Prova Logo
 
Inhalt
Magazin
Neues aus der Industrie
Neue Bücher
Nissan PIVO3
Audi R8 LMS ultra
Mercedes 190 E Evo II
Ford GT90
Renault 5
Alpine A 106
BMW i3 Concept
Land Rover DC100 Sport
Cadillac Ciel
e-Opel
Citroën Tubik
smart fortwo electric drive
Lister Monzanapolis
Chevrolet Miray Concept
Hispano Suiza Xenia
Fahrberichte
Lancia Thema
Mercedes Benz B 200
Fiat Freemont
Lexus CT200h
Ford Galaxy Titanium
Kultur : Unterwegs
Art und Cars bei Mercedes
Porsche Sonderausstellung
Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH

Mercedes-Benz SLS AMG: Sicherheit für die Formel 1

02.03.2010

SLS AMG F1 Safety Car
571 PS halten die Formel-1-Boliden im Zaum.
Doppelpfeil

Wenn die neue Formel-1-Saison in Manama/Bahrain (12.-14. März 2010) startet, geht das leistungsstärkste Formel-1-Safety-Car aller Zeiten an den Start. Der Flügeltürer löst den SL 63 AMG ab, der 2008 und 2009 im Einsatz war. Zum Einsatz kommt der Mercedes-Sportwagen ab März 2010 immer dann, wenn gefährliche Situationen wie Unfälle oder schlechtes Wetter einen normalen Rennablauf gefährden. Der von Bernd Mayländer pilotierte SLS AMG steht während des gesamten Rennens auf Abruf in der Boxengasse. Nach einem Funkspruch von der Rennleitung gehen der Pilot und sein Beifahrer, der 44jährige FIA-Mitarbeiter Pete Tibbetts aus Großbritannien auf die Strecke und setzen sich an die Spitze des Feldes, um die Formel-1-Rennwagen sicher um den Kurs zu führen.

Der exklusive Flügeltürer ist für die anspruchsvolle Aufgabe in der Königsklasse des Motorsports bestens ausgerüstet: Sein 6,3-Liter-V8-Motor entwickelt eine Höchstleistung von 571 PS und ein maximales Drehmoment von 650 Newtonmetern. Tempo 100 erreicht er nach 3,8 Sekunden. Schnelle Rundenzeiten sind eine Selbstverständlichkeit, denn andernfalls würden die Reifen und Bremsen der Formel-1-Boliden zu stark abkühlen und die Motoren unter Umständen überhitzen.

Einen entscheidenden Beitrag zur ausgeprägten Fahrdynamik leistet das Fahrzeugkonzept: Die Aluminium-Spaceframe-Karosserie sorgt für ein niedriges Fahrzeuggewicht von 1620 Kilogramm. Dank der Trockensumpfschmierung ist das V8-Triebwerk besonders tief eingebaut, was zu einer vorteilhaften Absenkung des Fahrzeugschwerpunktes führt. Die Einbauposition weit hinter der Vorderachse und das neue Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung an der Hinterachse begünstigen die Gewichtsverteilung - sie beträgt 47 Prozent vorn zu 53 Prozent hinten. Klassische Motorsporttechnik kommt beim Sportfahrwerk zum Einsatz: Aluminium-Doppelquerlenkerachsen rundum sorgen für perfekte Fahrdynamik mit präzisem Einlenkverhalten, erstklassiger Agilität, geringer Massenträgheit bei spontanen Richtungswechseln und somit für einen hohen Kurvengrenzbereich.

SLS AMG F1 Safety Car
Unter Grün überholt der SLS das Feld, orange bedeutet Überholverbot.
Doppelpfeil

Von seinem Serien-Pendant unterscheidet sich der Formel-1-SLS äußerlich durch die F1-Logos, Carbon-Außenspiegel und den charakteristischen Leuchtbalken mit integrierter TV-Kamera. Er sitzt auf einer neu entwickelten Carbon-Hutze, deren im Windkanal erprobte Form sicherstellt, dass der Heckflügel optimal angeströmt wird. Der Flügel fährt ab 120 Stundenkilometer automatisch aus und sorgt zusammen mit dem Heckdiffusor für den nötigen Anpressdruck auf der Hinterachse. Im neuen Leuchtbalken übernehmen LEDs sämtliche Lichtfunktionen. Ihre Vorteile gegenüber den früher eingesetzten Glühbirnen liegen in der besonders schnellen Ansprechzeit und der geringen Stromaufnahme.

Die beiden zentral positionierten grünen Leuchten werden aktiviert, wenn sich der SLS AMG mitten im Feld einreiht und alle Rennwagen zunächst überholen soll. Sobald der Flügeltürer die Führungsposition übernommen hat, signalisieren die äußeren orangen Blinkleuchten den Formel-1-Fahrern absolutes Überholverbot. Die stroboskopartigen Blitzlichter in den Scheinwerfern und Rückleuchten haben eine neutrale Signalfunktion und sind während des Einsatzes immer aktiv. Ein spezielles Nummernschild am Heck mit Safety-Car-Schriftzug und 700 LEDs sorgt bei Dunkelheit oder Regen für zusätzliche Sicherheit. Links vom Nummernschild ist eine Rückfahrkamera integriert; sie ermöglicht der Besatzung des Safety Cars via Monitor im Cockpit einen Blick auf das nachfolgende Formel-1-Feld.

(Text: rr/pt)
(Fotos: Mercedes-Benz)

Zurück zur Startseite

Weitere Themen:

AC AMG Abarth Allard
Alpine Antas Ariel Aston Martin
Audi August Horch Austin Auto Union
BMW BRM Beaulieu Bentley
Bertone Bitter Brabus Bristol
Bugatti Buick Byers CG
Cadillac Caterham Chevrolet Chrysler
Citroën Cobra Connaught Corvette
Cunningham DKW DTM Dacia
Daewoo Daihatsu Daimler De Tomaso
Devaux Dodge Edag Eifel-Klassik
Ferguson Ferrari Festival of Speed Fiat
Fioravanti Fontana Ford Formel 1
Freestream Fritz Schlumpf Fuore GMC
General Motors Ginetta Giugiaro Gottlieb Daimler
Grand Prix de l'Age d'Or Grenzlandring Hafei Hafei
Honda Hummer Hummer Hyundai
Infiniti Invicta ItalDesign Jaguar
Jeep Jensen Karmann Kellison
Kia Ktm Lada Lamborghini
Lancia Land Rover Le Mans Endurance LeBlanc
Lexus Ligier Lincoln Lola
Loremo Lotus MG Marcos
Maserati: Matra Maybach Mazda
McLaren Mercedes-Benz Mille Miglia 2007 Mini
Mitsubishi Morgan Musée d'Automobile NSU
Nissan Nürburgring Oldtimer Grand Prix Opel
Pagani Pininfarina Pontiac Porsche
Prodrive Range Rover Renault Retromobile
Rinspeed Rolls-Royce Rover Saab
Saleen Saturn Seat Segway
Serenissima Shelby Sigma Sivax
Skoda Smart Spyker Stola
Subaru Suzuki Techno Classica Toyota
Turbine Unimog VLN VW
Valmet Vanwall Vauxhall Venturi
Veritas Villa d'Este Volvo WRC Rallye
Wankel Wiesmann Wimille YES
Zagato Zest Zytek mcrae
Prova Gesamtarchiv
Archivsuche
ausführen Hilfe
Termine
Impressum / Kontakt
 Anzeigen
Anzeige Porsche 804-Buch
Anzeige Porsche 908-Buch
Anzeige Porsche 917-Buch
Suchen nach:
In Partnerschaft mit Amazon.de