkung agil und das Fahrwerk sportlich ist. Man ist gern mit dem Swift-Diesel unterwegs, weil er wie an der Schur gezogen läuft. Der Motor knurrt ein bißchen, fällt aber sonst nur angenehm auf. Die Fünfgang-Schaltung ist leichtgängig und bietet gute Anschlüsse, die sich in einem Beschleunigungswert von 13,7 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer ausdrückt. Auch die Spitze von 165 km/h ist ordentlich und ESP gibt es als Serienausstattung.

Um den neuen Motor gebührend zu feiern, gönnen die Japaner ihrem Volumenmodell einen leichten Facelift: Retuschen an Scheinwerfern, Heckleuchten, Grill und Stoßfänger setzten das aktuelle Modell vom Vorgänger ab. Die Modifikationen sind allerdings so zurückhaltend, dass sie kaum auffallen. Aber das ist nicht weiter wichtig, da der Swift nach wie vor frisch wirkt.

Suzuki Swift DDiS
Platz genug: Vier kommode Sitzgelegenheiten für die Passagiere.
Doppelpfeil

Echte Neuerungen gibt es im Innenraum: Die geteilte Rückbank lässt sich leichter umklappen und ein neuer, flexibler Ladeboden ermöglicht eine ebene Ladefläche. Bei einem Auto dieser Größe kann man aber keine Riesenluke erwarten: 213 Liter passen bei Normalstellung der Rücksitze, bis 562 Liter passen bei umgelegter Bank ins Heck.

Die Proportionen der Karosserie sind gefällig geblieben, und für die Passagiere gibt es den gewohnt großzügigen Innenraum. Auch das elegante und funktionale Armaturenbrett entspricht dem des Vorgängers, und die Sicherheitsausstattung mit sechs Airbags, ABS, fünf Dreipunktgurten samt höhenverstellbaren Kopfstützen und Isofix-Kindersitzbefestigung ist zeitgemäß.

Der Preis des Swift 1300 DDiS beginnt bei 14.100 (drei Türen, Club-Ausstattung), ein Fünftürer mit Comfort-Paket und Metallic-Lackierung kostet 16.425 Euro. Das ist zwar kein Super-Sonderangebot – dafür gibt es aber einen schicken und modernen Kleinwagen, der technisch überzeugt und einfach Spaß macht.

(Text: Rainer Roßbach)
(Fotos: Suzuki)

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