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Smart Fortwo Modellpflege: Innere Werte gestärkt
07.12.2010
Der neuen Smart, der Ergebnis der Kooperation mit Renault sein wird, läßt noch eine Weile auf sich warten. Folglich versucht Mercedes-Benz, mit Pflegemaßnahmen am aktuellen Modell die Attraktivität und damit die Verkaufszahlen hoch zu halten. Schwerpunkt war die Verbesserung der inneren Werte, das Design, Ziel eines klassischen Facelifts, bleibt weitgehend unberührt. Wichtigste Neuerung an der Außenhaut ist eine Reihe von LEDs in den Lufteinläßen unter dem Stoßfänger - das Tagesfahrlicht ist das deutlichste Unterscheidungsmerkmal des Jahrgangs 2011, wenn man es zusätzlich ordert. Optional kann der Käufer neue 15-Zoll-Aluräder bestellen, die Triton-Zelle gibt es nun auch in Weiß und als weitere Farbe wurde Hellgrün in Mattlack in die Palette aufgenommen, dazu gibt es den Smart nun auch in Hellblau-Metallic. Überhaupt gibt es mehr Farbe: Front- und Heckschürze sowie die Seiterschweller können nun auch in Wagenfarbe geliefert werden. Für das Cabrio stehen zudem noch rote und blaue Verdeckstoffe zur Wahl.
Die großen Veränderungen gibt es im Innenraum - hin zu einem deutlich höherwertigen Ambiente. Billig wirkendes Plastik und unverkleidete Flächen findet man nun nicht mehr. Die Armaturentafel ist komplett mit Stoff bezogen, die Instrumente haben neue Zifferblätter, und ein großer Monitor dient als Bordcomputer. Gegen Aufpreis läßt sich der auch zu einem Navigationssystem hochrüsten. Auch Bluetooth, USB-, Aux- und IPod-Schnittstellen sind an Bord, teilweise gebunden an die höheren Ausstattungslinien. Wer mehr will, kann sich bei Brabus seine eigene Version bauen lassen. Technisch gibt es wenig Neues: Das Motormanagement wurde optimiert, um die Verbrauchs- und Emissionswerte weiter zu drücken. Die 71 PS-Version braucht nun im Mix 4,2 Liter/100 km, die 84 PS-Version kommt mit 4.9 Liter aus. Mit der Motorüberarbeitung hat es auch einen kleinen Leistungszuwachs gegeben aber an den Fahrleistungen hat sich wenig geändert. Für die Stadt und über Land reichen sie vollkommen aus, auch in Zukunft ist man aber erst mit der jetzt 102 PS starken Brabus-Variante auf der Autobahn gut versorgt.
(Text: Dieter Roßbach )
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