Prova Logo
 
Inhalt
Magazin
Neues aus der Industrie
Neue Bücher
Renault Twingo Gordini
Shelby Mustang GT 500
FIA GT Nürburgring
Lamborghini Pregunta
38. AVD-Oldtimer-Grand-Prix
Mercedes-Benz C 111-III
AMX/3
Maserati 450S 1957
Bizzarini 500
Mini Coupé
Mercedes 150 Sport-Roadster
Panoz Abruzzi
Peugeot 402 Andreau
BMW M3 GT2 Art Car
Opel Diplomat V8 Coupé
Fahrberichte
Kia Sorento 2,2 CRDi
Toyota RAV4
Alfa Giulietta 1.4 Multi Air
Subaru Legacy Kombi 2.0D
Hyundai ix35
Kultur : Unterwegs
Supersportwagen
25 Jahre AutoMuseum Volkswagen
Aktualisiert am 09.09.2010
© 2010 virto GmbH

ADAC Eifelrennen: Herausforderung Nordschleife

02.10.2009

Eifelrennen 2009
1939 war Herrman Lang auf Mercedes W 154 der Fahrer, den es zu schlagen galt.
Doppelpfeil

Am letzten September-Wochenende bot das ADAC Eifelrennen bei bestem Wetter und vor 32.000 Zuschauern erstklassigen historischen Sport und das Wiedersehen mit vielen legendären Rennwagen. Im Mittelpunkt des sportlichen Programms standen das Eifelrennen über 300 Kilometer für Tourenwagen und GTs sowie die beiden Läufe der FIA Historic Formula 1 Championship.

Außerdem ließ es sich Daimler-Benz nicht nehmen, zum 75. Jubiläum der Silberpfeile vier der berühmten Renner aus dem Mercedes-Benz-Werksmuseum zu holen. Neben dem W25, der als erster den klangvollen Namen "Silberpfeil" trug, fuhren auch der 750-Kilogramm-Renner W125 aus dem Jahr 1937, der Dreiliter-Kompressor W 154, der ab 1938 zum Einsatz kam, sowie der gleichfalls erfolgreiche W 196 der Jahre 1954 und 1955 mehrere Demonstrations-Runden. Während Mercedes-Benz-Classic-Stammfahrer Jochen Mass den W 125 pilotierte, feierte der nunmehr 81-jährige Hans Herrmann ein Wiedersehen mit seinem W 195, den er 1954 und 55 als Werksfahrer über die europäischen Grand-Prixstrecken jagte.

Spannend war der Verlauf des Eifelrennens über 300 Kilometer, mit dem der veranstaltende ADAC Nordrhein sein traditionsreiches Sport-Highlight auch als Titel eines Rennens wieder aufleben ließ. Die besten Aussichten, sich in die Siegerliste einzutragen, hatte zunächst das Simmerather Vater-Sohn-Gespann Achim und Peter Heinrich im BMW M1. Von der Pole aus übernahmen sie vom Start weg die Führung, verloren aber beim ersten Boxenstopp mehr als vier Minuten. So konnten Wolfgang und Michael Schrey aus Osnabrück im Porsche 935 die Spitze übernehmen, bis sie im Streckenbereich Brünnchen verunfallten. Danach übernahm Daniel Schrey aus Rietberg im Porsche 911 RSR die Führung, die er mit einem knappen Vorsprung von 3.989 Sekunden vor Wolfgang Pohl (Bielefeld, Porsche Carrera RS) ins Ziel retten konnte.

Eifelrennen 2009
Stilvoll dekoriert: Invicta 4,5-litre S-Type-Low-Chassis von 1934 im alten Fahrerlager.
Doppelpfeil

Eine Legende ist der Ferrari 312T aus dem Jahr 1975, mit dem der Österreicher Niki Lauda den Weltmeistertitel holte, und der vom Italiener Giancarlo Casoli in die Eifel gebracht wurde. Neben dem von Pininfarina gezeichneten italienischen Vollblut komplettierten weitere, seltene Boliden das illustre Feld der historischen Formel 1: Wolf WR1-2, Theodore TR1 oder Tyrell 012-6 zeigten auf dem Grand-Prix-Kurs ihr Potential. Im ersten Rennen gewannen die beiden britischen Arrows-Piloten Rowland Kinch (Arrows A4-2) und Steve Hartley (Arrows A4/5). Im zweiten Lauf siegte der Spanier Joaquin Folch im Williams FW08-5 vor Bobby Verdon-Roe (Großbritannien, McLaren M26/5).

Ein Höhepunkt der ADAC-Veranstaltung war auch das Zusammentreffen der Rennwagen aus DRM und DTM. Ford Capri RS und Sierra XR4 Ti, BMW 3.0 CSL und M3, Mercedes-Benz 190 E 2,5 Evo I und Evo II, Porsche 911 RSR und 935 bevölkerten die Szenerie auf dem Grand-Prix-Kurs und der Nordschleife. Auch die Vorkriegsfahrzeuge der 1920er und 30er Jahre vom Schlage eines Mercedes SSK, Bentley 4 oder Lagonda M45 nahmen die berüchtigte "Grüne Hölle" unter die schmalen Räder.

Eine gelungene Veranstaltung mit vielen weiteren Höhepunkten also – und die Verlegung des nächsten Termins in den Juni 2010 wird sicher für einen noch größeren Zuschauer-Zuspruch sorgen.

Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009
Der spätere BMW-Motorenchef Alex von Falkenhausen baute direkt nach dem Zweiten Weltkrieg auf einer Insel im Chiemsee seine AFM-Rennwagen.
Doppelpfeil
Gewaltig: H.W. Alta Streamliner mit Jaguar-Mechanik von 1948.
Doppelpfeil
Johannes Hübner, Kopf und Herz der Classic-Gala in Schwetzingen, erklärt kenntnisreich die Entstehungsgeschichte des Suede-Cooper-Formel-Junior aus dem Jahr 1960.
Doppelpfeil
 
Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009
Per Stureson wurde 1985 auf dem Volvo 240 Turbo DTM-Meister .
Doppelpfeil
Vignales Italia 2000 GT von 1960 nutzt die technische Basis des Triumph TR 3 A.
Doppelpfeil
50 Jahre BMW 700: Beim ADAC Eifelrennen traf der kleine Bayer auf die Konkurrenz von damals, etwa den DKW Junior.
Doppelpfeil
 
Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009
Der Schweizer Karossier Beutler in Thun stellte diesen VW-Käfer-Pickup auf die Räder.
Doppelpfeil
Niki Lauda holte sich 1975 den Fahrer-Weltmeistertitel auf dem Ferrari 312 T.
Doppelpfeil
Ford Capri RS und Ford Sierra XR4 Ti im Zweikampf.
Doppelpfeil
 
Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009
Porsche Kremer 935 K3 aus dem Jahr 1980 in auffälligem Apple-Computer-Look.
Doppelpfeil
Der Porsche 956 und sein Nachfahr 962 sind wohl die erfolgreichsten Prototypen der Stuttgarter,
Doppelpfeil
Ikone: Der Porsche 935 K3 in Jägermeister-Farben.
Doppelpfeil
 
Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009 Eifelrennen 2009
Der erste Silberpfeil: Beim W25 wechselte Mercedes erstmals von Weiß auf Silber.
Doppelpfeil
Unverwüstlich: Hans Herrmann im Nachkriegs-Monoposto W196.
Doppelpfeil
Farbenspiele: Die Wagen der FIA Historic Formula 1 Championship in bunten Sponsorenkleidern.
Doppelpfeil
 

(Text: Rainer Roßbach)
(Fotos: Rainer Roßbach)

Verwandte Themen:

Pfeil  ADAC Eifelrennen: Formel 1 auf der Nordschleife - 2008

Seite merken bei: Mister Wong Delicious oneview yigg FAV!T Technorati Furl Yahoo_myweb Google_bmarks Blinklist Magnolia Windows_live Digg Netscape Stumbleupon Newsvine Reddit Tailrank Spurl

Zurück zur Startseite

Weitere Themen:

AC AMG Abarth
 
Allard Alpine Antas
 
Ariel Aston Martin Audi
 
August Horch Austin Auto Union
 
BMW BRM Beaulieu
 
Bentley Bertone Bitter
 
Brabus Bristol Bugatti
 
Buick Byers CG
 
Cadillac Caterham Chevrolet
 
Chrysler Citroën Cobra
 
Connaught Corvette Cunningham
 
DKW DTM Dacia
 
Daewoo Daihatsu Daimler
 
De Tomaso Devaux Dodge
 
Edag Eifel-Klassik Ferguson
 
Ferrari Festival of Speed Fiat
 
Fioravanti Fontana Ford
 
Formel 1 Freestream Fritz Schlumpf
 
Fuore GMC General Motors
 
Ginetta Giugiaro Gottlieb Daimler
 
Grand Prix de l'Age d'Or Grenzlandring Hafei
 
Hafei Honda Hummer
 
Hummer Hyundai Infiniti
 
Invicta ItalDesign Jaguar
 
Jeep Jensen Karmann
 
Kellison Kia Ktm
 
Lada Lamborghini Lancia
 
Land Rover Le Mans Endurance LeBlanc
 
Lexus Ligier Lincoln
 
Lola Loremo Lotus
 
MG Marcos Maserati:
 
Matra Maybach Mazda
 
McLaren Mercedes-Benz Mille Miglia 2007
 
Mini Mitsubishi Morgan
 
Musée d'Automobile NSU Nissan
 
Nürburgring Oldtimer Grand Prix Opel
 
Pagani Pininfarina Pontiac
 
Porsche Prodrive Range Rover
 
Renault Retromobile Rinspeed
 
Rolls-Royce Rover Saab
 
Saleen Saturn Seat
 
Segway Serenissima Shelby
 
Sigma Sivax Skoda
 
Smart Spyker Stola
 
Subaru Suzuki Techno Classica
 
Toyota Turbine Unimog
 
VLN VW Valmet
 
Vanwall Vauxhall Venturi
 
Veritas Villa d'Este Volvo
 
WRC Rallye Wankel Wiesmann
 
Wimille YES Zagato
 
Zest Zytek mcrae
 
Prova Gesamtarchiv
Archivsuche
ausführen Hilfe
Termine
  LMS Großbritannien
  WTCC Spanien
  WRC Rallye Japan
  GP von Italien
Impressum / Kontakt
 Anzeigen
Anzeige Porsche 804-Buch
Anzeige Porsche 908-Buch
Anzeige Porsche 917-Buch
Suchen nach:
In Partnerschaft mit Amazon.de