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Aktualisiert am 31.12.2011
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Nissan Cube: Um's Eck gedacht

11.07.2009

Nissan Cube
Charakterstark: Der Nissan Cube bietet viel Nutzraum in einem eigenständigen Gehäuse.
Doppelpfeil

Schon seit 2002 erobert der ungewöhnliche Kleinwagen die Herzen der japanischen Kunden, und dies soll ihm ab Anfang 2010 auch in Deutschland gelingen. Der neue Nissan Cube ist ein durch und durch japanisches Produkt: witzig, ein wenig schrullig, aber sehr funktional.

Der aufrechte, kubische und asymmetrische Karosseriekörper hebt den Cube aus der Masse heraus und punktet zugleich mit rationalen Kaufargumenten. Der Cube des Jahrgangs 2009 baut auf dem Vorgänger auf, ist jedoch insgesamt etwas rundlicher und weicher gezeichnet. Dank der großzügigen Spurweite von 1,48 Meter steht er jetzt satter auf der Straße. Als Folge eines im Verhältnis zur Gesamtlänge von 3,98 Metern recht langen Radstands von 2,53 Metern rückten die Räder an die äußersten Ecken. So erreichte Nissan eine gute Raumausnutzung und stimmige Proportionen. Die besondere Anmutung wird durch das Design der Scheinwerfer und des Kühlergrills, eine Breite von 1,70 Meter und das kurze Heckteil erzeugt.

Nissan Cube
Die großzügige Verglasung fördert die Übersicht.
Doppelpfeil

Eine Besonderheit des Nissan Cube ist die Gestaltung des gläsernen Aufbaus. Die A-Säulen wurden weit nach außen gerückt und stehen sehr steil, was der Sicht nach vorn zugute kommt. Das um die Ecke gezogene Seit-/ Rückfenster verbessert bei Spurwechseln und beim rückwärts Einparken die Sicht nach schräg hinten.

Nissan bietet den Cube in einigen besonders auffälligen Farben an. Sie tragen Namen wie Witty Military, White Pearl, Sea Turquoise oder Bitter Chocolate. Darüber hinaus werden die Kunden noch weitere Möglichkeiten zur Individualisierung ihres Cubes haben. So wird es unter anderem verschiedene Ausführungen des Glasdaches und diverse Karosserie-Dekorsets geben.

In der luftigen Fahrgastzelle wird der Bereich um den Fahrer von einem scheinbar schwebenden Instrumententräger dominiert. Fahrer und Beifahrer nehmen im Cube auf zwei komfortablen Einzelsitzen Platz; im Heck wartet eine verschieb- und umlegbare Bank. Die Rückbank ist in drei verschiedenen Positionen fixierbar und etwas höher eingebaut als die Vordersitze. So genießen die Fondinsassen ein Plus an Komfort und eine bessere Rundumsicht.

Nissan Cube
Die Instrumententafel mit den blauen und weißen Anzeigen scheint über dem wellenförmigen Armaturenträger zu schweben.
Doppelpfeil

Ein besonderes Merkmal ist die hohe Sitzposition in der 1,65 Meter hohen Karosserie. Dazu kommen eine kurze Haube, die der Fahrer bis auf einen ganz kurzen Abschnitt komplett einsehen kann und die gute Rundumsicht beim Parken und Rückwärtsfahren.

Überhaupt werden Cube-Besitzer die gute Übersichtlichkeit ihres Automobils zu schätzen wissen, die auch aus der asymmetrisch gestalteten Heckpartie resultiert. Die Hecktür eröffnet leichten Zugang zum Kofferraum und ist an der Fahrerseite aufgehängt. Dadurch ergibt sich eine ungehinderte Sicht auf die am weitesten entfernte Ecke des Autos – was besonders beim Zurücksetzen von Vorteil ist.

Das große Sonnendach ist sowohl mit einem konventionellen, ausziehbaren Rollo als auch einer sehr japanischen Lösung für heiße Sommertage versehen: Eine Shoji-Jalousie, die an das traditionelle japanische Reispapier erinnert, läßt Licht ins Innere, ohne die Aufheizung zu forcieren.

Die Instrumente schweben scheinbar und sind mit asymmetrischen blauen und weißen Anzeigen bestückt. Durch die farbliche Differenzierung sollen Drehzahlmesser und Tachometer eindeutig unterschieden sein. Die Anzeigenadeln schwingen beim Starten des Motors kurz aus, während die abgestufte Beleuchtung die Skalen bei Nacht wie einen weißen Mond und die blaue Erde erstrahlen lassen.

Nissan Cube
Die große Hecktür ist seitlich angeschlagen.
Doppelpfeil

Praktische Ablagen sowie Getränke- oder Flaschenhalter finden sich im Cube allenthalben. Zudem gibt es multifunktionale Haken zum Aufhängen von Einkaufstüten oder Hüten, die an diversen Orten – darunter am Armaturenbrett und an den hinteren Türen – angebracht werden können.

Zum Aufnehmen größerer Gegenstände eignen sich zwei Ablagen auf der Oberseite des Armaturenträgers. Sie können auf Wunsch mit einem holzähnlichen Überzug oder einem hochflorigen Teppichmaterial ausgelegt werden. "Magische" Gummibänder in Rot, Gelb, Orange oder Silber passen in spezielle Ausschnitte in den Türarmlehnen und sichern Gegenstände wie Landkarten, Namensschilder, Fotos oder Handtücher.

Nissan offeriert den neuen Cube in zunächst zwei Innenraum-Trims: Schwarz und Beige. Beide Ausstattungen gefallen durch einen gesteppten Stoff in Kunstleder-Anmutung und wellenförmige Ziernähte.

Der neue Cube basiert auf der nächsten Generation der Nissan B-Plattform. Auf dem europäischen Markt wird Nissan den Fronttriebler mit einem 1,6-Liter-Benzinmotor und einem 1,5-dCi-Triebwerk mit Dieselpartikelfilter anbieten. Der alternativ mit einem manuellen Fünfganggetriebe oder einer stufenlosen CVT-Automatik lieferbare Benziner leistet 110 PS, der mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe kombinierte Selbstzünder 106 PS.

(Text: Rainer Roßbach)
(Fotos: Nissan)

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