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Mini Coupé: Sportwagen für Zwei
25.06.2010
Nun soll es kommen: das MINI Coupé wird die voraussichtlich die nächste Baureihe der BMW-Tochter aus Oxford sein. Der Tradition von Triumph GT 6 oder Mini Marcos folgend steht das Coupé für die Neubelebung kleiner und flinker britischer Sportwagen für Zwei. Konsequenter Leichtbau sorgt für Fahraktivität, eine flache Dachlinie, eine Luftabrisskante am Heck sowie weitere aerodynamisch wirksame Details wirken sich positiv auf Fahrleistungen und Effizienz des kleinen Sportwagens aus. Als Motorisierung kann auch die stärkste aktuell für einen MINI verfügbare Antriebseinheit eingesetzt werden. Mit dem 1,6 l großen Twin-Scroll-Turbomotor des John Cooper Work lassen sich sportliche Spitzenleistungen erzielen, denn der Vierzylinder leistet 211 PS und erzeugt ein maximales Drehmoment von 260 Nm, das sich mittels Overboost-Funktion kurzzeitig sogar bis auf 280 Nm steigern lässt. Der Zweisitzer misst 3.714 mm in der Länge und 1.683 mm in der Breite. Die Fahrzeughöhe beträgt 1.356 mm. Mit diesen Maßen präsentiert sich das Coupé als kompaktes und kraftvolles Sportgerät.
Die Merkmale der Frontansicht sind vom viersitzigen MINI übernommen. Von großen Radien geprägte Konturen für die Motorhaube, die großen Scheinwerfer, die Form des Kühlergrills und der breite untere Lufteinlass bilden das für die Marke typische Gesicht. Der innere Bereich des Grills ist jedoch mit Lamellen in Wagenfarbe versehen, die für eine Differenzierung sorgt. Wegen der konzeptbedingten stärkeren Neigung der Windschutzscheibe wirkt das Coupé aus dieser Perspektive eigenständig. Ähnlich wirkt auch die wesentlich stärker geneigte A-Säule, die den ungewöhnlichen Verlauf der Dachlinie einleitet. Der verglaste Teil der Fahrgastzelle fällt deutlich schmaler aus als bei den anderen Modellen der Marke. Zum Heck hin mündet die über den Köpfen von Fahrer und Beifahrer zunächst gerade verlaufende Dachlinie in eine kräftige C-Säule. Die gesamte Dachkontur weist eine unverwechselbare Brückenform auf, die sich aus einem soliden Pfeilerelement in Form der C-Säule und einem filigranen Tragwerk über der Fahrgastzelle zusammensetzt. So weist die Seitenansicht insgesamt eine besonders intensive Keilform auf. Die Form des Hecks orientiert sich konsequent an einer sowohl für die Fahrdynamik als auch für die Effizienz optimierten Luftführung. Einen wirkungsvollen Beitrag zur gezielten Luftführung im Heck leistet der in Höhe der C-Säule angeordnete Heckspoiler mit Flügelprofil. Die abfallende Heckscheibe des Zweisitzers mündet in ein kurzes und flaches Heck mit einer angedeuteten Stufenkontur.
Unkonventionell ist die Konstruktion der Heckklappe: Durch den Verzicht auf eine Rücksitzbank bietet die Karosserie genügend Kapazität für den Transport von Gepäck. Das Volume des Stauraums beträgt 250 Liter. Der Zugang erfolgt über eine große und weit öffnende Gepäckraumklappe. Die oberhalb des Dachspoilers angesetzte Haube schwingt einschließlich des Heckfensters nach oben und ermöglicht so den bequemen Zugriff auf den ordentlich dimensionierten Stauraum hinter den Sitzplätzen. Die Trennwand zwischen Fahrgastraum und Gepäckabteil ist mit einer abschließbaren Öffnung versehen. Im Innenraum entsteht Sportlichkeit durch Farbgebung und Materialauswahl. Ebenso wie die Armaturentafel ist auch der Dachhimmel des Zweisitzers in Schwarz gehalten. Diese Farbwahl sorgt für eine ruhige, die Konzentration auf das Fahrgeschehen unterstützende Atmosphäre. Schwarze Dekorleisten in Verbindung mit einer Interieurleiste aus Carbon unterstützen die puristische Anmutung.
(Text: Rainer Roßbach )
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