Prova Logo
 
Inhalt
Magazin
Neues aus der Industrie
Neue Bücher
Nissan PIVO3
Audi R8 LMS ultra
Mercedes 190 E Evo II
Ford GT90
Renault 5
Alpine A 106
BMW i3 Concept
Land Rover DC100 Sport
Cadillac Ciel
e-Opel
Citroën Tubik
smart fortwo electric drive
Lister Monzanapolis
Chevrolet Miray Concept
Hispano Suiza Xenia
Fahrberichte
Lancia Thema
Mercedes Benz B 200
Fiat Freemont
Lexus CT200h
Ford Galaxy Titanium
Kultur : Unterwegs
Art und Cars bei Mercedes
Porsche Sonderausstellung
Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH

ADAC Eifelrennen: Herausforderung Nordschleife

02.10.2009

Eifelrennen 2009
1939 war Herrman Lang auf Mercedes W 154 der Fahrer, den es zu schlagen galt.
Doppelpfeil

Am letzten September-Wochenende bot das ADAC Eifelrennen bei bestem Wetter und vor 32.000 Zuschauern erstklassigen historischen Sport und das Wiedersehen mit vielen legendären Rennwagen. Im Mittelpunkt des sportlichen Programms standen das Eifelrennen über 300 Kilometer für Tourenwagen und GTs sowie die beiden Läufe der FIA Historic Formula 1 Championship.

Außerdem ließ es sich Daimler-Benz nicht nehmen, zum 75. Jubiläum der Silberpfeile vier der berühmten Renner aus dem Mercedes-Benz-Werksmuseum zu holen. Neben dem W25, der als erster den klangvollen Namen "Silberpfeil" trug, fuhren auch der 750-Kilogramm-Renner W125 aus dem Jahr 1937, der Dreiliter-Kompressor W 154, der ab 1938 zum Einsatz kam, sowie der gleichfalls erfolgreiche W 196 der Jahre 1954 und 1955 mehrere Demonstrations-Runden. Während Mercedes-Benz-Classic-Stammfahrer Jochen Mass den W 125 pilotierte, feierte der nunmehr 81-jährige Hans Herrmann ein Wiedersehen mit seinem W 195, den er 1954 und 55 als Werksfahrer über die europäischen Grand-Prixstrecken jagte.

Spannend war der Verlauf des Eifelrennens über 300 Kilometer, mit dem der veranstaltende ADAC Nordrhein sein traditionsreiches Sport-Highlight auch als Titel eines Rennens wieder aufleben ließ. Die besten Aussichten, sich in die Siegerliste einzutragen, hatte zunächst das Simmerather Vater-Sohn-Gespann Achim und Peter Heinrich im BMW M1. Von der Pole aus übernahmen sie vom Start weg die Führung, verloren aber beim ersten Boxenstopp mehr als vier Minuten. So konnten Wolfgang und Michael Schrey aus Osnabrück im Porsche 935 die Spitze übernehmen, bis sie im Streckenbereich Brünnchen verunfallten. Danach übernahm Daniel Schrey aus Rietberg im Porsche 911 RSR die Führung, die er mit einem knappen Vorsprung von 3.989 Sekunden vor Wolfgang Pohl (Bielefeld, Porsche Carrera RS) ins Ziel retten konnte.

Eifelrennen 2009
Stilvoll dekoriert: Invicta 4,5-litre S-Type-Low-Chassis von 1934 im alten Fahrerlager.
Doppelpfeil

Eine Legende ist der Ferrari 312T aus dem Jahr 1975, mit dem der Österreicher Niki Lauda den Weltmeistertitel holte, und der vom Italiener Giancarlo Casoli in die Eifel gebracht wurde. Neben dem von Pininfarina gezeichneten italienischen Vollblut komplettierten weitere, seltene Boliden das illustre Feld der historischen Formel 1: Wolf WR1-2, Theodore TR1 oder Tyrell 012-6 zeigten auf dem Grand-Prix-Kurs ihr Potential. Im ersten Rennen gewannen die beiden britischen Arrows-Piloten Rowland Kinch (Arrows A4-2) und Steve Hartley (Arrows A4/5). Im zweiten Lauf siegte der Spanier Joaquin Folch im Williams FW08-5 vor Bobby Verdon-Roe (Großbritannien, McLaren M26/5).

Ein Höhepunkt der ADAC-Veranstaltung war auch das Zusammentreffen der Rennwagen aus DRM und DTM. Ford Capri RS und Sierra XR4 Ti, BMW 3.0 CSL und M3, Mercedes-Benz 190 E 2,5 Evo I und Evo II, Porsche 911 RSR und 935 bevölkerten die Szenerie auf dem Grand-Prix-Kurs und der Nordschleife. Auch die Vorkriegsfahrzeuge der 1920er und 30er Jahre vom Schlage eines Mercedes SSK, Bentley 4 oder Lagonda M45 nahmen die berüchtigte "Grüne Hölle" unter die schmalen Räder.

Eine gelungene Veranstaltung mit vielen weiteren Höhepunkten also – und die Verlegung des nächsten Termins in den Juni 2010 wird sicher für einen noch größeren Zuschauer-Zuspruch sorgen.

Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009
Der spätere BMW-Motorenchef Alex von Falkenhausen baute direkt nach dem Zweiten Weltkrieg auf einer Insel im Chiemsee seine AFM-Rennwagen.
Doppelpfeil
Gewaltig: H.W. Alta Streamliner mit Jaguar-Mechanik von 1948.
Doppelpfeil
Johannes Hübner, Kopf und Herz der Classic-Gala in Schwetzingen, erklärt kenntnisreich die Entstehungsgeschichte des Suede-Cooper-Formel-Junior aus dem Jahr 1960.
Doppelpfeil
 
Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009
Per Stureson wurde 1985 auf dem Volvo 240 Turbo DTM-Meister .
Doppelpfeil
Vignales Italia 2000 GT von 1960 nutzt die technische Basis des Triumph TR 3 A.
Doppelpfeil
50 Jahre BMW 700: Beim ADAC Eifelrennen traf der kleine Bayer auf die Konkurrenz von damals, etwa den DKW Junior.
Doppelpfeil
 
Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009
Der Schweizer Karossier Beutler in Thun stellte diesen VW-Käfer-Pickup auf die Räder.
Doppelpfeil
Niki Lauda holte sich 1975 den Fahrer-Weltmeistertitel auf dem Ferrari 312 T.
Doppelpfeil
Ford Capri RS und Ford Sierra XR4 Ti im Zweikampf.
Doppelpfeil
 
Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009
Porsche Kremer 935 K3 aus dem Jahr 1980 in auffälligem Apple-Computer-Look.
Doppelpfeil
Der Porsche 956 und sein Nachfahr 962 sind wohl die erfolgreichsten Prototypen der Stuttgarter,
Doppelpfeil
Ikone: Der Porsche 935 K3 in Jägermeister-Farben.
Doppelpfeil
 
Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009
Der erste Silberpfeil: Beim W25 wechselte Mercedes erstmals von Weiß auf Silber.
Doppelpfeil
Unverwüstlich: Hans Herrmann im Nachkriegs-Monoposto W196.
Doppelpfeil
Farbenspiele: Die Wagen der FIA Historic Formula 1 Championship in bunten Sponsorenkleidern.
Doppelpfeil
 

(Text: Rainer Roßbach)
(Fotos: Rainer Roßbach)

Verwandte Themen:

Pfeil  ADAC Eifelrennen: Formel 1 auf der Nordschleife - 2008

Seite merken bei:

Google_bmarks Windows_live Mister Wong Delicious oneview yigg FAV!T Technorati Furl Yahoo_myweb Blinklist Magnolia Digg Netscape Stumbleupon Newsvine Reddit Tailrank Spurl

linie

Zurück zur Startseite

Weitere Themen:

AC AMG Abarth Allard
Alpine Antas Ariel Aston Martin
Audi August Horch Austin Auto Union
BMW BRM Beaulieu Bentley
Bertone Bitter Brabus Bristol
Bugatti Buick Byers CG
Cadillac Caterham Chevrolet Chrysler
Citroën Cobra Connaught Corvette
Cunningham DKW DTM Dacia
Daewoo Daihatsu Daimler De Tomaso
Devaux Dodge Edag Eifel-Klassik
Ferguson Ferrari Festival of Speed Fiat
Fioravanti Fontana Ford Formel 1
Freestream Fritz Schlumpf Fuore GMC
General Motors Ginetta Giugiaro Gottlieb Daimler
Grand Prix de l'Age d'Or Grenzlandring Hafei Hafei
Honda Hummer Hummer Hyundai
Infiniti Invicta ItalDesign Jaguar
Jeep Jensen Karmann Kellison
Kia Ktm Lada Lamborghini
Lancia Land Rover Le Mans Endurance LeBlanc
Lexus Ligier Lincoln Lola
Loremo Lotus MG Marcos
Maserati: Matra Maybach Mazda
McLaren Mercedes-Benz Mille Miglia 2007 Mini
Mitsubishi Morgan Musée d'Automobile NSU
Nissan Nürburgring Oldtimer Grand Prix Opel
Pagani Pininfarina Pontiac Porsche
Prodrive Range Rover Renault Retromobile
Rinspeed Rolls-Royce Rover Saab
Saleen Saturn Seat Segway
Serenissima Shelby Sigma Sivax
Skoda Smart Spyker Stola
Subaru Suzuki Techno Classica Toyota
Turbine Unimog VLN VW
Valmet Vanwall Vauxhall Venturi
Veritas Villa d'Este Volvo WRC Rallye
Wankel Wiesmann Wimille YES
Zagato Zest Zytek mcrae
Prova Gesamtarchiv
Archivsuche
ausführen Hilfe
Termine
Impressum / Kontakt
 Anzeigen
Anzeige Porsche 804-Buch
Anzeige Porsche 908-Buch
Anzeige Porsche 917-Buch
Suchen nach:
In Partnerschaft mit Amazon.de