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Zagato Perana Z-One: Südafrikanischer Purismus
19.04.2009
Neueste Kreation des italienischen Designstudios Zagato ist der Perana Z-One, der zusammen mit der südafrikanischen Perana Performance Group entwickelt wurde. Der Zweisitzer mit dem typischen Double-Bubble-Dach besteht aus einem in Südafrika entwickelten Rohrrahmen, auf dem eine Fiberglas-Karosserie sitzt. Das Perana-Project wurde unter Verzicht auf ein 1:1-Modell ausschließlich am Computer entwickelt. Nur so war es möglich, innerhalb von vier Monaten den Prototypen auf die Räder zu stellen.
Als jüngstes Mitglied der Zagato-Sportwagen-Familie setzt der Perana Z-One auf klassische Sportwagen-Proportionen. Eine lange Motorhaube und ein kurzes Heck, der ausgeprägte Hüftschwung und die niedrige Passagierkanzel sind eine klare Reminiszenz an das Design der Sechziger Jahre. Auch die puristische Front mit dem großen Kühlergrill und den mit Plexiglas abgedeckten Scheinwerfern revitalisieren die Formen dieser stilbildenden Epoche. Überraschend ist das Heck: Von einem geschwungenen Rahmen umgeben, ist es begrenzt von den schlitzförmigen Leuchten sowie den abgerundeten Dreiecken der Auspuffrohre. Für den dramatischen Effekt sorgen die drei Lufteinlässe in der ansonsten glattflächigen Seitenansicht, die um das vordere Radhaus gruppiert sind.
Schon im Sommer könnten die ersten der auf 999 Exemplare begrenzten Serie an Kunden ausgeliefert werden und das zu einem verblüffend niedrigen Preis. Höchstens 50.000 Euro soll der afrikanische Sportwagen ohne Mehrwertsteuer kosten. An der Leistung wird aber nicht gespart: Der 6,2-Liter V8 aus dem General Motors-Regal leistet 440 Pferdestärken und drückt 583 Newtonmeter Drehmoment bei 6.600 Umdrehungen auf die Kurbelwelle. In nur 4,2 Sekunden spurtet der lediglich 1.195 Kilogramm schwere Zweisitzer auf 100 Stundenkilometer. Geschaltet werden die sechs Gänge mit der Hand. Bei einer Länge von 4,41 Metern und einer Breite von 1,93 Metern ist der Afrika-Zagato nur 1,23 Meter hoch, und die augewogene Gewichtsverteilung des Frontmotorsportwagens von 50:50 läßt ein agiles und neutrales Fahrverhalten erwarten.
(Text: Rainer Roßbach)
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