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Wash Me: Zehn MINI. Zehn Künstler.
11.11.2009 Autos zu Kunstobjekten weiterzuentwickeln hat bei BMW eine lange Tradition. Mit dem ersten Artcar, das noch außerhalb des Konzerns entwickelt wurde, entstand eine vollkommen neue Art, das Technikobjekt Auto zu präsentieren. Zuerst als Blickfang im Motorsport, ist die Reihe längst in den Ausstellungshallen der Kunstwelt angekommen. Im Kleinwagensegement gab es dazu bisher nur einen lokalen Anstz bei Suzuki. Der deutsche Vertrieb hatte zur Produkteinführung des Modells Swift Künstler damit beauftragt, Foliensätze für den Kleinwagen zu entwerfen, die dann in Kleinserie produziert und per Verlosung an interessierte Kunden weitergegeben wurde. BMW läßt dem nun zum 50, Geburtstag des Mini eine Aktion folgen, ohne dabei, wie schon bei den Artcars, irgendeine Form der Produktion und Vermarktung im Blick zu haben: Autokunst um der Kunst willen, und dokumentiert das Egebnis in dem Buch "Wash Me – Zehn Mini, Zehn Künstler. Auf ein staubiges Auto «Wash Me» zu schreiben, oder mit einem Finger auf einer beschlagenen Autoscheibe seine Spuren zu hinterlassen, ist verlockend. Diese Alltagssituationen bildeten die Inspiration für das Buch, so Nico Ammann, Art Director und Fotograf der Publikation, das MINI Switzerland in einer limitierten Auflage von 2000 Exemplaren realisiert hat. Entstanden ist eine abwechslungsreiche Lektüre mit äußerst unterschiedlichen Werken, die nicht nur MINI Begeisterte interessieren dürften. Es gibt jedoch eine Gemeinsamkeit: Keiner der zehn Künstler hatte zuvor mit dem Automobil als Medium gearbeitet und es dabei in ein temporäres Kunstwerk verwandelt. Folgende Künstler und Autoren haben das Buchprojekt mit ihrem Beitrag unterstützt: Smash137, Fabian Bertschinger, Marisa Pichler und Gigi Burn, Tika, Euro, Aurèle Sack, Stefan Ege und Seak, August, Rémi Jaccard und nicht zuletzt Dieter Meier, bekannt auch als Sänger der Band Yello. Der Designer Alfredo Häberli illustrierte zwei Skizzen und schrieb einen Artikel. Die Autorin und Journalistin Michèle Roten und Prof. Dr. Jacqueline Otten, Direktorin des Design Departments an der Züricher Hochschule der Künste, leisteten mit Ihren Texten ebenfalls einen kreativen Beitrag zu diesem Buch, das Anfang November erscheint.
(Text: Dieter Roßbach )
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