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Corvette für Bastler: Do-it-yourself gegen Aufpreis
14.09.2010
Für Käufer, die eine ganz besondere Beziehung zu ihrer neuen Corvette bekommen möchten, bietet Chevrolet in den USA eine neue, aufpreispflichtige Option an: Sie können den Motor ihres neuen Autos selbst bauen. Kunden, die eine Corvette Z06 oder ZR1 des Modelljahrs 2011 bestellen, können im General Motors Performance Build Center (PBC) in Wixom, Michigan bei der Montage der LS7 oder LS9 Motoren für ihr Auto helfen. Diese "Ausstattungsvariante" Engine Build Experience steht mit 5.800 Dollar in der Preisliste. Nachdem die Bestellung bei Chevrolet eingegangen ist, meldet sich ein "Concierge" beim Kunden und koordiniert die weiteren Schritte. Für die An- und Abreise ist der Kunde selbst zuständig, das ist nicht im Preis enthalten. Alles weitere arrangiert der "Concierge". Er vereinbart alle Termine mit dem PBC, unterstützt bei der Zimmerreservierung, reserviert Restaurants und stellt den Transport zur Fabrik bereit. Im PBC besichtigt der Kunde nicht nur einfach die Montagehalle - unter der Beaufsichtigung und mit der Unterstützung eines erfahrenen Technikers baut er seinen Motor selbst zusammen.
Wenn die Maschine montiert ist, wird ein Namensschild am Motor angebracht. Dieser Motor wird anschließend zur Corvette-Montagefabrik in Bowling Green gesendet und dort in das vom Kunden bestellte Auto eingebaut. Wer möchte, kann auch beim Zusammenbau des Fahrzeugs dabei sein, Mithelfen ist allerdings nicht möglich. Die Kundenmontage ist möglich, da die Motoren der Baureihe LS7 und LS9 im PBC ohnehin in Handarbeit gefertigt werden. Neben diesen Baureihen montieren hier Techniker auch das 6,2l-Kompressortriebwerk der Corvette ZR1 und eine Reihe von Grand Sport LS3 6,2L-Motoren, alles Nieschenprodukte, die in kleiner Stückzahl verkauft werden, und für die der manuelle Zusammenbau hohe Qualität ermöglicht. Auch für die vom Kunden gebauten Motoren gibt Chevrolet eine Garantie über 100.000 Meilen oder fünf Jahre. Auch für die Auslieferung gibt es eine besondere Option, der Kunde kann seine Corvette auf Bestellung im National Corvette Museum in Bowling Green übernehmen und anschließend bei Bob Bondurant in Arizona lernen, wie man damit richtig umgeht.
(Text: Dieter Roßbach )
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