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Aktualisiert am 31.12.2011
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VLN DMV 4-Stunden: Wieder Manthey

14.04.2010

VLN2
Chris Mamerow bremst sich auf Rang zwei..
Doppelpfeil

Der zweite Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, das 35. DMV 4-Stunden-Rennen, endete ähnlich wie das Auftaktrennen. Im Zeittraining war wieder ein Audi R8 LMS das Maß der Dinge. Dieses Mal war es die Truppe von Phoenix Racing, die die beste Startposition herausfuhr. Mit einer Zeit von 8:18.628 Minuten verwiesen Frank Stippler, Marcel Fässler und Mike Rockenfeller das BMW Motorsport Team um den dreimaligen Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx auf Startplatz zwei. BMW setzte nur einen M3 GT2 mit dem Engländer sowie Pedro Lamy, Augusto Farfus und Dirk Adorf ein. Das Schwesterauto, vor zwei Wochen noch auf Rang drei im Ziel, startete an diesem Wochenende im französischen Le Castellet im Rahmen der Le Mans Series und wurde Sechster in der GT2-Klasse. Die drittschnellste Zeit fuhren Dennis Rostek, Frank Biela und Hans-Joachim Stuck im zweiten Audi R8 LMS aus dem Hause Phoenix Racing.

Kurz vor 12 Uhr schickte Rennleiter Bernd Burckhard ein mit 200 Fahrzeugen dicht gefülltes Teilnehmerfeld ins Rennen. Hinter den Pole-Settern, die ihre Position behaupten konnten, schob sich der von Platz vier gestartete Porsche GT3 R aus dem Hause Mamerow Racing auf Rang zwei. Christian Mamerow und Sascha Bert zogen im Verlauf der ersten Runde auch noch am führenden Audi R8 LMS vorbei und demonstrierten ihre Ansprüche auf den Tagessieg. Dahinter folgten der Phoenix-Audi und der Werks-BMW. Hans-Joachim Stuck, der in der Startphase einige Plätze verloren hatte, kämpfte sich in den ersten drei Runden wieder bis auf Rang zwei nach vorne und folgte Chris Mamerow im Windschatten. Während dieses Trio im Zentimeterabstand über die Kombination aus Sprintstrecke und Nordschleife flog, rollte der BMW bereits frühzeitig an die Box. Nach einer längeren Reparaturpause konnten die Bayern aber wieder auf die Strecke gehen und so wertvolle Testkilometer für das 24-Stunden-Rennen im Mai zurücklegen.

An der Spitze entwickelten sich aus dem Dreikampf jetzt zwei Duelle. Das Team von Olaf Manthey hatte Anschluss gefunden, und so lieferten sich die beiden Seriensieger der letzten Saison, Manthey und Mamerow, einen packenden Zweikampf. Beide Audi waren zu einem frühen ersten Stopp an die Box gekommen, was die Spitzengruppe auf der Strecke entzerrte. Im Anschluss fuhren auch die Audi ein Marken-internes Rennen.

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200 Fahrzeuge starten in den zweiten Wertungslauf der VLN.
Doppelpfeil

Zur Halbzeit des Rennes fiel der Phoenix-Audi mit der Mannschaft um Hans-Joachim Stuck nach einem Reifenschaden aus. Sein Sohn Johannes, der ebenfalls einen Audi R8 pilotierte, konnte die Familienehre aber retten und zusammen mit Sean Paul Breslin und Christer Jöns sogar einige Führungsrunden drehen. War noch die erste Rennhälfte von packenden Zweikämpfen geprägt, vereitelten Probleme und Ausfälle einen ebenso spannenden Schlussspurt. Zunächst erwischte es den letzten verbliebenen Phoenix-Audi, der bei einem unplanmäßigen Boxenstopp wertvollen Boden verlor. Dann verunglückte der Mamerow-Porsche im Bereich Schwalbenschwanz und ermöglichte dem Team von Manthey Racing einen abermals verdienten Saisonsieg. Mit dem zweiten Erfolg in zwei Wochen unterstrichen Marcel Tiemann, Timo Bernhard und Romain Dumas im Porsche GT3 R einmal mehr ihre Favoritenrolle für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Auf Rang zwei kamen Frank Stippler, Marcel Fässler und Mike Rockenfeller ins Ziel und verwiesen den Hybrid-Porsche von Jörg Bergmeister und Wolf Henzler auf die dritte Position. Rang vier ging an den Black Falcon Audi R8 von Christer Jöns, Sean Paul Breslin und Johannes Stuck, vor dem besten Porsche GT3 Cup von Rodney Forbes und Kai Riemer auf Platz fünf.

So bleibt der Ausblick auf den Langstreckenklassiker in der Eifel schwierig. Neben dem favorisierten Manthey-Team kommen weitere Porsche-Teams für den Sieg ebenso in Frage wie BMW und Audi. Fahrerisch sind alle drei Marken hervorragend besetzt. Während Audi noch auf den ersten Sieg in der Eifel wartet, konnte BMW mit Teammanager Charly Lamm zuletzt 2004 und 2005 dort gewinnen. Die M3 GT2 haben schon unter Beweis gestellt, dass sie zu schnellen Rundenzeiten in der Lage sind. Auch ist fraglich, ob BMW abseits der technischen Probleme bereits alle Karten auf den Tisch gelegt hat. Auch im Vorfeld der letzten Siege vor fünf bzw. sechs Jahren hielt man sich in Sachen Gesamtsieg bei den VLN-Läufen eher zurück. Audi hatte in der Eifel bislang weniger Glück. Die R8 LMS können zweifellos mit der Spitze mithalten, müssen diese Leistung aber auch über die gesamte Distanz zeigen. Was in Le Mans wiederholt hervorragend gelang, dürfte den Ingolstädtern am Nürburgring jetzt auch möglich sein. Nach einem Jahr Rennerfahrung mit dem R8 LMS sollte man die Technik des Fahrzeugs nun im Griff haben.

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Manthey-Racing feiert den zweiten Saisonsieg.
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Für Olaf Manthey, dem Triumphator der letzten vier 24-Stunden-Rennen, wird eine Wiederholung der Siege seins Teams in diesem Jahr somit noch schwerer. Aber seine Mannschaft verfügt neben der werksunterstützten Technik über ein gerüttelt Maß an Erfahrung, und das könnte gerade in der Eifel mit ihren schwierigen Wetterlagen der Schlüssel zum Erfolg sein.

In der Langstrecken-Meisterschaft führen nach zwei Klassensiegen bei den VLN-Specials bis 2000 ccm Hubraum mit Turboaufladung das Trio Christoph Breuer, Elmar Deegner und Jürgen Wohlfarth in ihrem Audi TTS. Diese Führung gilt es beim 52. ADAC ACAS H&R-Cup am 24. April 2010 zu verteidigen, bevor sich die VLN wegen der Vorbereitungen auf das ADAC 24-Stunden-Rennen 2010 in ihre Frühjahrspause verabschiedet.

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Stippler, Fässler und Rockenfeller werden Zweite.
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Der Hybrid-Porsche erreicht mit Platz drei die erste Podiumsplatzierung.
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Hans-Joachim Stuck fällt nach furiosem Beginn aus ...
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.. sein Sohn Johannes erreicht das Ziel als Vierter.
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Der zweite Black Falcon Audi R8 wird 25.
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Frühlingshafte Wetterbedingungen am Nürburgring.
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Breuer, Deegner und Wohlfarth übernehmen die Tabellenführung.
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Lexus rüstet sich erneut für das 24h Rennen.
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Auch in den kleinen Klassen fährt man am Limit.
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Der BMW M3 GT2 drehte nach frühen Problemen noch Testrunden.
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Sabine Schmitz und Klaus Abbelen beim Fahrerwechsel.
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Der BMW Z4 GT3 wird guter Sechster.
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(Text: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)
(Fotos: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)

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