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Aktualisiert am 31.12.2011
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VLN Westfalenfahrt: Neues Reglement, alte Sieger

09.04.2009

VLN1
Umlagerte Audi-Legenden: Stuck, Biela, Pirro im Audi R8 LMS.
Doppelpfeil

Die BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring ist in ihre 33. Saison gestartet. Erneut wurde auf Seiten der Veranstalter und Teams hart für den Erfolg gearbeitet. Neben den Bemühungen um mehr Sicherheit auf der Strecke soll das neue Reglement auch die Spitzengruppe näher zusammen führen. Die bestehenden Klassen wurden um die SP9 und SP10 erweitert. Hierbei handelt es sich um Fahrzeuge der Kategorien GT3 und GT4 nach FIA-Regularien. Dadurch können sich die Zuschauer auf zahlreiche interessante neue Fahrzeuge in der Startaufstellung freuen. Bereits zum Saisonauftakt machten einige dieser Teams auf sich aufmerksam. Prominentes Beispiel war die Zakspeed Racing Mannschaft. Nach 10 Jahren mit der Chrysler beziehungsweise Dodge Viper GTS-R trat das Team um Peter Zakowski nun mit dem Nachfolgemodell, einer Dodge Viper Competition Coupé, an. Neben der Dodge Viper CC fahren in dieser Klasse auch noch Porsche 997 GT3 Cup S, BMW Alpina B6 GT3 und Audi R8 LMS. Wie in den vergangenen Jahren werden die ersten Rennen dabei zur Vorbereitung auf das ADAC-24-Stunden-Rennen im Mai genutzt. So schickte Phoenix Racing die Renn-Legenden Hans-Joachim Stuck, Frank Biela und Emanuelle Pirro in einem Audi R8 ins Rennen. Vorrangiges Ziel war das Sammeln von Erfahrungen mit dem neuen Renngerät. Aber auch bei den eingesessenen Teams der VLN gab es Veränderungen über den Winter.

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Ring frei für die 33. Saison der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft.
Doppelpfeil

Während die viermaligen Sieger des vergangenen Jahres, das Team von Manthey Racing, neben dem bewährten Porsche 997 GT3 RSR nun als zweite Speerspitze einen Porsche 997 GT3 Cup S einsetzen, hat das zweiterfolgreichste Team des letzten Jahres, Land Motorsport, seinen Hauptsponsor verloren. Das Projekt Bilstein-Porsche, das 2004 begann und zu 19 Gesamtsiegen in der Langstreckenmeisterschaft führte, endete damit. Auf die Leistung des Teams wirkte sich das nicht aus. Zu dem Stammpiloten der letzten Jahre, Marc Basseng, gesellten sich Toto Wolff und der DTM-Pilot Mathias Ekström. Mit der schnellsten Trainingszeit zeigte das Trio auch gleich, dass der Land-Porsche im neuen Design nichts von seiner Performance verloren hat. Komplettiert wurde die erste Startreihe von Sascha Bert und Marc Anton Bronzel in der Zakspeed Viper CC. Von Position drei starteten die Gebrüder Alzen, die ihren Turbo-Porsche aufgrund der neuen Ladedruckbegrenzung gegen einen Porsche GT3 mit Saugmotor tauschten. Der vierte Startplatz von Chris Mamerow und Lance David Arnold im Porsche GT3 Cup S demonstrierte hingegen, wie gut sich die Fahrzeuge der neuen Klasse SP9 in die Spitze eingliedern. Zudem versprachen die engen Abstände ein spannendes Rennen, welches wie gewohnt um 12Uhr gestartet wurde.

Bei strahlendem Sonnenschein, entschied die Zakspeed-Viper den Sprint zur ersten Kurve für sich. Dahinter sortierten sich die Porsche-Teams von Land, Manthey, Alzen und Mamerow ein. Doch schon während der ersten Runde fiel der Hankook/H&R-Spezialfedern-Porsche von Jürgen und Uwe Alzen im Bereich Klostertal aus und auch Toto Wolff am Steuer des Land-Porsche musste die Spitze ziehen lassen. Noch vor Ablauf der ersten von vier Stunden fielen die Kissling Corvette mit technischem Defekt und der Audi R8 von Michael Düchting und Horst von Saurma mit Radverlust aus. Nach einer Kollision beim Überrunden war auch der Pole-Setter nach nur sechs Runden zum Zuschauen verdammt. Unterdessen übergab Sascha Bert die Zakspeed-Viper an Marc Anton Bronzel, wodurch der Manthey-Porsche 997 GT3 RSR von Marcel Tiemann und Timo Bernhard die Führung übernehmen konnte. Während die Porsche-Teams von Manthey und MSpeed nach der siebten Runde zu den geplanten Tankstopps an die Box kamen, litt der Phoenix Audi R8 LMS unter Motorenaussetzern. Wie auch bei der Kissling-Mannschaft wurde die verbleibende Zeit für weitere Testfahrten genutzt.

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Hans-Joachim Stuck sorgt für schlechte Sicht in der Mercedes-Arena.
Doppelpfeil

An der Spitze entbrannte derweil ein munterer Kampf zwischen dem Schall Opel Astra V8 Coupé und den Porsches von MSpeed und Manthey Racing. Nach dem zweiten Boxenstopp führte der Manthey-Porsche nur knapp vor dem Opel Astra von Ralf Schall und Volker Strycek, während Frank Stippler, Norbert Fischer und Marco Seefried im MSpeed-Porsche etwas an Boden verloren hatten. Ein halbe Stunde vor Schluss wurde das Duell um den Gesamtsieg dann vorzeitig entschieden, als der Schall Opel Astra mit einem technischen Defekt in die Box kam. Den letzten Tankstopp brachte die Mannschaft von Olaf Manthey nun routiniert hinter sich und feierte nach 27 Runden den ersten Saisonsieg 2009. Mit den Siegern Marcel Tiemann und Timo Bernhard konnten sich auch Chris Mamerow und Lance David Arnold über einen Podestplatz freuen. Komplettiert wurde das Podium von Frank Stippler, Norbert Fischer und Marco Seefried im MSpeed-Porsche. Nach den beiden Totalschäden, die die MSpeed-Mannschaft im letzten Jahr mit dem Porsche Cayman erlitten hatte, erwies sich der Wechsel auf den Porsche 997 GT3 RSR somit als richtig.

Rang vier ging an den Porsche GT3 Cup S von Mühlner Motorsport mit den Fahrern Frank Schmickler und Oliver Kainz. Auch der fünfte Rang wurde von einem Zuffenhausener Sportwagen belegt. Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Doktor Edgar Althoff pilotierten den Porsche GT3 RSR und verwiesen Duncan Huisman, Stian Sorlie und Jörg Viebahn im BMW von Scheid Motorsport auf Rang sechs.

Trotz zahlreicher Ausfälle erlebten die Zuschauer bei strahlendem Sonnenschein einen spannendes Auftaktrennen, der auf eine packende Saison 2009 hindeutet. Ihre Fortsetzung findet sie am 18. April 2009 mit dem 34. DMV 4-Stunden-Rennen.

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Claudia Hürtgen beim ersten Renneinsatz des BMW Alpina B6 GT3.
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Traumhaftes Aprilwetter lockt zahlreiche Fans an die Strecke.
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Spannendes Duell in der Klasse SP3T: Audi A3 gegen VW Scirocco.
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Fulminanter Start der Zakspeed Dodge Viper CC.
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Erst ein Defekt entscheidet das Duell zwischen Opel und Porsche.
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Rang drei für den MSpeed Porsche GT3 RSR.
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Schmitz/Abbelen/Althoff komplettieren das Porsche-Quintett.
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Platz vier für Schmickler/Kainz und Mühlner Motorsport.
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IIm Tiefflug auf die zweite Position: Mamerow Racing.
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Tiemann/Bernhard erneut siegreich für Manthey Racing.
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GT4 Fahrzeuge wie der BMW M3 GT4 starten in der Klasse SP10.
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Bester „Nicht-Porsche“: Der Eifelblitz von Scheid Motorsport.
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(Text: Matthias Behrndt/Michael Behrndt)
(Fotos: Matthias Behrndt/Michael Behrndt)

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