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Aktualisiert am 31.12.2011
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36. DMV 4h-Rennen: Premierensieg für Armin Hahne

07.05.2011

VLN2
Das historische Fahrerlager wurde wieder eröffnet.
Doppelpfeil

Den Besuchern des 36. DMV 4-Stunden-Rennens wurde am Nürburgring einiges geboten. Rund um den zweiten Lauf zur diesjährigen Langstreckenmeisterschaft fand die Neueröffnung des historischen Fahrerlagers statt, das sich nach rund sechsmonatigen Restaurierungsarbeiten in neuem Glanz zeigte. Zahlreiche Fahrerlegenden wie Hans Herrmann, Jochen Mass, Hans-Joachim Stuck, Hans Heyer, David Piper und Jürgen Neuhaus waren zusammen mit Erich Zakowski, dem früheren Chef des Zakspeed-Teams dabei, als Kai Richter und Jörg Lindner von der Nürburgring Automotive GmbH das Fahrerlager wieder seiner Bestimmung übergaben. Für die Freunde des historischen Motorsports schloss sich ein zweitägiges Programm an, bei dem zahlreiche Besitzer von legendären Rennwagen ihre Fahrzeuge präsentierten und den Zuschauern auf diese Weise eine Reise in die Vergangenheit ermöglichten.

Topaktuell waren dagegen die Ereignisse während des Rennens der VLN auf der Nordschleife. Neben dem Kampf um die Meisterschaft waren die Auftritte der Teams von besonderem Interesse, die das Rennen zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring nutzten. Der Porsche 911 GT3 R Hybrid, der im Vorjahr beim 24-Stunden-Rennen kurz vor Schluss in Führung liegend ausfiel, wurde in einer weiterentwickelten Version von den Porsche-Werksfahrern Jörg Bergmeister, Marco Holzer und Patrick Long auf den elften Rang gefahren und zeigte damit bereits seine Standfestigkeit. Ob er dabei sein volles Potenzial offen legte, darf bezweifelt werden. Porsche-Sportchef Hartmut Kristen kündigte einen weiteren Einsatz im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft an, bei dem zusätzliche Daten gesammelt werden sollen.

Altmeister Hans-Joachim Stuck ging zusammen mit seinen beiden Söhnen Johannes und Ferdinand auf einem über 500 PS starken Euromaster Lamborghini Gallardo GT3 von Reiter Engineering an den Start, der ebenfalls der Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen diente. Für den inzwischen 60 Jahre alten Stuck soll der Langstreckenklassiker das Abschiedsrennen nach einer langen und erfolgreichen Karriere werden. Der Routinier zeigte sich mit Rang 28 nicht ganz unzufrieden, war es ihm doch in erster Linie darum gegangen, Erfahrungen mit dem Team zu sammeln.

VLN2
Ein Porsche 907 vor historischer Kulisse.
Doppelpfeil

VW setzte erstmals den allradgetriebenen, 440 PS starken Golf24 ein, mit dem unter anderem die ehemaligen Formel-1-Piloten Johnny Herbert und Mark Blundell am 24-Stunden-Rennen teilnehmen werden. Die Premiere verlief erfolgversprechend, Fredrik Ekblom, Peter Terting und Franck Mailleux belegten Platz 20 in der Gesamtwertung.

Gut gerüstet für den Saisonhöhepunkt in der Eifel zeigten sich auch die Teams, die sich am Ende das Siegerpodium teilten. Chris Mamerow und Armin Hahne gingen auf ihrem Mercedes SLS AMG GT3 von der Pole Position in das 4-Stunden-Rennen, das sie nach 28 Runden siegreich beendeten. Während Mamerow schon mehrfach als Gesamtsieger ganz oben auf dem Treppchen gestanden hatte, war es für den früheren DTM-Piloten Armin Hahne der Premierensieg in der Langstreckenmeisterschaft. Dieser Triumph war ein hartes Stück Arbeit, denn der Vorsprung vor dem zweitplatzierten Manthey-Porsche GT3 R von Timo Bernhard, Lucas Luhr und Romain Dumas betrug nur 33 Sekunden. Das Manthey-Team wiederum musste sich lange Zeit heftiger Angriffe des Werks-BMW mit Dirk Müller, Dirk Werner und Dirk Adorf erwehren, die zum Ende jedoch Mühe hatten, den SLS AMG GT3 von Heico-Motorsport mit Lance David Arnold, Christopher Brück und Christian Frankenhout am Steuer hinter sich zu lassen. Gerade einmal 0,614 Sekunden trennten die beiden Fahrzeuge auf der Ziellinie. Der zweite Werks-BMW von Jörg Müller, Augusto Farfus und Pedro Lamy kam als Fünfter ins Ziel, vor dem schnellsten Audi R8 LMS mit Marc Basseng, Frank Stippler und Marcel Fässler am Steuer.

Weil er auf dem VW Scirocco von LMS Engineering zum zweiten Klassensieg in der Klasse der VLN-Specials (2.000 ccm Hubraum mit Turbo) fahren konnte, übernahm Maik Rosenberg die Tabellenführung in der Meisterschaft.

Mit der 42. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy wird die Langstreckenmeisterschaft am 14. Mai fortgesetzt. Dann gilt es, das erste von zwei 6-Stunden-Rennen dieses Jahres zu absolvieren.

VLN2 VLN2 VLN2
Der Porsche 917 von David Piper.
Doppelpfeil
Im renovierten Fahrerlager herrschte großer Andrang.
Doppelpfeil
Schon beim Start ging Mamerow in Führung.
Doppelpfeil
 
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Start der Startgruppe zwei.
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Der Porsche 911 GT3R Hybrid fuhr auf Rang elf.
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Mamerow und Hahne siegten im SLS GT3.
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Der Ferrari F458 des Farnbacher-Teams fiel durch eine Kollision zurück.
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Der Manthey-Porsche setzte sich gegen den BMW durch.
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Maik Rosenberg führt nach zwei Rennen die Gesamtwertung an.
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Die Werks-BMW kamen auf Rang drei und fünf ins Ziel.
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Hans-Joachim Stuck fuhr mit seinen Söhnen diesen Lamborghini.
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Die Zweikämpfe begeisterten die Fans.
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VW probte mit dem Golf GT 24 für das 24h-Rennen.
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Die Mercedes SLS AMG GT3 sind stets vorn zu finden.
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Marc Basseng fuhr den besten Audi R8 auf Rang sechs.
Doppelpfeil
 

(Text: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)
(Fotos: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)

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