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Alfa Romeo MiTo: Kleiner Flinker
05.10.2008
Forsch wirkt der MiTo: Vom großen Bruder, dem Supersportwagen 8C Competizione, übernimmt der Kleine eine Vielzahl von Gestaltungselementen. Im Zentrum der Motorhaube steht der traditionelle v-förmige "Scudetto", von dem aus die ansteigende Schulter in große, runde Heckleuchten mündet. Die Radläufe sind kräftig geformt, der Dachaufbau ist zierlich. Insgesamt wirkt der Einstiegs-Alfa bullig und gedrungen - die Grundfläche beträgt 4.07 x 1,72 Metern. Auf dieser Plattform kann der Käufer sein Fahrzeug nachhaltig individualisieren: Neben zehn Lacktönen, 14 verschiedenen Rahmen für die Scheinwerfer und 14 Außenspiegellackierungen gibt es noch fünf Aluräder-Designs, drei Farben für die Innenausstattung sowie verschiedene Aufklebersets. Der Mito geht mit drei Motoren an den Start, einem 1.4 16V-Benziner mit 95 PS und einem maximalen Drehmoment von 129 Newtonmetern, einem 1.4 TB 16V-Turbomotor mit 155 PS und 230 Nm sowie einem Diesel 1.6 JTD 16 V mit 120 PS und 320 Nm. Alle Modelle sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Getriebe ausgerüstet.
Die Frankfurter Vertriebsorganisation rechnet damit, dass auf den 155 PS starken Benziner etwa 70 Prozent der Verkäufe entfallen, und das erscheint realistisch. Denn der Benziner ist agil und sportlich und dürfte so bestens zur anvisiserten jugendlichen Käufergruppe passen. Der Turbo beschleunigt in 8,1 Sekunden auf 100 Stundenkilometer und läuft 215 Spitze, der Durchschnittsverbrauch beträgt etwa sieben Liter. Besonderen Spass macht dass "DNA"-System, dass in seiner ursprünglichen Form aus dem Ferrari F430 stammt, und über drei Modi gebietet. "D" steht für Dynamic, "N" für Normal und "A" für Allwetter. Während es in den Stufen N und A eher komfortabel voran geht, zeigt der MiTo bei der Schalterstellung "D", was wirklich in ihm steckt. Hier ist alles straffer, direkter und kraftvoller der Mini-Alfa verwandelt sich in einen kleinen, bissigen Sportwagen, der flink und präzise durch die Landschaft wuselt. Der Fahrer in seinem komfortablem und straffen Sportsitz kontrolliert die Leistung mit einem gut geformten Lenkrad sowie dem griffigem Schalthebel. Der Kontakt zur Fahrbahn ist direkt, die Seitenneigung in Kurven gering und die präzise Lenkung sowie das leichtgängige Sechsgang-Getriebe tragen nicht unerheblich zum Fahrspaß bei. Im Vergleich zum direkten Konkurrenten Mini sind die attraktive geformten Instrumente konservativer gehalten, was der Innenraum-Anmutung zugute kommt. Allenfalls die aggresiv rote Instrumentenbeleuchtung mag empfindsame Zeitgenossen stören. Ansonsten ist die Materialanmutung des Innenraums tiptop.
Auch wenn man bei einem Auto diesen Zuschnitts keine allzu üppigen Innenraum erwarten darf, sind die Platzverhältnisse recht kommod. Der Kofferraum kann von 270 Liter auf 959 Liter vergrößert werden und die Zuladung beträgt 405 Kilogramm. Das reicht für vieles Das Sicherheitspaket besteht neben der hochfesten Karosserie aus serienmäßig sieben Airbags inklusive zweistufiger Frontairbags und einem Tagfahrlichtt, das sich mit dem Anlassen des Fahrzeugs automatisch eingeschaltet. Dazu kommt ein serienmäßiges ESP sowie aktive Kopfstützen an den Vordersitzen. Seit Montag, dem 29 September 2008, steht der MiTo bei den Händlern. Die Preisen reichen von 14.700 bis 19.450 Euro. Teurer wird es, wenn zum Beispiel eine Bose-Soundanlag und das Telefon- und Telematiksystem Blue&Me inklusive Freisprechanlage mit Bluetooth-Schnittstelle, Spracherkennung, USB-Stecker, MP3-Player und SMS-Funktion geordert werden. Weiterhin gibt eine automatische zwei Zonen-Klimatisierung, Navigationssysteme und ein Panorama-Schiebedach.
(Text: Rainer Roßbach) |
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