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GM Puma: In der Dose durch die Stadt
15.04.2009
Seit der Einführung des Segway Personal Transporter (PT) hat sich Segway als Marktführer im Bereich kleine Elektrofahrzeuge etabliert - in einem allerdings sehr kleinen Markt. Immerhin, der Aufmerksamkeitswert der zweirädrigen Laufhilfen ist enorm, die technische Umsetzung innovativ, und der Verbreitungsgrad nimmt langsam zu. Segways sind ideale Stadtgefährte - in Gegenden, wo es wenig regnet. Sie eignen sich weniger als Ersatz für ein Auto sondern eher als Ergänzung. Opel integrierte zwei PTs in das Heck seines Konzeptautos Opel Flextreme, GM geht nun einen Schritt weiter und paart die Segway-Idee mit der eines kompakten Stadtautos. In New York City gaben GM und Segway heute Morgen ihre Zusammenarbeit bekannt und stellten bei dieser Gelgenheit den Project P.U.M.A.-Prototyp vor. Unter dem Namen Project P.U.M.A. (Personal Urban Mobility and Accessibility, private Mobilität und Erreichbarkeit in Städten) entwickeln GM und Segway einen elektrischen Prototyp für zwei Personen mit nur zwei Rädern, mit dem sich Personen bei geringeren Gesamtkosten rascher, sicherer, leiser und sauberer in Städten fortbewegen können. Die Entwicklung weist darauf hin, dass die Urbanisierung weiterhin steigt, was zu mehr überfüllten Straßen und stärker umkämpften Parkplätzen führt. Auf der ganzen Welt suchen Städte aktiv nach Lösungen, um das Problem der verstopften Straßen und Verschmutzung in den Griff zu bekommen. Project P.U.M.A. zielt genau auf diese Bedenken ab.
Bei diesem Projekt werden verschiedene Technologien von GM und Segway miteinander kombiniert, zu denen elektrische Antriebe und Akkus zählen, die dynamische Stabilisierung für das Gleichgewicht auf zwei Rädern, vollständig elektronische Beschleunigung, Lenk- und Bremstechnologie, die Kommunikation der Fahrzeuge untereinander und selbstständiges Fahren und Parken. Diese Technologien gehen mit Project P.U.M.A. eine Verbindung ein, um die Freiheit der Mobilität zu steigern, während gleichzeitig auch die Energieeffizienz, nicht vorhandene Schadstoffe, verbesserte Sicherheit, nahtlose Konnektivität und sinkendes Verkehrsaufkommen in Städten ermöglicht werden. Der Project P.U.M.A.-Prototyp nutzt einen Lithium-Ionen-Akku, digitale Technologie zur intelligenten Verwaltung von Energie, Gleichgewichtssteuerung auf zwei Rädern, zwei elektrische Motoren für den Antrieb der Räder und eine per Dock verwendbare Bedienoberfläche, die die Konnektivität außerhalb des Fahrzeugs ermöglicht. Als Gesamtbild ergibt sich ein neues funktionelles Konzept, das die Möglichkeiten moderner Technologie aufzeigt. Das Fahrzeug ist für zwei oder mehr Passagiere ausgelegt, erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 56 km/h und hat eine Reichweite von 56 km, bevor es wieder geladen werden muss.
(Text: dr, GM )
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