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Festival of Speed 2010: Goodwood feiert "Viva Veloce" 23.11.2009
Motorsport ohne Italien? Undenkbar. Mehr noch: Die Faszination für Wettbewerb, Technik und Piloten ist in Italien womöglich noch höher als anderswo. Von Alfa Romeo bis MV Agusta, von Ascari zu Agostini, in Monza und bei der Mille Miglia sind die Italiener mit Inbrunst, Lust und Hingabe dabei. Viele denkwürdige und leidenschaftliche Aufführungen des Sports sind italienisch geprägt. Ob es sich um die von Fangio und Wimille dominierte Nachkriegszeit auf Alfa-Romeo-Formel-1-Maschinen handelt, Stirling Moss den legendären Maserati 250F bewegt, oder Michael Schumacher sieben Weltmeistertitel im Formel-1-Ferrari einfährt: Fahrer aus vielen Nationen haben am Ruhm Italiens mitgewirkt. Das gilt auch für Rallye-Piloten wie Henri Toivonen und Walter-Röhrl sowie für Motorradasse wie John Surtees und Mike Hailwood.
Andererseits haben italienische Piloten auf nichtitalienischen Maschinen ihr Können unter Beweis gestellt. Nuvolari und Varzi fuhren erfolgreich die deutschen Silberpfeile, Agostini und Rossi dominierten die Motorrad-Grand-Prix-Rennen auf Yamaha, und Könner wie Ludovico Scafiotti und Umberto Maglioli bestritten für Porsche überaus erfolgreich die sizilianische Targa Florio. Beim Festival of Speed 2010, das vom 2. bis zum 4. Juli 2010 stattfindet, wird diese italienische Hingabe zelebriert mit dem besonderen Schwerpunkt auf dem hundertjährigen Jubiläum einer der berühmtesten Marken Italiens - Alfa Romeo. Zusätzlich feiert Goodwood im Jahr 2010 60 Jahre Formel-Eins-Weltmeisterschaft und den 60. Jahrestag der Carrera Panamericana. Karten für das Festival of Speed gibt es wie immer nur über das Internet (www.goodwood.com) und sollten wegen des begrenzten Kontingents rechtzeitig bestellt werden.
(Text: Rainer Roßbach/pt)
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