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Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
Inhalt Jahrgang 2010


Termine: Messen, Treffen, Rennen, Rallyes, Ausfahrten
Neues aus der Industrie

Citroën C-Zero:Sparen zu hohen Kosten

Citroën C-Zero: Sparen zu hohen Kosten

Die Kooperation mit Mitsubishi gibt Citroën nicht nur Zugriff auf Geländewagentechnik sondern ermöglicht auch, eine eigene Version des Elektroautos M-IEV unter dem Namen C-Zero anzubieten und damit zu den ersten Großserien-Herstellern zu gehören, bei denen man schon heute ein Fahrzeug ohne Verbrennungsmotor bestellen kann. Das Angebot ist allerdings begrenzt, mehr als 1000 Exemplare werden es in Deutschland nicht werden können.

Fiat 500 TwinAir:Zurück zum Anfang

Fiat 500 TwinAir: Zurück zum Anfang

Bei der Wiederauflage des 500 war zu viel Retro nicht erlaubt, der Neue musste größer sein, der Motor vorne und die Vorderräder antreiben, und hinten brauchte er eine große Heckklappe, kurz, der Neue durfte aussehen wie der Alte, musste aber trotzdem dem aktuellen Kleinwagen-Schema genügen. Nun kommt ein neues Retro-Detail: Der Zweizylinder ist zurück.

Mercedes-Benz CLS:Neuauflage mit neuer Linie

Mercedes-Benz CLS: Neuauflage mit neuer Linie

Mut lohnt sich: Fast 180.000 Exemplare der ersten CLS-Baureihe konnte Mercedes-Benz seit 2003 verkaufen. Auch die Konkurrenz würdigt den Erfolg, Passat CC, Audis A7 und Aston Martin Rapide kopieren das Konzept. Nun stellt Mercedes die Neuauflage vor - und die zweite Generation ist eine überraschende Abkehr des Erfolgskonzeptes.

Mini WRC:Play it again!

Mini WRC: Play it again!

Mit dem Mini WRC wird die britische BMW-Tochter ab 2011 an der FIA World Rally Championship teilnehmen und damit eine Tradition neu beleben, die in den 1960er Jahren begann und von herausragenden Erfolgen gekrönt war. Unter anderem konnten die in rot lackierten, kleinen Engländer mehrfach die Rallye Monte Carlo gewinnen. Auf der Basis des serienmäßigen Mini Countryman, zur Zeit einziges Modell mit Allradantrieb, entsteht die Rennversion, die auf das Aggregat des Cooper S Countryman zurückgreift.

Smart Fortwo Modellpflege:Innere Werte gestärkt

Smart Fortwo Modellpflege: Innere Werte gestärkt

Der neuen Smart, der Ergebnis der Kooperation mit Renault sein wird, läßt noch eine Weile auf sich warten. Folglich versucht Mercedes-Benz, mit Pflegemaßnahmen am aktuellen Modell die Attraktivität und damit die Verkaufszahlen hoch zu halten. Schwerpunkt war die Verbesserung der inneren Werte, das Design, Ziel eines klassischen Facelifts, bleibt weitgehend unberührt.

Mercedes-Benz 500 E W 124:Dezent und dynamisch

Mercedes-Benz 500 E W 124: Dezent und dynamisch

Auf dem Pariser Automobilsalon 1990 stellte Mercedes-Benz die ultimative sportliche Limousine aus Stuttgart vor, den Typ 500 E. Abgesehen von etwas voluminöseren Kotflügeln, einer leicht tiefer gelegten Karosserie und einer modifizierten Bugschürze mit eingelassenen Nebelleuchten entspricht er äußerlich ganz der Mittelklasse-Baureihe W 124. Antriebsseitig hat er mit den braven Mittelklasselimousinen wenig gemein: Im Motorraum des 500 E befindet sich ein V8-Aggregat mit 5,0 Liter Hubraum, das 326 PS leistet und für vehemente Fahrleistungen sorgt.

Porsche Cayman R:Leichtbau mit Tradition

Porsche Cayman R: Leichtbau mit Tradition

Das R im Modellnamen hat eine lange Tradition: schon 1967 gab es die erste 911 R-Variante, noch ganz auf den Renneinsatz hin entworfen. Von da an ist ein R immer Kennzeichen einer besonders sporlichen, inzwischen längst aber auch alltagstauglichen Variante der jeweiligen Baureihe. Der neue Cayman R, den Porsche auf der Los Angeles Auto Show vorstellt, folgt dieser Tradtion. 55 Kilogramm leichter und zehn PS leistungsstärker als der Cayman S, ist das neue Mittelmotor-Coupé auf Fahrdynamik optimiert.

McLaren M6GT:Kiwi-Charisma

McLaren M6GT: Kiwi-Charisma

Angesichts des großen Erfolgs des McLaren Gruppe 7-Sportwagen M6 in der nordamerikanischen Can-Am-Serie bekundete der Rennstall des Neuseeländers die Absicht, 1969 mit einem Gruppe 4-Sportwagen an der Internationalen Markenmeisterschaft teilzunehmen. Die Klasse war attraktiv besetzt: Porsche und Ferrari duellierten sich mit Alfa Romeo, Lola und Ford auf europäischen und amerikanischen Rennstrecken um den Titel. Die Kiwis setzten dem Chassis des offenen M6 eine geschlossene, aerodynamisch geformte Karosserie auf - und das Ergebnis ist absolut sehenswert.

VLN DMV Münsterlandpokal:Bonk holt dritten Titel

VLN DMV Münsterlandpokal: Bonk holt dritten Titel

Mit dem 35. DMV Münsterlandpokal endete am letzten Oktoberwochenende die 34. Saison der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Nach 2002 und 2006 stellt einmal mehr das Bonk Motorsport Team aus Münster die VLN-Meister. 2002 war Mario Merten noch alleiniger Titelträger ehe er 2006 zusammen mit Wolf Silvester die Meisterschaft gewann. In dieser Saison erkämpfte sich das Duo Merten/Silvester den Titel mit insgesamt 8 Klassensiegen in der am stärksten besetzten Klasse.

Opel Manta A:Mut zur Lücke

Opel Manta A: Mut zur Lücke

Die Kunst, aus Nischenprodukten erfolgreiche Volumenmodelle zu entwickeln, beherrscht Opel bereits vor 40 Jahren. Ab 1970 erschliesst der Manta, ein dynamisch wirkendes Sportcoupé, ein neues Fahrzeugsegment für die Rüsselsheimer. Der Manta wird im September 1970 im Hotel Maritim, Timmendorfer Strand präsentiert. "Das Auto, das wir Ihnen heute vorstellen, stempelt kein anderes Modell zum alten Eisen, sondern gesellt sich zu unserem bisherigen Programm als wirkungsvolle Ergänzung und zur Deckung eines neu entstandenen Bedarfs", heißt es im Pressetext.

Mazda RX-7:Kreisläufer

Mazda RX-7: Kreisläufer

Als der japanische Automobilkonzern Toyo Kogyo 1961 eine Wankellizenz von NSU erwarb, geschah das aus der Überlegung heraus, eine Alternative zum Hubkolbenmotor zu haben. Im Laufe der Zeit entstanden mit den Mazda-Fahrzeugen RX-2, RX-3, RX-4 und RX-5 Autos, bei denen der Kreiskolbenmotor ständig verbessert wurde. Obwohl Toyo Kogyo Anfang der 70er mit beachtlichen Produktions- und Absatzzahlen aufwarten konnte, schien die Energiekrise Mitte der 70er Jahre den Niedergang dieser neuen Antriebsart einzuläuten. Negativ zu Buch schlug vor allem ein im Verhältnis zum Hubkolbenmotor höherer Verbrauch. Im Gegensatz zu den vielen anderen Lizenznehmern gaben die Japaner das Projekt nicht auf sondern beauftragten den damaligen Entwicklungschef Kenichi Yamamoto, einen verbrauchsarmen Kreiskolbenmotor zu entwickeln, der seine Arbeit in einem Fahrzeug mit äußerst strömungsgünstiger Karosserie verrichten sollte.

VLN DMV-250-Meilen:Mercedes-Triumph und Titelvorentscheidung

VLN DMV-250-Meilen: Mercedes-Triumph und Titelvorentscheidung

Mit dem attraktivsten Teilnehmerfeld seit dem diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring konnte das 34. DMV-250-Meilen-Rennen aufwarten. Nach dem erfolgreichen Debüt des Mercedes-Benz SLS AMG GT3 beim vorhergehenden Lauf standen dieses Mal gleich zwei Silberpfeile am Start, eingesetzt durch Mamerow Racing und das Black Falcon Team. Mercedes-Werkspilot Bernd Schneider fuhr zusammen mit Chris Mamerow, Thomas Jäger teilte sich das Cockpit mit Christopher Haase. BMW setzte einen Werks-Z4 mit Dirk Adorf und Jörg Müller ein, Audi schickte den neuen TT RS mit Marc Hennerici und Christopher Mies ins Rennen, Werkspilot Marco Werner pilotierte zusammen mit Johannes Stuck einen der vier Audi A8 LMS.

Ol' Yaller:Heimarbeit

Ol' Yaller: Heimarbeit

Ende der fünfziger Jahre dominierten die Produkte europäischer Sportwagenmanufakturen den amerikanischen Rennsport. Als einer von einer Handvoll unabhängiger amerikanischer Konstrukteure, nahm Max Balchowsky aus Los Angeles die Herausforderung an. Seine "Ol' Yaller" genannten Rennwagen sahen ziemlich zusammengeflickt aus. Aber mit ihrem Buick V8 unter der Haube lehrten sie Ferraris, Jaguar D-Types, Scarabs und Maserati Respekt. Vor allem die gute Straßenlage und ein brachiales Drehmoment machten die Ol' Yaller extrem konkurrenzfähig.

Byers SR 100/CR 90:Körperkunst

Byers SR 100/CR 90: Körperkunst

Ende der Fünfziger Jahre begann Fiberglas sich als Werkstoff für Karosserien durchzusetzen. Der erste Seriensportwagen mit einem Aufbau aus dem neuen Werkstoff, Chevrolets Corvette, war ein großer Erfolg. Das Material eignete sich aber auch ausgezeichnet für Kleinserien und öffnete damit engagierten Garagisten die Möglichkeit, eigene Fahrzeuge auf die Räder zu stellen. Jim Byers aus El Segundo, Kalifornien, - inspiriert von den kleinen und elegant-einfach gestalteten Roadstern aus Italien - stellte Ende der Fünziger Jahre eigene offene Zweisitzer vor.

Citroën C3:Runder Rücken, hohe Stirn

Citroën C3: Runder Rücken, hohe Stirn

Der neue Citroën C3 tritt ein schweres Erbe an, denn sein Vorgänger war im B-Segment ein Erfolgsmodell. Zwei Millionen Expemplare davon konnten weltweit abgesetzt werden. Da ist bei einer Neuauflage Fingerspitzengefühl gefordert. Einerseits muss der aktuellen Kundschaft das bekannte Format im erwarteten Preisrahmen geboten werden, anderseits soll, wenn eben möglich, auch neue Kundschaft angesprochen werden. Der C3 versucht das mit einer Aufwertung bei der Verarbeitungsqualität, der Materialanmutung und bei den lieferbaren Luxuszutaten, bleibt allerdings bei Zuwachs der Außenmaße zurückhaltend.

Engine of the Year:Deutsche Dominanz

Engine of the Year: Deutsche Dominanz

Wie in den Vorjahren dominiert deutsche Motorentechnik den Wettbewerb: BMW, Mercedes, Audi und VW sind erfolgreich, Porsche geht leer aus, Toyota ist auf den Erfolg in der grünen Klasse abonniert, und FIATs MultiAir ist der beste neue Motor des Jahres.

SLS AMG GT3:Rennstrecken-Premiere auf dem

SLS AMG GT3: Rennstrecken-Premiere auf dem "Ring"

Am Samstag, dem 25. September 2010, ging der neue SLS AMG GT3 erstmals bei einem Rennen an den Start. Bernd Schneider und Thomas Jäger nahmen im Rahmen der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am 4-Stunden-Rennen teil und beendeten das Rennen, nach einer Startkollision, auf dem 89. Platz. Der erste Renneinsatz für den SLS AMG GT3 bei der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring war fester Bestandteil des im Juni 2010 begonnenen Entwicklungs- und Testprogramms. Das Vier-Stunden-Rennen auf der Nordschleife diente der Erprobung des Flügeltürers unter realistischen Rennbedingungen.

VLN Barbarossa-Preis:Neuer Seriensieger

VLN Barbarossa-Preis: Neuer Seriensieger

Nach einer Pause von acht Wochen ging die Langstreckenmeisterschaft mit dem achten Saisonlauf in ihre entscheidende Phase. Der 42. ADAC-Barbarossa-Preis wartete mit zwei zusätzlichen Attraktionen auf. Zunächst fand im Rahmen dieses Renntages ein Tourenwagen-Revival statt, bei dem die Fans sich über ein Wiedersehen mit den alten DTM-Boliden wie Mercedes 190 Evo II, BMW M3 E30, Rover Vitesse, Volvo 240 Turbo und Opel Omega 24V freuen konnten. Die größere Sensation aber war der Gastauftritt des fünffachen DTM-Champions Bernd Schneider. Erstmals seit dem letzten Start der DTM auf der Nordschleife, dieses Rennen fand 1993 statt, nahm Schneider mit einem Mercedes wieder an einem Rennen auf dem großen Eifelkurs teil.

Porsche 911 Speedster:Vierte Auflage in Kleinserie

Porsche 911 Speedster: Vierte Auflage in Kleinserie

Im Jahr 1953 brachte Porsche ein für Amerika entworfenes Sparmodell der 356er Baureihe auf den Markt, den Speedster. Zwei Sportschalensitze, Türen mit einsteckbaren Seitenscheiben aus Kunststoff und eine gekürzte, elegant gebogene Windschutzscheibe und ein sehr einfaches Verdeck senkten nicht nur den Preis, sondern auch das Gewicht - ideale Voraussetzungen für eine Sportlerkarriere. Damals noch billig zu haben, sind Speedster heute gesuchte Klassiker am oberen Ende der Preisliste für Porsche 356. Jetzt folgt die vierte Auflage, Porsche legt einen neuen 911 Speedster als Kleinserie auf.

Duxford:

Duxford: "Fliegende Legenden" am Sommerhimmel

Was das "Festival of Speed" in Goodwood für die Freunde alter Fahrzeuge ist, heißt für Flugzeugfans Duxford. Der Ort ist nördlich etwa soweit von London entfernt wie Goodwood, das südlich der britischen Hauptstadt liegt. Einmal im Jahr haben auf dem früheren Militärstützpunkt die "Flying Legends" ihren großen Auftritt. Zwei Tage lang dreht sich vor den historischen Hangars alles um ausgesprochen rüstige Museumsstücke aus dem "Golden Age" der Fliegerei, also aus der Zwischenkriegszeit, sowie aus dem Zweiten Weltkrieg. Es gibt auf der ganzen Erde wohl kaum ein Spektakel, das mit den "Legends" mithalten könnte.

Corvette für Bastler:Do-it-yourself gegen Aufpreis

Corvette für Bastler: Do-it-yourself gegen Aufpreis

Käufern, die eine ganz besondere Beziehung zu ihrer neuen Corvette bekommen möchten, bietet Chevrolet in den USA eine neue, aufpreispflichtige Option an: Sie können den Motor ihres neuen Autos selbst bauen. Kunden, die eine Corvette Z06 oder ZR1 des Modelljahrs 2011 bestellen, können im General Motors Performance Build Center (PBC) in Wixom, Michigan bei der Montage der LS7 oder LS9 Motoren für ihr Auto helfen.

Renault Twingo Gordini:Blaue Lust

Renault Twingo Gordini: Blaue Lust

Renaults Kleinster, der Twingo, hat die Ehre, den Traditionsnamen "Gordini" neu zu beleben. Gordini, das sind Formel 1-Rennwagen und Rennsportprototypen aus den 1950-er Jahren, und nicht zuletzt die in Frankreich besonders populären Sportmodelle auf der Basis des Renault R8. Diese waren in Blau lackiert und zwei weiße Streifen zogen sich von der Fronthaube über das Dach bis ins Heck. Genauso sieht der Twingo Gordini R.S. aus: Zeitgemäß in Metallic-Lackierung und zwei weißen Streifen, die mit einem Muster aus lauter großen Gordini-"G" in Grau aufgepeppt. sind.

Shelby Mustang GT 500:Muskelaufbau

Shelby Mustang GT 500: Muskelaufbau

Der Mustang Shelby G.T. wurde erstmals 1965 vorgestellt. Besonders die Lackierung mit den auffälligen Längsstreifen sowie die ausgeprägten und über die Karosserie verteilten Lufteinlässe machten den Shelby zu einer Musclecar-Ikone. Klassiker sind sie allesamt, aber Caroll Shelby gab dem amerikanischen Tuner Classic Recreations nun die Erlaubnis, Hand an alte Mustangs zu legen und diese zu echten Shelbys zu machen: Wer Leistung liebt, kann alte Ponies der Jahre 1967 und 1968 komplett restauriert und mit neuen Motoren kaufen.

FIA GT Nürburgring:Michael Bartels und Andrea Bertolini verlieren Reifenpoker

FIA GT Nürburgring: Michael Bartels und Andrea Bertolini verlieren Reifenpoker

Erstmals seit 2001 gab die FIA-GT wieder ein Gastspiel in der Eifel. Anstelle des traditionellen ADAC-1000-Kilometer-Rennens wurde in diesem Jahr der sechste von zehn Läufen zur FIA-GT1-WM auf dem Nürburgring ausgetragen. Die GT1-Weltmeisterschaft trat 2010 die Nachfolge der FIA-GT-Meisterschaft an. Eingesetzt werden Rennwagen, die auf den Straßenversionen hochkarätiger Sportfahrzeuge basieren. Sechs Fabrikate stehen bei den diesjährigen Läufen am Start: Aston Martin DB9, Corvette Z06, Ford GT, Lamborghini Murciélago RS-V, Maserati MC 12 und Nissan GT-R.

Lamborghini Pregunta:Kampfflieger

Lamborghini Pregunta: Kampfflieger

Im Juni 1998, am Vorabend der Übernahme von Lamborghini durch Audi, unterzeichnete die Firma in Sant'Agata einen Vertrag mit Heuliez-Torino. Gegenstand des Schriftstücks waren die Entwicklung und Produktion eines "Concept Cars". Dieser Entwurf sollte auf der mechanischen Basis eines Diablo entstehen. Das Layout und der Name des neuen Mittelmotorsportlers waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht festgelegt, aber klar war, dass der Entwurf so radikal und unverwechselbar sein sollte wie seinerzeit Countach und Miura.

38. AVD-Oldtimer-Grand-Prix:Eifel-Fest

38. AVD-Oldtimer-Grand-Prix: Eifel-Fest

Auf die Eifel ist Verlass: Während samstags sommerliches Wetter zum entspannten Flanieren einlud, trübte am Sonntag Dauerregen den Spaß am alten Blech. Das tat dem größten historischen Rennsportereignis Europas keinen Abbruch: Zwölf Rennen und Präsentationsläufe, 600 Fahrer aus 20 Nationen und mehr als 60 000 Besucher bildeten den Rahmen für die Traditionsveranstaltung.

Mercedes-Benz C 111-III:Rekorde mit Dieselpower

Mercedes-Benz C 111-III: Rekorde mit Dieselpower

Pünktlich um 0 Uhr des 30. April des Jahres 1978 begannen die fünf Kolben des Dieselmotors des Mercedes-Benz C 111-III zu arbeiten, unter Druck gesetzt von einem Abgas-Turbolader mit Ladeluftkühlung, der mit seinen 130 000 Umdrehungen pro Minute dem Motor soviel Luft in die Brennräume preßte, dass dabei 230 PS herauskamen. Kraft genug, um den auf Höchstgeschwindigkeit getrimmten Mercedes-Benz auf ein Tempo von rund 325 Stundenkilometer zu beschleunigen. Er brauchte allerdings, wegen der sehr langen Übersetzung, eine volle Runde auf dem 12,66 Kilometer langen Rundkurs im süditalienischen Nardo, bis dieses Tempo in den Anzeigen stabil gefahren werden konnte.

DTM Nürburgring:Totaler Mercedes-Triumph in der Eifel

DTM Nürburgring: Totaler Mercedes-Triumph in der Eifel

Nachdem Audi in den vergangenen Jahren mehrfach am Nürburgring gewonnen hatte, reisten die Ingolstädter mit dem festen Vorsatz in die Eifel, dem bisher einzigen Sieg 2010, Mattias Ekström gewann in Valencia, den zweiten Saisonerfolg folgen zu lassen. Der Verlauf des Qualifyings nährte diese Hoffnung. Zwar standen fünf Mercedes-Piloten in den ersten drei Startreihen, aber die Pole Position hatte sich wieder einmal Ekström gesichert.

AMX/3:Klare Kante

AMX/3: Klare Kante

Erfolg beflügelt. Deshalb stellte American Motors Ende März 1970 den AMX/3 vor, ein bulliges Mittelmotor-Coupé, das von einem 6,4 Liter großen AMC-V8-Motor angetrieben wurde, der 340 SAE PS bei 5100 U/min leistete. Der 4,46 Meter lange und 1,90 Meter breite Sportwagen wurde von Hand geschaltet: Das italienische OTO-Melara-Fünfganggetriebe war in Transaxle-Bauweise montiert. Die Spitzengeschwindigkeit betrug knappe 260 Stundenkilometer.

VLN 6-Stunden-Rennen:Formel Porsche

VLN 6-Stunden-Rennen: Formel Porsche

Mit einem Dreifach-Sieg für Porsche endete der Saisonhöhepunkt der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Erneut standen Lance David Arnold und Christian Menzel am Ende der sechs Stunden Hatz in der Mitte des Siegertreppchens. Wie schon zwei Wochen zuvor steuerten sie den schwarzen Haribo-Porsche aus dem Hause Manthey souverän zum Gesamtsieg, dicht gefolgt vom gelb-grünen Manthey-Porsche, der von Timo Bernhard, Arno Klasen und Christian Hohenadel pilotiert wurde.

Ennstal-Classic 2010:Oldtimer-Sport vom Feinsten

Ennstal-Classic 2010: Oldtimer-Sport vom Feinsten

Der österreichische Motorsportjournalist Helmut Zwickl rief und viele große Namen des Motorsports folgten der Einladung ins malerische Ennstal. Die Ennstal-Classic, von Zwickl und Michael Glöckner vor 18 Jahren ins Leben gerufen, zählt heute zu den herausragenden Veranstaltungen dieser Art in Europa. Mit 210 Fahrzeugen der Baujahre 1924 bis 1971 ging eine beachtliche Zahl von Oldtimern in den Wettbewerb, der über eine 8,5 Kilometer lange Bergwertung sowie zwei Tagesetappen mit einer Gesamtdistanz von 845 Kilometern führte.

Eifelrennen 2010:Neuer Termin, altes Wetter

Eifelrennen 2010: Neuer Termin, altes Wetter

Rennfahrer kommen zum Nürburgring, um sich mit dreierlei zu messen: den Konkurrenten, der Nordschleife und dem Eifelwetter. Der neue Termin des Eifelrennens im Juni ließ Schlimmes ahnen: drei Tage Sonnenschein und Sommertemperaturen. Manch einer wird aufgeatmet haben, als die Langzeitwettervorhersage genau für dieses Wochenende ein Tief ankündigte.

VLN DMV Grenzlandrennen:Haribo macht Manthey froh

VLN DMV Grenzlandrennen: Haribo macht Manthey froh

Mit dem 33. RCM DMV Grenzlandrennen ist die VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring in die zweite Saisonhälfte gestartet. Dabei war der sechste von zehn Wertungsläufen in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Offiziell war das Rennen in die Nürburgring Performance Days integriert worden, für die die Veranstalter ein Wochenende voller Motorsport-Action versprachen. Dieses Versprechen wurde zumindest am Samstag von der VLN gehalten, obwohl das Teilnehmerfeld zum ersten Mal in diesem Jahr weniger als 150 Fahrzeuge umfasste. Trotzdem wurde den Fans entlang des Nürburgrings einiges geboten.

Maserati 450S 1957:Le Monstre

Maserati 450S 1957: Le Monstre

Der Maserati 450 S mit der Chassis-Nummer 4501, ein Rennwagen, wurde 1956 gebaut und von Juan Manuel Fangio, Jean Behra sowie Stirling Moss pilotiert. Eingesetzt wurde der Wagen in den Grand Prix von Argentinien und Schweden sowie bei den 12 Stunden von Sebring 1957, die Fangio und Behra siegreich beendeten. Danach wurde der Wagen zurück nach Italien gebracht, wo auf Anregung von Stirling Moss das Chassis mit einer stromlinienförmigen, geschlossenen Karosserie versehen wurde.

Festival of Speed 2010:Klassiker und Exoten

Festival of Speed 2010: Klassiker und Exoten

Am 100. Geburtstag von Alfa Romeo kam auch das diesjährige Goodwood Festival of Speed im englischen West Sussex nicht vorbei. Und die Italiener zeigten sich nicht kleinlich: Mehr als fünfzig historische und aktuelle Modelle der italienischen Traditionsmarke waren zu sehen. So brachten die Mailänder etwa den Alfa Romeo 8C 2900 B Le Mans Speciale von 1938, einen Alfa Romeo Gran Premio Tipo B (P3) aus dem Jahr 1932, den ersten Formel-1-Weltmeister Tipo 159 Alfetta von 1951 und oder etwa einen Alfa Romeo 155 V6 TI DTM aus dem Jahr 1993 zum Bergrennen nach Goodwood.

VLN Reinoldus-Rennen:Wieder ein Porschesieg

VLN Reinoldus-Rennen: Wieder ein Porschesieg

Die Langstrecken-Meisterschaft auf dem Nürburgring hatte an diesem Wochenende gegen ein starkes Konkurrenzprogramm zu bestehen. Nicht nur in der Eifel kämpften die Sportler um Ruhm und Ehre, es war auch der Tag des Viertelfinalspiels Deutschland gegen Argentinien. Aufgrund dieses Ereignisses hatten die Veranstalter den Rennstart um eine halbe Stunde vorgezogen. So wurde allen Beteiligten und den Fans die Möglichkeit geboten, den deutlichen 4:0-Erfolg der Nationalmannschaft beim Public-Viewing im Ring-Boulevard zu verfolgen.

Bizzarini 500:Das blaue Wunder

Bizzarini 500: Das blaue Wunder

Das erste Auto des jungen Giotto Bizzarini, kurz nach dem Krieg Student an der Universität von Pisa und später Urheber solcher Monumente wie Iso Grifo und Bizzarini Strada, ist ein Fiat Topolino B. Dieser kleine italienische Volkswagen, seit 1936 auf dem Markt, wird 1948 zur B-Version aufgerüstet. Der 569 Kubikzentimeter große Zweizylinder trägt seine Ventile nun im Kopf und leistet stolze 16,5 statt 13 PS. Zu wenig Leistung für Bizzarini, weshalb er einen Spezialzylinderkopf von Siata montiert und die Serienkarosserie durch einen "Barchetta"-Aufbau ersetzt. Der modifizierte kleine Fiat wird so zum perfekten Ausgangsobjekt zur Präsentation der technischen Fähigkeiten des angehenden Ingenieurs. Denn auch mit den schon recht weitgehenden Veränderungen ist der Topolino noch recht nahe an der Ausgangsbasis. Da die Abschlußarbeit an der Universität näher rückt, entschließt sich Bizzarini, sein Auto zur Demonstration seines Könnens zu machen.

Mini Coupé:Sportwagen für Zwei

Mini Coupé: Sportwagen für Zwei

Nun soll es kommen: Das MINI Coupé wird voraussichtlich die nächste Baureihe der BMW-Tochter aus Oxford sein. In der Tradition von Triumph GT 6 oder Mini Marcos steht das Coupé für die Neubelebung kleiner und flinker britischer Sportwagen für Zwei. Konsequenter Leichtbau sorgt für Fahraktivität, eine flache Dachlinie, eine Luftabrisskante am Heck sowie weitere aerodynamisch wirksame Details wirken sich positiv auf Fahrleistungen und Effizienz des kleinen Sportwagens aus.

Mercedes 150 Sport-Roadster:Leicht und leistungsstark

Mercedes 150 Sport-Roadster: Leicht und leistungsstark

Im Februar 1935 präsentiert die damalige Daimler-Benz AG auf der Internationalen Automobil- und Motorradausstellung (IAMA) in Berlin den Mercedes-Benz 150 Sport-Roadster (Baureihe W 30). Die Neuheit ist als kompakter Sportwagen im Modellprogramm platziert, mit dem Potenzial einer größeren Serie doch es werden letztlich nur sehr wenige Exemplare gebaut. Die genaue Zahl ist unbekannt.

Panoz Abruzzi:Spirit of Le Mans

Panoz Abruzzi: Spirit of Le Mans

Die Panoz-Frontmotor-Rennsportprototypen LMP-1, von 1999 bis 2003 im Einsatz, und der Straßensportwagen Esperante, bis 2006 in Produktion, sind Geschichte. Zeit für etwas Neues also - und damit für den Auftritt des neuen Panoz Abruzzi "Spirit of Le Mans". Beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen in Le Mans zeigte die kleine amerikanische Manufaktur ihre neueste Kreation. Nur 81 Abruzzi sollen gebaut werden - dies entspricht der Anzahl der 24-Stunden-Rennen von Le Mans, angefangen beim ersten Rennen im Jahr 1923 bis hin zum Rennen im Jahr 2013.

Adenauer Rundstrecken-Trophy:Spannender Alltag

Adenauer Rundstrecken-Trophy: Spannender Alltag

Alljährlich dienen die ersten Läufe der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring auch der Vorbereitung vieler Teams auf das 24-Stunden-Rennen in der Eifel. Wenn der Langstreckenklassiker dann gelaufen ist, kehrt im Starterfeld der Alltag zurück und die Nordschleife gehört wieder den Fahrern und Teams, die dieses Championat erst möglich machen. Die 41. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy hatte zudem Konkurrenz durch das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, bei dem auch einige Piloten an den Start gingen, die sonst in der Eifel nicht fehlen.

Peugeot 402 Andreau:Luftnummer

Peugeot 402 Andreau: Luftnummer

In Deutschland war die aerodynamische Weiterentwicklung des Automobils in den Dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts ein grosses Thema. Aber auch in Frankreich fand das Thema Aufmerksamkeit: Als Antwort auf den Citroën Traction Avant stellte Peugeot 1935 den 402 vor. Schon von Haus aus war diese Baureihe mit einer aerodynamisch optimierten Karosserie versehen und der 402 Andreau ist der extremste Vertreter dieser erfolgreichen Vorkriegsbaureihe.

BMW M3 GT2 Art Car:Premiere in Paris, bereit zum Start

BMW M3 GT2 Art Car: Premiere in Paris, bereit zum Start

Am kommenden Wochenende bestreitet das Team BMW Motorsport mit zwei BMW M3 GT2 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Nach viel versprechenden Ergebnissen in der Le Mans Series peilt die Mannschaft um Teammanager Charly Lamm nun auch beim Saisonhöhepunkt in der LM GT2-Kategorie ein gutes Ergebnis an. Zudem bietet BMW den Fans in Le Mans eine besondere Attraktion und schickt das 17. BMW Art Car auf dem "Circuit de la Sarthe" ins Rennen. Anlässlich der Premiere des 17. BMW Art Cars hat Jeff Koons am 1. Juni den von ihm gestalteten BMW M3 GT2 im Pariser Centre Pompidou enthüllt und signiert. Ebenfalls im Centre Pompidou, einer der renommiertesten Kulturinstitutionen der Welt für moderne und zeitgenössische Kunst, hatte Roy Lichtenstein im Jahr 1977 sein Art Car präsentiert und unterschrieben.

Eifelrennen 2010:2 x 5 Wochenendtickets zu gewinnen

Eifelrennen 2010: 2 x 5 Wochenendtickets zu gewinnen

Die zweite Auflage des wiederbelebten Eifelrennens, nun als historische Veranstaltung, findet vom 18. bis 20. Juni auf dem Nürburgring statt. Wer schon im letzten September bei der Premiere dabei war, weiß, dass hier Motorsport für die ganze Familie auf hohem Niveau geboten wird, dazu dieses Jahr hoffentlich sogar bei Sommertemperaturen. PROVA verlost 2 x 5 Wochenendtickets.

Opel Diplomat V8 Coupé:Deutsch-amerikanische Freundschaft

Opel Diplomat V8 Coupé: Deutsch-amerikanische Freundschaft

Im Sommer 1965 erhält die Oberklasse aus Rüsselsheim eleganten Zuwachs. Beim Karosseriebauer Karmann in Osnabrück läuft das Diplomat V8 Coupé vom Band, das exklusivste Fahrzeug der Modellpalette. Das 347mal gebaute Diplomat Coupé basiert auf dem Spitzenmodell der 1964 vorgestellten KAD-Reihe.

BMW M3 GTS:Für Clubsport und Strasse

BMW M3 GTS: Für Clubsport und Strasse

Der BMW M3 GTS ist mit 450 PS die stärkste Variante des Dreier-Coupés und bietet hinsichtlich Performance und Sicherheit gute Voraussetzungen für den Einsatz bei Clubsport-Veranstaltungen. Er kann aber auch für die Strasse zugelassen werden. Neben dem in Hubraum und Leistung gesteigerten V8-Motor, einer spezifischen Abstimmung des Siebenganggetriebes und modifizierter Fahrwerkstechnik, weist der neue M3 auch gezielte Optimierungen in Aerodynamik und Leichtbau auf.

ADAC-24h-Rennen:Das Glück der Tüchtigen

ADAC-24h-Rennen: Das Glück der Tüchtigen

Nach einem sehr spannenden Rennverlauf endete das 38. ADAC-Zurich-24-Stunden-Rennen mit einem Erfolg für BMW. Jürgen Alzen, Augusto Farfus, Jörg Müller und Pedro Lamy siegten nach 154 Runden vor Dominik Farnbacher, Keen Lehman, Marco Seefried und Allan Simonsen auf Ferrari F 430 GTC und dem Audi R8 LMS von Marc Bronzel, Luca Ludwig, Dennis Rostek und Markus Winkelhock.

Porsche 911 GT2 RS:Über-Turbo

Porsche 911 GT2 RS: Über-Turbo

Das künftige Spitzenmodell aller Elfer ist der neue Porsche 911 GT2 RS. Mit der Leistungssteigerung um 90 PS und der Gewichtsreduzierung um 70 Kilogramm im Vergleich zum 911 GT2 kommt der Neue auf nur 2,21 Kilogramm pro PS. Mit einer Leistung von 620 PS und einem Gewicht von 1370 Kilogramm fahrfertig mit allen Flüssigkeiten bleibt die Uhr auf der Nürburgring-Nordschleife bei sieben Minuten und 18 Sekunden stehen. Und: Trotz der Mehrleistung sinken Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen gegenüber dem 911 GT2 um rund fünf Prozent auf 11,9 l/100 km und 284 g/km.

BMW Art Car 2010:Rückkehr nach LeMans

BMW Art Car 2010: Rückkehr nach LeMans

Die Idee, ein Automobil von Künstlerhand gestalten zu lassen, hatte der des französische Rennfahrer Hervé Poulain. Auf seine Veranlassung hin bemalte 1975 Jahre der Amerikaner Alexander Calder seinen BMW 3.0 CSL, mit dem Poulain an den 24h von Le Mans teilnehmen wollte. Ein Jahr nach Calder schlug der Art Car Beifahrer Sam Posey dem New Yorker Künstler Frank Stella vor, ein Art Car zu gestalten. Stella überzog daraufhin einen BMW mit dem für ihn typischen Gittermuster. In den folgenden Jahren nahm BMW diese Privatinitiative auf und brachte selbst von Roy Lichtenstein und Andy Warhol gestalte Rennfahrzeuge an die Sarthe. Dann gewannen die Sponsoren an Bedeutung, die Autos blieben bunt, aber Farbgebung und Gestaltung mussten nun Produktinformationen transportieren. Der neue Rennwagen von Jeff Koons steht ganz in der Tradition des ersten: ein von einem Serienwagen abgeleitetes Rennfahrzeug, ein sehr farbenfroher Auftritt und ein ambitionierter Auftritt mit renommierten Rennfahrern, die mehr wollen, als nur ein Kunstobjekt einen Tag lang auf der Rennstrecke spazieren zu fahren.

Mille Miglia 2010:BMW wiederholt Sieg nach 70 Jahren

Mille Miglia 2010: BMW wiederholt Sieg nach 70 Jahren

Ob es wohl Streit zwischen Mika Häkkinen und David Coulthard darüber gegeben hat, wer von beiden am Steuer des 300SL Panamericana von 1952 sitzen darf und wer Beifahrer sein muss? Wenn, dann hat Häkinnen gewonnen - er fuhr den alten Mercedes von der Rampe. BMW brauchte alles, was auch nur entfernt mit den 1000 Meilen in Italien in Zusammenhang zu bringen ist, nach Brescia, um den Sieg beim Rennen vor siebzig Jahren angemessen zu feiern. Neben dem inzwischen restaurierten Siegerwagen von 1940, dem rekonstruierten Kamm-Coupé und ein Touring Spider sowie dem Berlin-Rom-Auto von 1941 starteten ein halbes Dutzend 328 und ein 507.

Südschleife:Der vergessene Nürburgring

Südschleife: Der vergessene Nürburgring

Beim Bau des Nürburgrings wurde die 7,747 Kilometer lange Südschleife sowohl als Teil des ganzen Kurses als auch als kürzere Streckenvariante konzipiert. In den Anfangsjahren der Rennen auf dem Eifelkurs wurden zunächst beide Optionen genutzt. Die Großen Preise von Deutschland der Jahre 1927 bis 1929 führten über den gesamten Nürburgring, also über Nord- und Südschleife. Den Höhepunkt ihrer Geschichte erlebte der kleine Nürburgring im Jahr 1960, er wurde Austragungsort des Großen Preises von Deutschland.

Lancia Stratos:Debut vor 40 Jahren

Lancia Stratos: Debut vor 40 Jahren

Der Lancia Stratos HF ist Purismus pur. Drei Rallye-WM-Titel in Folge holte das kompromisslose Mittelmotorcoupé: 1974, 1975 und 1976. Dabei gab der Stratos 1970 sein Debüt als Designstudie von Bertone auf dem Turiner Autosalon. Das Konzept wartete mit einem V-Vierzylinder-Mittelmotor auf, der längs vor der Hinterachse angeordnet war und aus dem Lancia Fulvia stammte. Das radikal-futuristische Design der Studie war jedoch nicht etwa ein Modegag, sondern resultierte aus umfangreichen Tests im Windkanal zwecks Minimierung des Luftwiderstandes. Extrem gestaltete sich der Zugang des Fahrers an seinen Arbeitsplatz. Der war nur über die aufklappbare Frontscheibe zugänglich. Als 1971 der straßenzugelassene Lancia Stratos HF "Stradale" vorgestellt wurde, hatte der längs eingebaute Vierzylinder einem quer installierten, aus dem Ferrari Dino 246 GT entliehenen Sechszylindermotor Platz gemacht.

52. ADAC ACAS H&R-Cup:Schwarzer Samstag

52. ADAC ACAS H&R-Cup: Schwarzer Samstag

Der dritte Lauf zur diesjährigen Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring wurde von einem Unfall überschattet, bei dem der 43jährige Carl Friedrich Prinz zu Löwenstein aus Laudenbach in einem Aston Martin ums Leben kam. In der Presseinformation der Veranstalter hieß es: Der Unfall ereignete sich in der 22. Runde des auf vier Stunden angesetzten 52. ADAC ACAS H&R-Cups im Streckenabschnitt Bergwerk der Nürburgring Nordschleife. Löwenstein fuhr mit seinem Aston Martin in eine Lücke zwischen den Fahrzeugen mit der Startnummer 137 und der Startnummer 511. Dabei stieg das Fahrzeug nach einer Kollision auf und überschlug sich. Beim Aufprall auf die Leitplanke wurde die Heckpartie des Aston Martin stark beschädigt und das Fahrzeug fing Feuer. Die Rettungsmaßnahmen wurden umgehend eingeleitet. Löwenstein, der sich nicht selbstständig aus dem Wrack befreien konnte, erlag einer Rauchgasvergiftung.

Concorso d'Eleganza:Stil und Leidenschaft

Concorso d'Eleganza: Stil und Leidenschaft

Feinstes Blech logierte wieder für zwei Tage in der Villa d'Este in Cernobbio am Comer See. Wahre Schönheiten wie der Talbot Lago "Teardrop" T150 CSS von 1938, der gewaltige, zwölfzylindrige Packard 1507 sowie der extrem elegante Lancia Florida auf Basis des Aurelia B26 von 1955 feierten elektrisierende Begegnungen mit einem halsbrecherisch knapp bekleideten Talbot-Darracq-Grand Prix-Renner von 1926 oder einem Ur-Briten, dem frühen Aston Martin DB2 von 1949.

Citroën DS3 Racing:Schicker Renner

Citroën DS3 Racing: Schicker Renner

Ab 2011 kommt in der Rallye-Weltmeisterschaft ein 1,6-Liter-Turbo-Weltmotor zum Einsatz. Damit hat Citroëns WRC-Champion C4 mit Zweiliter-Turbomotor ausgedient. Stattdessen soll auf der Basis des DS3 ein neuer Siegertyp für Sebastian Loeb entstehen. Vorbote dieser Entwicklung ist der DS3 Racing, eine Studie, die Eleganz, Innovation und Sportlichkeit in den Vordergrund stellt. Angetrieben wird das Konzept von einem 200 PS starken 1,6 Liter-Turbo und spezielle Abstimmungen sorgen für intensiven Fahrspaß sowie ein knackiges Fahrverhalten. Im zweiten Halbjahr 2010 wird es eine auf 1000 Stück limitierte Serie geben.

Mercedes-Benz LO 2750:Renntransporter von 1936

Mercedes-Benz LO 2750: Renntransporter von 1936

Die klassischen Silberpfeile von Mercedes-Benz sind Ikonen der 1930er Jahre. Rennwagen wie der W 25, der W 125, der W 154 und der W 165, aber auch Fahrer wie beispielsweise Manfred von Brauchitsch, Rudolf Caracciola und Hermann Lang stehen damals im internationalen Renngeschehen ganz vorn. Nicht ganz so prominent, aber ebenfalls stark prägend für das Bild in der Öffentlichkeit sind die Renntransporter. Wo die blauen Lastwagen mit dem Schriftzug Mercedes-Benz Rennabteilung auftauchen, unterstreichen sie eindrücklich den Willen zum Wettbewerb der Marke.

VLN DMV 4-Stunden:Wieder Manthey

VLN DMV 4-Stunden: Wieder Manthey

Der zweite Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, das 35. DMV 4-Stunden-Rennen, endete ähnlich wie das Auftaktrennen. Im Zeittraining war wieder ein Audi R8 LMS das Maß der Dinge. Dieses Mal war es die Truppe von Phoenix Racing, die die beste Startposition herausfuhr. Mit einer Zeit von 8:18.628 Minuten verwiesen Frank Stippler, Marcel Fässler und Mike Rockenfeller das BMW Motorsport Team um den dreimaligen Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx auf Startplatz zwei.

Vanwall VW7:Der Beginn der britischen Formel 1-Industrie

Vanwall VW7: Der Beginn der britischen Formel 1-Industrie

Nach dem Zweiten Welrkrieg dominierten die Italiener die Formel 1. Auch wenn Mercedes-Benz in den Jahren 1954 und 1955 unschlagbar war, stand die höchste Klasse des Motorsports doch ganz im Zeichen von Alfa, Maserati und Ferrari. Auch die Briten versuchten ihr Glück mit dem BRM V16-Projekt und scheiterten auf der ganzen Linie. Zu den Unterstützern dieses Versuchs, England im Garnd Prix-Sport zu etablieren, gehörten Oliver Lucas, Alfred Owen und Tony Vanderwall. Vanderwall, der die Konkurrenzfähigkit der britischen Industrie in der Formel 1 beweisen wollte, stoppte sein Engagement jedoch recht schnell, weil er nicht an die Zukunft des V16 glaubte. Er beschloß, ein eigenes Team zu etablieren.

Bristol Zagato 406Z:Englisches aus Italien

Bristol Zagato 406Z: Englisches aus Italien

Was liegt näher bei einem Karosseriebauer wie Zagato, der seine Reputation mit Leichtbau und ausgefeilter Aerodynamik gewonnen hat, als die Zusammenarbeit mit einem Automobilhersteller, dessen Wurzeln in der Flugzeugindustrie liegen? Nach Ende des Zweiten Weltkriegs suchte der englische Bomberbauer Bristol nach neuen, attraktiven Geschäftsfeldern und sah im Automobilbau die Chance, die ganz speziellen Fertigkeiten aus dem Luftfahrzeugbau in der Friedensproduktion zu nutzen. Der Bristol Zagato 406Z verbindet die Fähigkeiten seiner Erbauer auf ganz eigene Weise.

Techno Classica:Von Krise keine Spur

Techno Classica: Von Krise keine Spur

Pünktlich zum Beginn des Frühjahrs und zum Ende des Winterschlafs für manchen Oldtimer lockt die Techno Classica jedes Jahr die Klassiker-Gemeinde zum Saisonbeginn nach Essen. Die Jubiläen dieses Jahres sorgten für einen abwechslungsreichen Mix bei den Ausstellern: Porsche feiert den ersten Gesamtsieg in Le Mans vor 40 Jahren und brachte die Replika des roten Salzburg-Porsche, die sonst im Museum steht, in die Halle 3, Alfa zeigte in der gleichen Halle auf einer großen Ausstellungsfläche einige Höhepunkte der nun einhunderjährigen Geschichte.

Wimille-Sportwagen:Innovation sans fortune

Wimille-Sportwagen: Innovation sans fortune

Schon 1943, kurz vor dem Ende des 2. Weltkriegs in Frankreich, widmet sich Jean-Pierre Wimille, einer der Rennfahrerlegenden Frankreichs, zusammen mit einigen befreundeten Ingenieuren, der Entwicklung eines Sportwagens unter seinem Namen. Dabei geht er, inspiriert von den erfolgreichsten Rennwagen der Vorkriegszeit, konsequent eigene Wege.

BMW-Formelrennwagen:Neueinstieg in den Sechzigern

BMW-Formelrennwagen: Neueinstieg in den Sechzigern

Mitte der Sechziger Jahre lagen die großen BMW Rennsporterfolge der Vorkriegszeit lange zurück. Zuletzt hatte man 1940 mit dem 328 Touring Coupé die Mille Miglia gewonnen. Zwar hielt nach dem Krieg Veritas durch die Verwendung von BMW 328-Technik die weiß-blaue Fahne hoch und konnte noch einige Deutsche Meisterschaften gewinnen, werkseitig jedoch fand kein Spitzensport mehr statt. Hans Stuck wurde 1960 auf dem kleinen, boxer-getriebenen 700 Coupé deutscher Bergmeister: Das wurde zwar als ein schöner Erfolg gewertet, aber die Motorentwickler unter Alex von Falkenhausen hatten weiterreichende Ambitionen.

SLS AMG GT3:Rennwagen für den Kundensport

SLS AMG GT3: Rennwagen für den Kundensport

Der SLS AMG GT3 ist entsprechend dem GT3-Reglement des Automobil-Weltverbandes FIA konzipiert. Aufgabe des Flügeltürers ist es, Kunden ein wettbewerbsfähiges Rennfahrzeug für Sprint- und Langstreckenrennen an die Hand zu geben. Mit dem GT3 startet AMG in ein neues Geschäftsfeld: Es umfasst die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Kundensportfahrzeugen.

VLN Westfalenfahrt:Neue Saison, alte Sieger

VLN Westfalenfahrt: Neue Saison, alte Sieger

Mit der 57. ADAC-Westfalenfahrt startete die Langstreckenmeisterschaft Nürburgring in die neue Saison. 174 Fahrzeuge nahmen beim ersten Lauf die Kurzanbindung der Grand-Prix-Strecke und die Nürburgring-Nordschleife unter die Räder. Es war ein illustres Feld, das sich dem Starter präsentierte. Im Vorfeld zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring nutzten einige Werke die Gelegenheit, sich auf den Langstreckenklassiker vorzubereiten. Abt Sportsline schickte zwei Audi R8 ins Rennen, BMW Motorsport erschien mit zwei BMW M3.

Toyota FT-86:Zukunftsfrage

Toyota FT-86: Zukunftsfrage

Toyotas aktuelles Modellprogramm weist eine eklatante Lücke auf. Seit die Produktion des Celica und des offenen MR2 2005 eingestellt wurde, haben die Japaner keinen Sportwagen mehr im Programm. Ein Mangel, dem bald abgeholfen werden soll: Die Konzeptstudie FT-86, klassisch gehalten mit Frontmotor und Heckantrieb, gibt einen Ausblick auf ein künftiges Serienmodell.

Subaru Hybrid Tourer:Experimentelles Reisecoupé

Subaru Hybrid Tourer: Experimentelles Reisecoupé

Das Konzeptfahrzeug Subaru Hybrid Tourer Concept führt die beiden Kerntechnologien des Unternehmens, den symmetrischen Allradantrieb und den Boxermotor, in einem Fahrzeug mit einer luxuriösen Ausstattung zusammen. Der Antrieb setzt sich aus einem Benzin-Boxer-Turbomotor mit Direkteinspritzung und einem Zwei-Motoren-Hybrid-System zusammen, das vorne über einen Stromerzeugungs-/Antriebsmotor und an der Hinterachse einen weiteren Antriebsmotor verfügt.

Citroën Survolt:Haute Couture und Sport

Citroën Survolt: Haute Couture und Sport

Nicht ohne Grund vermutet man bei Citroën, dass ein gut Teil des Individualverkehrs in Zukunft elektrisch ist. Sicher ist auch, dass die Gefährte nicht nur frugale Transporter sein werden, sondern dass auch sportliches ins Angebot kommt. Die Studie Survolt zeigt, wie ein kleiner Sportwagen der Zukunft aussehen könnte. Wagemutig und frech in der Form, klein, leicht und glamourös.

Lexus CT 200h:Premium-Hybrid für's C-Segment

Lexus CT 200h: Premium-Hybrid für's C-Segment

Lexus hat Courage. Während VW oder Ford ihre Position in der wichtigen Kompaktklasse mit braven Belanglosigkeiten á la Golf oder neuem Focus verteidigen, bringen die Japaner mit dem CT 200h einen Herausforderer auf den Markt, der vieles anders macht, als im C-Segment üblich. Schon auf der IAA 2009 hatte man mit der Studie LF-Ch den Schleier über Lexus' Kompakten ein wenig gelüftet, in Genf nun wurde das Tuch ganz entfernt, und das Ergebnis sieht gut aus. Auf der Drehscheibe stand ein Auto, dass deutlich eigenständiger aussieht als die Konkurrenz und natürlich einen Hybridantrieb hat.

Honda EV-N:Smartes Konzept

Honda EV-N: Smartes Konzept

Gemäß der Maxime "Man Maximum, Machine Minimum" versucht man bei Honda, das Volumen der mechanischen Teile zu reduzieren, um den Raum im Fahrzeug so groß wie möglich zu halten. Das gilt auch und besonders bei Kleinwagen. Das gelang schon bei der Ikone N 360 aus den 1960er Jahren und gilt auch für den batteriebetriebenen EV-N.

Porsche 918 Spyder:Reine Leistung

Porsche 918 Spyder: Reine Leistung

Die Nummer 918 setzt Emotionen frei: Erinnerungen an die legendären Rennwagen 908 und 917 werden wach. Dabei ist der neue Hybridsportwagen 918 so ganz anders - nicht in der Leistung, sondern vom Antrieb. Der Prototyp kombiniert Rennsport-Hightech und Elektromobilität in einem neuartigen Paket: Einerseits emittiert er nur 70 Gramm CO2 pro Kilometer bei drei Litern Verbrauch auf 100 Kilometer, andererseits absolviert er eine Beschleunigung von knapp unter 3,2 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer, läuft über 320 km/h und erzielt auf der Nordschleife des Nürburgrings eine Rundenzeit von weniger als 7:30 Minuten.

Mercedes-Benz SLS AMG:Sicherheit für die Formel 1

Mercedes-Benz SLS AMG: Sicherheit für die Formel 1

Wenn die neue Formel-1-Saison in Manama/Bahrain (12.-14. März 2010) startet, geht das leistungsstärkste Formel-1-Safety-Car aller Zeiten an den Start. Der Flügeltürer löst den SL 63 AMG ab, der 2008 und 2009 im Einsatz war. Zum Einsatz kommt der Mercedes-Sportwagen ab März 2010 immer dann, wenn gefährliche Situationen wie Unfälle oder schlechtes Wetter einen normalen Rennablauf gefährden.

Fiat Doblo:Mehr Schönheit, mehr Nutzen

Fiat Doblo: Mehr Schönheit, mehr Nutzen

Praktisch muß nicht häßlich sein. Die zweite Generation des Doblo - mit mehr Raum und Funktionalität - ist sehr ansehnlich geworden. Elegante Frontleuchten und lackierte Stoßfänger, eine subtil ansteigende Seitenlinie, die Heckklappe mit der großen schwarzen Blende. Die Designer des Turiner Konzerns haben sich alle Mühe gegeben, den praktischen Transporter zum PKW zu machen. Das gilt auch für den Innenraum: Hochwertige Materialien, schöne Farbkombinationen und bequeme Sitze bieten eine Rundum-Wohlfühl-Atmosphäre.

Citroën DS3:Götterkind

Citroën DS3: Götterkind

Das Kürzel "DS" steht bei Citroën für Besonderes: wie die Göttin der sechziger Jahre ist auch der aktuelle DS3 eine eigenwillige Persönlichkeit. Vor allem dann, wenn der Besitzer Mut und Stil hat und sich seinen eigenen kleinen Luxusfranzosen zusammenstellt. Denn Karosserie, Dach, Außenspiegel-Verkleidungen und Felgen können in unterschiedlichen Farben kombiniert werden.

Porsche Cayenne:Mehr Öko, mehr Schwung

Porsche Cayenne: Mehr Öko, mehr Schwung

Porsche zeigt Anfang März auf dem Automobil-Salon in Genf die neu entwickelte Generation des Cayenne. Höhepunkt des Generationswechsels ist die Weltpremiere des Cayenne S Hybrid mit dem technisch anspruchsvollen Parallel-Vollhybrid-Antrieb und einem mittleren Verbrauch von 8,2 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von nur 193 g/km entspricht. Der Cayenne S Hybrid verbindet damit auf der Basis eines Sechszylinders die Leistung eines Achtzylinders mit deutlich geringerem Verbrauch.

Mercedes F 800 Style:Stilvoll-sportlich mit alternativen Antrieben

Mercedes F 800 Style: Stilvoll-sportlich mit alternativen Antrieben

Mit dem Forschungsfahrzeug F 800 Style gibt Mercedes-Benz einen Ausblick auf die Zukunft der großen Limousinen aus Stuttgart. Von technischer Seite ist besonders interessant, dass der Fünfsitzer auf einer neu entwickelten Multiantriebsplattform basiert. Diese ist sowohl für einen Elektroantrieb mit Brennstoffzelle, mit rund 600 Kilometern Reichweite, als auch für einen Plug-in-Hybriden mit einer Gesamtreichweite von rund 700 Kilometern, der bis zu 30 Kilometer weit rein elektrisch fahren kann, geeignet.

Opel Flextreme GT/E:Blitz-Coupé

Opel Flextreme GT/E: Blitz-Coupé

Viertürige Coupés sind die Autos der Stunde. Mercedes hat es, BMW hat es und natürlich auch Volkswagen. Opel zeigt Anfang März in Genf eine Studie, die - zukunftsorientiert - mit einem Elektroantrieb und einem "Range Extender", sprich Verbrennungsmotor, bestückt ist und mehr als 200 Km/h schnell sein soll. Mit der Kombination aus kleinem Benziner, Elektromotoren und Lithium-Ionen-Batterie-Block, der sich unter dem Rücksitz im Fahrzeugboden befindet, ist es möglich, die begrenzte Reichweite eines reinen Batterie-Antriebs auszudehnen.

Bentley Supersports Convertible:Blasen und Blasen lassen

Bentley Supersports Convertible: Blasen und Blasen lassen

Der Continental-Supersports Cabrio ist der schnellste und stärkste offene Bentley, der je gebaut wurde. Von Null auf 100 spurtet das Cabrio auf der Basis des Continental Supersports Coupé in knapp vier Sekunden, und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei atemberaubenden 325 Kilometern je Stunde. Die Inspiration für die "Supersport"-Reihe liefert der Bentley Supersports von 1925, eine Vollblut-Version des legendären Bentley 3-Liter, der zu Zeiten, in denen gestandene Autos mit 15 PS unterwegs waren, stolze 85 Pferde mobilisierte und eine Spitze von sagenhaften 160 Stundenkilometern lief. Ähnlich verhält es sich mit Bentleys neuem Top-Cabrio, auch wenn die Verhältnisse heutzutage ganz andere sind. 630 PS bei 6000 U/min und 800 Nm Drehmoment bei 2000-4500 U/min entwickelt der W12-Twin-Turbo - mehr als genug für ein dramatisches und brutales Offenfahrerlebnis.

911 GT3 R Hybrid:Weltpremiere in Genf

911 GT3 R Hybrid: Weltpremiere in Genf

110 Jahre nach dem Lohner Porsche Semper Vivus mit Radnabenelektromotoren setzt die Stuttgarter Firma wieder auf elektronische Antriebskomponenten und baut ein Hybridsystem in einen seriennahen GT-Rennsportler ein. Am 4. März auf dem Genfer Salon feiert der Porsche 911 GT3 R mit seinem innovativen Hybridantrieb am Lac Leman Weltpremiere. Das neuartige Hybridsystem wurde für den Einsatz im Rennwagen entwickelt und unterscheidet sich im Aufbau und in den Komponenten deutlich von konventionellen Hybridsystemen.

Retromobile 2010:Zeit zum Feiern

Retromobile 2010: Zeit zum Feiern

An der Retromobile ist die Krise nicht spurlos vorüber gegangen: Viele Händler wie Mirbach und Thiesen, die sonst die Pariser Plattform mit ausgesuchten Oldtimern bespielen blieben dieses Jahr den Hallen an der Porte de Versailles fern. Bonhams inszenierte zwar die jährliche Auktion, konnte aber nicht mit den spektakulären Angeboten der letzten Jahre aufwarten. Lücken gab es jedoch keine, denn es wurden zahlreiche Jubiläen gefeiert: Peugeot ist 200 Jahre alt und Citroen GS sowie der exzentische SM begingen gemeinsam ihren 40. Geburtstag. Besonders apart zelebrierte Mazda den neunzigsten mit einem wundervollen Mazda 360 Coupé von 1962 und dem eganten Cosmo von 1967, dem ersten Serien-Zweischeibenwankel weltweit.

Renault Wind:Blasebalg

Renault Wind: Blasebalg

2004 steht auf dem Renault-Stand in Genf ein puristischer Roadster: Der 3,83 Meter lange Sportwagen überzeugt mit scharf geschnittenen Linien und fließenden Rundungen. Nun feiert die Serienversion Premiere, die, formal weniger leicht, dafür aber rundum alltagstauglich sein will. Am 2. März zeigt die französische Firma den "Wind" auf dem Genfer Automobilsalon. Der 3,83 lange Zweisitzer will Offenfahrer einerseits mit einem Dach, dass sich in nur zwölf Sekunden öffnet überzeugen und andererseits mit praktischen Talenten, die den Zweisitzer alltagstauglich machen.

Blitzen Benz:Die magischen 200

Blitzen Benz: Die magischen 200

Am 8. November 1909 durchbricht ein Benz 200 PS als erstes Automobil überhaupt die 200-km/h-Marke. Insgesamt stellt Victor Hémery mit dem Blitzen-Benz genannten Rennwagen auf der Betonbahn in Brooklands/Großbritannien fünf Weltrekorde auf: Mit fliegendem Start erreicht er über eine halbe Meile eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 205,666 km/h und über einen Kilometer von 202,648 km/h.

BMW Fünfer:Technik von Heute, Design von Gestern

BMW Fünfer: Technik von Heute, Design von Gestern

Die sechste Generation der BMW-Limousine bietet viel von dem, was man heute von einer Premium-Limousine der oberen Mittelklasse erwarten kann: Dynamik, ein sportliches und komfortables Fahrwerk, Komfort und Antriebstechnik vom Feinsten. Von der Linienführung her ist der Fünfer jedoch eine absolute Enttäuschung. Vorbei die Zeit, wo das Münchener Design mutig und avantgardistisch war: Trotz der teilweise polarisierenden Diskussion über die Grafik des Vorläufers war dieser ein wirtschaftlicher Erfolg. Und - auch nicht wenig - brachte diese Form und Spitzentechnik zur Deckung. Wie mutlos ist dagegen der Neue. Mehr oder weniger variiert die Limousine das optische Repertoire des verhuschten Dreier-Coupés, und seitdem ist nichts wirklich Herausragendes in München gezeichnet worden: Ein behäbiger Siebener, ein weichgespülter Z4. Schade, dass die herausragende Technik der Bayern keine Entsprechung im Design findet - sie hätte es verdient.

Topmobiel Maastricht:Holland macht Spass

Topmobiel Maastricht: Holland macht Spass

Die 2010er Ausgabe der Interclassics & Topmobiel rollte Alfa Romeo den roten Teppich aus. Zum 100-jährigen Geburtstag der Mailänder standen nicht weniger als 70 der norditalienischen Fahrzeuge in den Hallen des Maastrichter Messe-und Kongress-Centrums. Und der rote Teppich war wörtlich gemeint: Quer durch die Haupthalle zog sich 300 Meter lang rote Auslegware, auf der alles Platz hatte, was rot (manchmal auch andersfarbig) und berühmt ist.

Honda CR-Z:Hybrid-Sportcoupé

Honda CR-Z: Hybrid-Sportcoupé

Von außen wirkt Hondas neues kleines Coupé elegant, aber konventionell. Die leicht geneigte Dachlinie und das steil abfallende Heck mit dem geteilten Fenster waren schon beim ersten CRX Designmerkmale des kleinen japanischen Sportwagens. Die wahre Innovation ist technischer Natur: Der CR-Z kombiniert erstmals einen benzinelektrischen Hybridantrieb mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe und einer sportlichen 2+2-Karosserie.

Bentley Mulsanne:Stilmix

Bentley Mulsanne: Stilmix

Der Neue Bentley Mulsanne, auf der Detroit Motorshow zum ersten Mal in seiner endgültigen Serienversion zu sehen, verlangt von seinen zahlenkräftigen Kunden Stilsicherheit und Entscheidungsfreude: 114 verschiedene Serienfarben lassen sich mit 21 Teppichfarben, neun Hölzern und 24 verschiedenen Lederausstattungen kombinieren

Mini Beachcomber Concept:Zu schön fürs Leben

Mini Beachcomber Concept: Zu schön fürs Leben

1964, fünf Jahre nach der Markteinführung des Ur-Mini, präsentierte dessen Erfinder Alec Issigonis eine total gestrippte Version des kleinen Engländers. Der Mini Moke, eigentlich nur eine Bodenwanne mit Motorhaube und Windschutzscheibe, konnte bei Bedarf mit einem luftigen Verdeck überspannt werden. Immerhin rund 14.500 Exemplare des Moke entstanden bis 1968 in Großbritannien, Australien und Portugal. Dieses Schicksal wird dem Mini Beachcomber Concept erspart bleiben: Es ist eben nicht der Mini Moke des 20. Jahrhunderts, sondern ein Spielstück fürs Design, das wohl nie den Weg in die Serie finden wird. Schade, denn der hochgelegte und gestrippte Mini hat seinen Reiz.

Bitter Vero:Exot aus Deutschland

Bitter Vero: Exot aus Deutschland

Erich Bitters Ruf gründet auf seinen in den 1970er und 80er Jahren auf Basis von Opel Diplomat und Monza entstandenen Sportwagen. Sie verbanden italienisch inspiriertes Design mit langlebiger deutscher Technik und waren Ikonen ihrer Epoche. Nun also der Vero: Als Basis wählte der Mann aus dem bergischen Schwelm den Holden Statesman. Diese repräsentative Limousine der australischen GM-Tochter basiert auf der GM-Zeta-Plattform und wird von einem 3,6-Liter-V6 respektive einem Sechsliter-V8 angetrieben.

Ruf Stormster:Elektro-Hulk

Ruf Stormster: Elektro-Hulk

RUF aus dem bayerischen Pfaffenhausen, als Veredler von Porsche-Fahrzeugen eine der ersten Adressen weltweit, baut seine Reihe von elektrisch getriebenen Hochleistungsfahrzeugen weiter aus. Auf den im Oktober vorgestellten eRUF und den im März 2009 auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellten Prototypen eRUF Greensterfolgt nun der Stormster.

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