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Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH

58. ADAC Westfalenfahrt: Auftakt nach Maß für BMW

08.04.2011

VLN1
Das Kölner Traditionsteam Kremer Racing ist zurück..
Doppelpfeil

Mit der 58. ADAC Westfalenfahrt startete die Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring in die neue Saison. Wie in jedem Jahr nutzten viele Teams das Rennen zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen auf dem Eifelkurs. So reiste auch die Schnitzer-BMW-Mannschaft in die Eifel und stellte mit einer beeindruckenden Leistung klar, dass man den Vorjahressieg im Langstreckenklassiker wiederholen möchte. Nach 27 Runden überquerten Uwe Alzen, Augusto Farfus und Jörg Müller im BMW M3 GT als erste die Ziellinie, Andy Priaulx, Dirk Müller und Dirk Werner folgten im Schwesterfahrzeug auf Rang zwei. Dritte wurden Kenneth Heyer, Thomas Jäger, Jan Seyffarth und Jeroen Bleekemolen im Mercedes SLS AMG GT3 des Black Falcon Teams. Die beiden BMW fuhren zwar ständig mit an der Spitze, aber so eindeutig wie das Rennergebnis war der Rennverlauf dann doch nicht. Nach der ersten Stunde umrundeten der siegreiche BMW und die Porsche 911 GT3 R von Pinta-Racing und Manthey-Racing den Kurs im Abstand von weniger als einer Sekunde. Dann aber schied der Manthey-Porsche von Timo Bernhard, Lucas Luhr und Arno Klasen mit mangelndem Vortrieb aus.

Der Pinta-Racing-Porsche mit Manuel und Michael Illbruck am Steuer kämpfte mit Treibstoffmangel, kam aber noch auf Rang zehn ins Ziel. Zeitweise lagen auch Chris Mamerow und Armin Hahne in einem Mercedes SLS AMG GT3 in Führung, aber auch hier schlug der Defektteufel nach 21 Runden zu und damit war der Weg frei für die BMW des Schnitzer-Teams. Rang vier ging an David Horn und Sascha Bert auf Mercedes SLS AMG GT3. Bestes Porsche-Team war die Frikadelli-Mannschaft von Klaus Abbelen. Sabine Schmitz, Niklas Kentenich und Marc Basseng fuhren den Porsche 911 GT3 R auf Rang fünf ins Ziel. Von den zwei gestarteten Audi R8, beide eingesetzt durch das Meuspather Phoenix-Team, erreichte der Wagen von Christopher Haase, Andres Simonsen und Marc Bronzel wenigstens noch Platz acht.

VLN1
Priaulx/Müller/Werner kamen hinter dem Schwesterauto auf Rang zwei.
Doppelpfeil

Nach 15 Jahren Pause kehrte mit Kremer Racing einer der erfolgreichsten deutschen Rennställe in den Motorsport zurück. Das Kölner Traditionsteam setzte einen Porsche 911 GT3 ein, der von Wolfgang Kaufmann pilotiert wurde. Mit Rang 11 im Gesamtklassement und Platz zwei in der Klasse bis 4000ccm Hubraum erzielte das Team ein durchaus ermutigendes Ergebnis.

Viele Fans freuten sich über das Comeback des „Eifelblitzes“. Seit Jahren tragen die Rennfahrzeuge aus dem Team Scheid-Motorsport diesen Namen. Aktuell bringt Johannes Scheid, der selbst fünf Mal die Langstreckenmeisterschaft gewinnen konnte, einen BMW M3 GT4 zum Einsatz, der vom Holländer Duncan Huisman auf den zweiten Platz in seiner Klasse gefahren wurde.

Eine besondere Attraktion war der N.Technology P4/5 Competizione der Scuderia Cameron Glickenhaus. Jim Glickenhaus ist ein amerikanischer Financier und Autosammler, dem auch der Ferrari 330 P4 gehört, mit dem Lorenzo Bandini und Chris Amon 1967 das 24-Stunden-Rennen von Daytona Beach gewannen. Der P4/5 entstand auf Basis eines Ferrari 430 und wer genau hinschaut wird feststellen, dass die Linienführung des P4/5 dem Siegerwagen aus Daytona nachempfunden ist. Wie das Vorbild aus dem Jahr 1967 ging auch der aktuelle „Nachbau“ natürlich mit der Startnummer 23 ins Rennen.

VLN1
BMW gewinnt den Start in das Jahr 2011.
Doppelpfeil

Mit den früheren F1-Piloten Mika Salo und Nicola Larini sowie den Sport- und Tourenwagenspezialisten Fabrizio Giovanardi und Luca Cappellari steht dem Team eine illustre Fahrerbesetzung für den Einsatz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zur Verfügung. Neben dem Auftaktrennen wird das Team als weitere Vorbereitung noch das Langstreckenpokal-Rennen am 14. Mai bestreiten. Beim ersten Einsatz war allerdings nach sieben Runden Schluss, ein technischer Defekt beendete das Debüt des P4/5. Nach Ablauf der Renndistanz von vier Stunden fanden sich vier Hersteller unter den ersten Zehn des Gesamtklassements, für Spannung ist also weiterhin gesorgt.

Am Rande des Renngeschehens stellte Hans-Joachim Stuck im Rahmen einer Pressekonferenz sein neues und wohl auch letztes Projekt als aktiver Rennfahrer vor. Der Routinier will gemeinsam mit seinen Söhnen Johannes und Ferdinand das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bestreiten. Zum Einsatz wird dabei ein Lamborghini Gallardo des Teams Reiter Engineering kommen, mit dem Familie Stuck in der Vorbereitungsphase auch noch Rennen der Langstreckenmeisterschaft bestreiten wird.

Noch vier Läufe stehen dafür zur Verfügung, da das 24-Stunden-Rennen erst Ende Juni ausgetragen wird. Der nächste Lauf zur Langstreckenmeisterschaft findet mit dem 36. DMV-4-Stuenden-Rennen der Renngemeinschaft Düren am 30. April statt.

VLN1 VLN1 VLN1
Pinta Racing führte zu Beginn knapp vor BMW.
Doppelpfeil
Horn Motorsport beendete das Rennen als Vierter.
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Frikadelli stellte die schnellste Porsche-Mannschaft.
Doppelpfeil
 
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Manthey Racing fuhr ein unauffälliges Rennen und fiel aus.
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Der Ferrari P4/5 war der Publikumsmagnet.
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Der Eifelblitz meldete sich mit Rang zwei in seiner Klasse zurück.
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Black Falcon komplettierte das Podium mit dem SLS AMG.
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Phoenix Racing brachte zwei Audi R8 an den Start.
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In der Klasse VD1T starten zwei Werks-Peugeot RCZ.
Doppelpfeil
 

(Text: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)
(Fotos: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)

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