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Skoda Superb: Große Tradition 12.12.2009
Schon in den 1930er und 40er Jahren hieß eine Skoda-Limousine „Superb“. Die tschechische VW-Tochter ist traditionsbewusst: Mit Einführung ihres Mittelklasse-Modells im Jahr 2001 wurde dieser Name weiterverwendet. 2008 folgte die zweite Generation. Das Erscheinungsbild des aktuellen „Superb“ hat sich mit dem Modellwechsel zwar verändert, die Grundkonzeption aber blieb erhalten: VW-Antriebstechnik, optimale Raumausnutzung, angenehmer Reisekomfort, fast unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis. Der im ostböhmischen Kvasiny gebaute Wagen wuchs vor allem im Innenraum, aber auch die Qualität und die verwendeten Materialien wurden verbessert. Zusammen mit weiteren Modifizierungen platziert Skoda das Auto nun in der oberen Mittelklasse durchaus berechtigt. Neben dem Stufenheck-Modell, das über eine große Heckklappe wie die Octavia-Limousine verfügt, wurde auf der IAA in Frankfurt die Kombiversion präsentiert (Markteinführung 2010).
Eine Neuheit bei der hier vorgestellten 1.8-Liter-Limousine (118 kW/160 PS) ist die Heckklappe, die Skoda als Twindoor bezeichnet. Dahinter verbirgt sich eine variable Kofferraumöffnung, bei der einerseits die Kofferraumklappe wie gewohnt für kleines Gepäck geöffnet werden kann, während andererseits, für sperriges Ladegut, auch die gesamte Heckklappe samt Heckscheibe hochzuschieben ist. Das erhöht natürlich den Nutzwert noch mehr obwohl der Laderaum (560 Liter groß) mittels klappbarer Rücksitze auf beträchtliche 1670 Liter Volumen vergrößert werden kann. Der „Superb“ ist das erste Modell im Volkswagen-Verbund, das mit dem so genannten Adaptive Frontlight System (AFS) ausgestattet wird. Es passt sich der Fahrsituation an. In puncto Sicherheit gibt es beim „Flaggschiff der Marke“ keine Kompromisse: Je nach Ausstattung und Version sind bis zu neun Airbags an Bord. Jeweils zwei Front- und Seitenairbags sowie Kopfairbags vorne und hinten bieten umfassenden Schutz.
Völlig neu sind der Knieairbag für den Fahrer und die Seitenairbags im Fond. Das elektronische Stabilisierungsprogramm und ABS mit Bremsassistent gehören ebenfalls zur Serienausstattung. Die Motorisierung: Zur Wahl stehen drei Benzin- und drei Dieseltriebwerke, wobei die Ottomotoren vom 1,4- und 1,8-Liter Vierzylinder mit 122 und 160 PS bis hin zum 3,6-Liter-V6-Motor reichen, der mit 260 PS, serienmäßigem Allradantrieb sowie dem hervorragenden DSG-6-Gangautomatikgetriebe das Top-Modell darstellt. Bei den Selbstzündern ist das kleinste Modell auch die umweltfreundlichste Variante. Skoda gibt für den 1,9 TDI mit 105 PS den Durchschnittsverbrauch mit 5,7 Litern an. Eines der wichtigsten Kaufargumente für den „Superb“ ist der günstige Einstiegspreis: ab 23 250 Euro kostet der 125 PS starke 1,4-Liter-Benziner. Neben den Fünf- und Sechsgang-Schaltgetrieben ist für den 1,8-Liter-TSI-Benzinmotor, Die beiden 2,0-Liter-Dieselmotoren und serienmäßig für den 3,6-Liter-V6-Motor zudem ein Direktschaltgetriebe (DSG) erhältlich. Vierradantrieb ist auf Wunsch für den 1,8-l-Motor erhältlich, beim V6 ist er serienmäßig. Die Fahrwerte des 1500 Kilogramm schweren 1,8 Liter: Von 0 auf 100 km/h in rund acht Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 220 km/h. In Anbetracht der hohen Fahrleistungen und des Gewichts von rund 1500 Kilogramm ist der Drittelmixverbrauch von 8 Litern bleifreiem Benzin zeitgemäß. (Text: Jörg-Thomas Födisch )
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