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Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
Suzuki Grand Vitara: Komfort auf der Strasse, Können im Gelände

15.08.2009

Suzuki Grand Vitara
Das Design des Vitara besticht durch Klarheit und Ausgewogenheit.
Doppelpfeil

Die Suzuki Motor Corporation mit Sitz im japanischen Hamamatsu ist der international führende Anbieter im so genannten Minicar-Segment und zwölftgrößter Automobilhersteller. Zum Produktsortiment gehören neben den Sports Utility Vehicles, den Kleinwagen und einem „Urban-Cross-Car“ auch die Offroader.

Von denen sorgte der Vitara bereits 1988 für Schlagzeilen, als er das SUV-Marktsegment revolutionierte. Inzwischen genießen die Grand Vitara-Nachfolgemodelle längst den Ruf, waschechte und vielseitige (Familien-) Offroader zu sein – sowohl für die Straße als auch fürs Gelände. Suzukis Marketing-Strategen sprechen deshalb von 100 Prozent „Offroad“ und von 100 Prozent „Onroad“, weil ihr komplett neues SUV-Modell unter anderem 20 Zentimeter Bodenfreiheit, einen stabilen Leiterrahmen, permanenten Allradantrieb, ein Untersetzungsgetriebe und ein sperrbares Mitteldifferenzial bietet – Merkmale also, die letztlich einen automobilen Alleskönner ausmachen sollten. Apropos Alleskönner: Untersetzungsgetriebe und Mitteldifferenzial sind beim Vitara nicht nur für das harte Gelände gut, sondern sorgen auch dafür, dass Suzukis Multitalent zum Ziehen von Anhängern geeignet ist.

Suzuki Grand Vitara
Auch das Cockpit ist übersichtlich und schnörkellos.
Doppelpfeil

Detailliert: Im 4H-Lock-Modus der neuesten (und dritten) Vitara-Generation in Verbindung mit dem 2,0-Liter-Benziner (als Fünftürer erhältlich) und dem 1,9-Liter-Dieselmotor (als Dreitürer und als Fünftürer verfügbar) werden die vordere und die hintere Kardanwelle durch eine Sperre starr verbunden – somit ist der Wagen „voll“ geländetauglich. Die Umschaltung von 4H auf 4H-Lock-Modus kann auch während der Fahrt erfolgen. Im 4L-Lock-Modus kommt eine Geländereduzierung zur Sperre hinzu – das bedeutet eine Erhöhung des Antriebsdrehmoments. Will man aber in diesen Modus gelangen, muss der Wagen angehalten und gleichzeitig sowohl die Kupplung als auch die Bremse betätigt werden. Sämtliche Grand Vitara-Modelle verfügen über permanenten Allradantrieb. Im 4H-Modus überträgt das System 47 Prozent des Drehmoments auf die Vorder- und 53 Prozent auf die Hinterachse.

Die modifizierte Version des 2005 in Europa vorgestellten Kompakt-SUV wird noch als dreitüriger 1,6-Liter-Benziner mit 78 kW/106 PS angeboten – das 2,0-Liter-Aggregat leistet 103 kW/140 PS, der Selbstzünder (mit serienmäßigem Rußpartikelfilter – die Abgasnorm nach Euro 4 wird erfüllt) ist 95 kW/129 PS stark. Dank des relativ langen Radstandes von 2,64 Metern bietet der Innenraum großzügige Platzverhältnisse – sowohl vorn als auch im Fond. Genügend Ladevolumen ist ebenfalls vorhanden, denn rund 400 Liter oder aber 740 Liter bei umgeklappten Rücksitzen (Beladung jeweils bis zur Fensterunterkante) sollten genügen.

Suzuki Grand Vitara
Das Rad auf der Hecktür kommt dem Stauraum zugute.
Doppelpfeil

Suzukis Qualitätsansprüche sind bekannt: saubere Verarbeitung, funktionelle Cockpitgestaltung, praktische und nützliche Details – rundum ist die neueste Vitara-Generation verbraucherfreundlich. Besonders in der Dieselversion, denn der Spritkonsum von rund sieben Litern im Drittelmix ist durchaus zeitgemäß.

Die Fahrleistungen: Für den Spurt von 0 auf 100 km/h benötigt der 1,5-Tonner 12,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 170 km/h. Der Motor ist durchzugsstark und läuft kultiviert.

Zur Ausstattung: Bereits im Basismodell sind Zentralverriegelung, CD-Radio mit Lenkrad-Bedienung, sechs Airbags und Klimaanlage vorhanden. ESP, Bildschirm-Navigation und 17-Zoll-Alufelgen gibt es gegen Aufpreis oder aber in den entsprechenden Ausstattungspaketen.

Der Preis: ab 21 400 Euro.

(Text: Jörg-Thomas Födisch )
(Fotos: Suzuki)

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