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Inhalt Jahrgang 2010
Termine: Messen, Treffen, Rennen, Rallyes, Ausfahrten Neues aus der Industrie
Skoda Yeti: Sympathischer Allrounder Der Skoda Yeti geht formal eigene Wege. Das tschechische SUV setzt Kompaktheit und Leichtigkeit gegen die Macho-Attitüden der Konkurrenz. Freundliche Rundungen, steile Fensterflächen sowie kaschierte B- und C-Säulen bieten einigen Charme, der durch die großen Nebelleuchten zwischen Kühlergrill und Scheinwerfern nochmals betont wird. Die zivile Optik ist nicht nur nett anzusehen, sondern kann auch funktional überzeugen: Die steil stehenden Scheiben sind groß und lassen viel Licht in den Innenraum, die geraden Kanten der Karosserie bieten gute Übersichtlichkeit.
Kia Soul: Koreanischer Individualist Mit dem Soul bietet der koreanische Hersteller Kia ein neues Cross-overkonzept an. Das Fahrzeug weist eine Geamtlänge von 4,10 Meter bei einer Höhe von 1,61 Meter auf und ist damit im Bereich seiner Abmessungen dem VW Golf Plus sehr ähnlich. Der Soul ist seit Februar 2009 in Deutschland erhältlich. Er füllt in der Kia-Modellpalette damit eine Lücke zwischen dem Kleinwagen Rio und dem größeren c eed. Angetrieben wird der Fünfsitzer von einem 1,6-Liter-Benziner oder Diesel, welche eine Leistung von 126 PS bzw. 128 PS aufweisen.
Kia Sorento 2,2 CRDi: Neue Linie Seit November 2009 ist der Kia Sorento in zweiter Generation auf dem deutschen Markt. Wie sein Vorgänger 2002 in Deutschland vorgestellt bietet der neu entwickelte koreanische Allrader ein ausgesprochen günstiges Preis-/Leistungsverhältnis. Auch in puncto Sicherheit gehört er zu den Besten: Im Crashtest Euro NCAP erhielt er mit 5 Sternen die höchste Bewertung. Auf das wachsende Interesse nach umweltschonenden Motoren (reduzierter Verbrauch, verringerter Emissions-Wert) hat Kia ebenfalls reagiert mit zwei neuen Vierzylinder-Triebwerken: Neben einem 2,4-Liter-Benziner mit 129 kW (174 PS) ist jetzt auch ein 2,2-Liter-Turbodiesel (145 kW/197 PS) im Angebot.
Toyota RAV4: Neue Gediegenheit Toyota hat den RAV4 im Design wie auch in der Technik behutsam weiterentwickelt. Die neu gestaltete Frontpartie mit mehr Chrom und markanteren Kotflügeln lässt das kompakte Sports Utility Vehicle muskulöser wirken. Zudem kommen neue Motoren zum Einsatz, die im Verbrauch und bei den Emissionen deutlich verbessert wurden. So genehmigt sich jetzt selbst der stärkste Diesel mit 2,2-Liter-Hubraum, 177 PS und Allradantrieb nur 6,7 Liter auf 100 Kilometern. Ein Zweiliter-Vierzylinder-Benziner mit 158 PS (7,4 Liter auf 100 Kilometer) sowie ein 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 150 PS, der sechs Liter auf 100 Kilometern verbraucht, ergänzen das Programm.
Alfa Giulietta 1.4 Multi Air: Schick und sportlich, sparsam und vernünftig Mit der neuen Giulietta will Alfa Romeo an den Erfolg des 147 anknüpfen, und die Reaktivierung des Traditionsnamens ist Programm: Die kleine Limousine, die 1955 auf den Markt kam, war der erste Alfa Romeo für den Massenmarkt. Schick und sportlich, sparsam und vernünftig war die Stufenhecklimousine und machte Alfa-Qualitäten einer breiten Käuferschicht zugänglich. Die neue Giulietta will gleiches und scheut auch nicht den Vergleich mit dem Klassenprimus VW Golf. Sowohl von Preis und Ausstattung wie auch den Betriebskosten präsentiert sich der Viertürer als besonders wirtschaftliches Angebot, das in allen Belangen mit den Klassenbesten im C-Segment mithalten kann.
Subaru Legacy Kombi 2.0D: Einer für vieles Trotz permanentem Allradantrieb und formidablem, laufruhigem Boxermotor liegt Subarus Legacy Kombi unter dem Preisniveau eines VW Passat 2.0 TDI 4Motion. Im Gegensatz zum Wolfsburger Bestseller aber macht sich der Japaner hierzulande rar, was angesichts einer hohen Kundenzufriedenheit und der als besonders gut getesteten Werkstätten verwundert. Vielleicht liegt es daran, dass Subaru mit seinen Antrieben aus der Reihe tanzt und vom Image her meist bei Grünröcken und Gutsbesitzern angesiedelt ist. Dabei ist der Legacy ein durchdachtes Alltagsauto, das neben seiner mechanischen Robustheit viel Komfort und eine gute Funktionalität bietet.
Hyundai ix35: Guter Stil, vielseitiger Nutzen Seit Hyundai seine Autos im europäischen Konzern-Designcenter in Rüsselsheim zeichnen lässt, bewegen sich die Koreaner, was Aussehen und Finish angeht, auf Augenhöhe mit der europäischen Konkurrenz. Das gilt auch für den neuen SUV iX 35, der gegenüber VW Tiguan, Ford Kuga oder BMW X1 eine gute Figur macht. Der in Tschechien gebaute Koreaner setzt wirkungsvoll auf Emotionalität, Sportlichkeit und Dynamik in Verbindung mit einem hohen Nutzwert.
Alfa Romeo 1.4 TB 16V QV: Schnell und grün 135 PS waren einmal gut genug für einen Porsche 911t oder einen BMW 2002 tii, aber heute ist das nur guter Durchschnitt unter den leistungsstarken Kleinwagen. Natürlich ist man damit nicht untermotorisiert, aber mehr Leistung ist, auch im Blick auf die steigenden Gewichte, gerne gesehen. Für Marken wie Alfa Romeo, die einen treuen Kundenstamm haben, der sich auch über hundertjährige Geschichte als erfolgreicher Motorsportler definiert, kann Selbstbeschränkung also nicht die Leitlinie der Modellpolitik sein. Nachdem die Konkurrenz von Mini bis VW schon lange zügig der 200-PS-Marke entgegenrüstet, legt der Mailänder Hersteller nun die 170 PS starke Quadrifoglio-Verde-Variante nach und verkürzt zumindest den Abstand zum Wettbewerb.
Citroën Nemo: Kleine Fläche, große Vielfalt Citroën hat mit dem kleinen Transporter Nemo die ideale Ausgangsbasis für ein extra-kompaktes Familienmobil im Programm. Kaum ein anderes Fahrzeug bietet auf so geringer Grundfläche so viel Raum. Auf knapp vier Metern Länge ist Platz für vier Erwachsene, und die haben auch auf den Rücksitzen - dem hohen Dach sei Dank - viel Platz nach oben. Der Zustieg zur zweiten Reihe, die übrigens erstaunlich viel Fußraum bietet, erfolgt bequem über zwei Schiebetüren. Der Gepäckraum fasst rund 330 Liter und lässt sich durch den Ausbau der asymmetrisch klappbaren Rückbank sowie durch Nutzung des umklappbaren Beifahrersitzes bis auf 2,8 Kubikmeter vergrößern.
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