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Renault Wind: Blasebalg 03.02.2010
2004 steht auf dem Renault-Stand in Genf ein puristischer Roadster: Der 3,83 Meter lange Sportwagen überzeugt mit scharf geschnittenen Linien und fließenden Rundungen. Nun feiert die Serienversion Premiere, die, formal weniger leicht, dafür aber rundum alltagstauglich sein will. Am 2. März zeigt die französische Firma den "Wind" auf dem Genfer Automobilsalon . Der 3,83 lange Zweisitzer will Offenfahrer einerseits mit einem Dach, dass sich in nur zwölf Sekunden öffnet überzeugen und andererseits mit praktischen Talenten, die den Zweisitzer rundum alltagstauglich machen. Hier führt die Pariser Firma vor allem das Kofferraumvolumen an, das, unabhängig davon, ob das Klappdach offen oder geschlossen ist, mindestens 270 Liter Volumen aufweist. Das Dach besteht aus zwei Flächen, die gegeneinander geklappt werden und damit Raum fürs Gepäck lassen. Insgesamt ist die Karosserie-Schulter, namentlich im Heck, besonders hoch gezogen und wird von einem flachen Überrollbügel mit Spoilerlippe gekrönt, was dem Renault ein wenig von der "T-Bar"-Optik früherer Corvetten oder Toyotas MR2 verleiht. Bei geschlossenem Dach ist der renaultypisch modisch gekleidete Wind mehr Coupé als Cabrio. Klare, dynamische Linien und wenig Zierrat sorgen für einen straffen Fluss der Karosserie. Da macht es nichts, dass ein in den Heckdeckel integrierter Spoiler aus dem Form-Fundus der frühen 1990er Jahre bei Renaults kleinem Zweisitzer fröhliche Wiederauferstehung feiert.
(Text: Rainer Roßbach)
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