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Citroën C-Crosser: Allrad-Premiere
03.07.2009
Mit dem C-Crosser steigt Citroën relativ spät in die Oberklasse der SUV ein. Kräftig unterstützt durch den Fernen Osten, denn die Produktion des ersten Allrad-getriebenen Autos des französischen Traditionsunternehmens erledigt Mitsubishi. Somit ist die Verwandtschaft zu dessen „Outlander“ der zweiten Generation unverkennbar. Das im vorgestellten Testwagen verwendete Dieselaggregat entwickelte allerdings PSA; der baugleiche Peugeot 4007 „als Dritter im Bunde“ wird ebenfalls mit diesem Triebwerk (2,2-Liter-Diesel mit Common-Rail-Einspritzung, 115 kW/156 PS, 380 Nm Drehmoment, Partikelfilter-System) ausgerüstet. Die kraftvolle Motorisierung verhilft dem rund 1800 Kilogramm schweren Wagen zu ausgezeichneten Fahrleistungen: Für den Spurt von 0 auf 100 km/h vergehen nur rund zehn Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Vom Bruder mit dem Löwen im Wappen unterscheidet sich der C-Crosser primär in der Frontansicht (verchromter Doppelwinkel, eigenständige Form der Scheinwerfer) und durch seine gestreckte, eher flache Form, mit der der Citroën C-Crosser mehr in Richtung hoher Allrad-Kombi „geht“. Mit seinen Abmessungen von 4,64 Metern Außenlänge, 1,80 Metern Breite und 1,67 Metern Höhe bietet er ein üppiges Platzangebot besonders im Fond durch die geteilt um acht Zentimeter verschiebbare Rücksitzbank. Somit kann entweder der Knieraum hinten vergrößert werden oder aber das Ladevolumen erhöht sich (rund 440 bis maximal 1880 Liter). Zwei Notsitze in der dritten Reihe (im Kofferraumboden versenkbar) können zwar genutzt werden, schränken dann aber die Ladekapazität ein. Besonders praxisfreundlich ist die nach dem Abklappen des hinteren Stoßfängers entstehende niedrige Ladekante der Zugang zum Gepäckraum wird wesentlich einfacher.
Im normalen Fahrbetrieb ist der C-Crosser als Fronttriebler ausgelegt. Durch einen in der Mittelkonsole angeordneten Drehschalter kann die Hinterachse zusätzlich aktiviert werden, wobei je nach benötigter Traktion die Arbeit an der Vorder- und an der Hinterachse durch eine Lamellenkupplung erledigt wird. In einer weiteren Stellung des Drehschalters wird die Sperrwirkung des Mitteldifferentials erhöht, so dass rund 60 Prozent der Leistung direkt auf die Hinterachse übertragen werden, um auch im leichten Gelände oder aber bei schwierigen Fahrbahnverhältnissen sicher unterwegs zu sein. Kurzum: Quasi in allen Fahrsituationen überzeugt der C-Crosser, denn er ist komfortabel abgestimmt, besitzt ein gutes Handling und lässt sich leicht fahren, auch auf kurvenreicher Strecke. Die Summe der positiven Eigenschaften des französischen Neulings im SUV-Segment lässt sich fortführen: Für ein Fahrzeug dieser Größenordnung ist der ermittelte Drittelmix-Verbrauch von rund acht Litern durchaus zeitgemäß. Übrigens: Der Wagen kann alternativ mit zwei Dritteln herkömmlichem Diesel und einem Drittel Bio-Diesel gefahren werden. Der Preis: 34 350 Euro
(Text: Rainer Roßbach) Seite merken bei:
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