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Aktualisiert am 31.12.2011
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42. Adenauer VLN-Trophy: Ferrari siegt am Ring

19.05.2011

VLN3
Doppelführung für Mercedes kurz nach dem Start.
Doppelpfeil

In ihrer 35. Saison ist die Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring so ausgeglichen, wie schon lange nicht mehr. Das gilt insbesondere auch für den Kampf um den Tagessieg. Bei der 42. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, dem ersten von zwei 6-Stunden-Rennen in dieser Saison, gab es abermals einen neuen Gesamtsieger. In dem hart umkämpften Rennen setzte sich das Team Farnbacher nur hauchdünn vor der Truppe von Manthey Racing durch. Bereits beim 24-Stunden-Rennen 2010 wusste das Team aus Lichtenau zu überzeugen, als man überraschend auf das Podium fuhr. Bereits damals saß unter anderem Marco Seefried am Steuer des Ferrari F430 GTC, der auf einem beachtlichen zweiten Rang ins Ziel kam. Dass dieses Resultat nicht nur auf die vielen Ausfälle anderer Top-Teams zurückzuführen war, zeigte die 42. Adenauer Rundstrecken-Trophy. In einem packenden und hartumkämpften Rennen reichte Marco Seefried und Jamie Melo jr. am Ende ein Vorsprung von gerade einmal 0,814 Sekunden, um den ersten Ferrari-Sieg in der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring perfekt zu machen. Insbesondere für Jamie Melo jr., der erst sein zweites Rennen auf der Nordschleife fuhr, war es ein perfekter Einstand. Daran konnten auch die wechselnden Witterungsbedingungen nichts ändern.

Nach etwa anderthalb der auf sechs Stunden angesetzten Renndistanz gingen einige Schauer über der Strecke nieder, die das Klassement etwas durcheinander wirbelten. Neben den kurzen wetterbedingten Kapriolen hatte ein zweites Ereignis Auswirkungen auf die Positionskämpfe an der Spitze. Wegen Missachtung von Flaggensignalen mussten die zehn bestplatzierten Fahrzeuge eine Strafe in der Box absitzen. Mit dabei war auch BMW-Pilot Jörg Müller, der einräumte: „Es liegt uns allen fern, die Helfer an der Strecke in Gefahr zu bringen. Ich fuhr am Ende der Schlange der ersten zehn Fahrzeuge. Wir haben alle die Geschwindigkeit reduziert - aber nicht deutlich genug. Das tut mir leid, die Strafe war okay.“

VLN3
Manthey Racing kam erneut auf Rang 2 ins Ziel.
Doppelpfeil

Trotz des unfreiwilligen Extrastopps konnte sich die BMW-Mannschaft um Jörg Müller, Augusto Farfus und Pedro Lamy erneut über eine Topplatzierung freuen. Nach dem Sieg zum Saisonauftakt holte das Team Rang drei und unterstrich damit die Ambitionen, auch den Vorjahreserfolg beim 24-Stunden-Rennen im Juni zu verteidigen. Diesen Anspruch haben auch Marc Lieb, Timo Bernhard und Arno Klasen. Mit dem Porsche GT3 RSR aus dem Hause Manthey Racing wurden sie Zweite hinter dem Farnbacher Ferrari. Damit ist das Team von Olaf Manthey nach zwei zweiten Plätzen in Folge ebenfalls wieder ein heißer Siegkandidat für den Eifelmarathon.

Als weitere Anwärter auf Top-Positionen gelten die zahlreich vertretenen Mercedes Benz SLS AMG GT3. Nach dem Gesamtsieg von Mamerow Racing beim 36. DMV 4-Stunden-Rennen stellten Alexander Roloff, Thomas Jäger und Roland Rehfeld den von Rowe Racing eingesetzten Mercedes mit einer Zeit von 8:14.961 Minuten auf die Pole Position. Mit nur etwa einer Sekunde Rückstand fuhr Sabine Schmitz auf die zweite Startposition und machte sich damit selbst das schönste Geburtstagsgeschenk. Leider endete das Rennen für die Mannschaft um Sabine Schmitz und Klaus Abbelen kurz vor Ablauf der Sechs-Stunden-Distanz, als ihr Porsche im Bereich Wehrseifen nach einem Unfall ausschied.

Besser lief es für den zweiten Ferrari im Starterfeld. Während die Premiere des Ferrari P4/5 der Scuderia Cameron Glickenhaus noch mit einem Ausfall endete, zeigte das Fahrerquartett Mika Salo, Luca Cappellari, Nicola Larini und Fabrizio Giovanardi, dass der auf Basis des Ferrari F430 aufgebaute Bolide durchaus standfest ist. Das von N.Technology betreute Projekt feierte mit Rang 13 die erste Zielankunft überhaupt.

VLN3
Rallyweltmeister Sainz und Formel 1 Pilot Blundell starteten für VW.
Doppelpfeil

Aber nicht nur auf dem Ferrari waren ehemalige Formel- 1-Piloten am Start. Auch Volkswagen hatte neben dem ehemaligen Rally-Weltmeister Carlos Sainz einen Grand-Prix-Veteranen am Start. Im Erdgas-betriebenen VW Scirocco bereitete sich Marc Blundell auf den Einsatz beim 24-Stunden-Rennen vor. Zu Beginn der Neunziger Jahre absolvierte Blundell unter anderem für McLaren 61 Starts in der Formel 1 und erreichte drei Podiumsplätze, ehe er in die amerikanische Champ-Car-Serie wechselte. Den größten Erfolg in seiner Karriere feierte er 1992, als er zusammen mit Derek Warwick und Yannick Dalmas in einem Peugeot 905B die „24 Stunden von Le Mans“ gewann.

Neben dem Erdgas-Projekt mit den Scirocco setzte Volkswagen auch wieder den Golf GTI24 ein. Nach Gesamtrang 20 beim zweiten Lauf knackte der 440 PS starke Bolide nun die Top-Ten. In ihrer schnellsten Runde waren Thomas Mutsch, Franck Mailleux und Frederik Ekblom mit 8:28.992 Minuten nicht einmal zehn Sekunden langsamer als der Rundenrekord des Farnbacher Ferraris, der 8:19.362 Minuten für die 24,443km lange Kombination aus Kurzanbindung und Nordschleife benötigte.

Bereits am 28.05.2011 geht die Langstreckenmeisterschaft mit dem 53. ADAC ACAS H&R-Cup in das vierte Saisonrennen. Neben den bisherigen siegreichen Marken BMW, Mercedes und Ferrari werden auch Porsche und Audi ihre Ansprüche auf den Gesamtsieg anmelden und den Fans entlang des Nürburgrings eine packende Motorsportshow bieten.

VLN3 VLN3 VLN3
Mamerow, Hahne und Kaffer wurden Fünfte.
Doppelpfeil
Die Spitzengruppe rückt in der VLN enger zusammen.
Doppelpfeil
Der Golf GTI24 kann es auch mit den Porsche-Teams aufnehmen.
Doppelpfeil
 
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Farnbacher holte den ersten Ferrari-Sieg in der Langstrecke.
Doppelpfeil
Rang 3 und ein Ausfall für BMW Motorsport.
Doppelpfeil
Erste Zielankunft für den Ferrari P4/5 beim zweiten Einsatz.
Doppelpfeil
 
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Rowe Racing ging von der Pole Position ins Rennen.
Doppelpfeil
Mamerow Racing mit vollem Einsatz im Metzgesfeld.
Doppelpfeil
Frikadelli Racing startete von Platz 2.
Doppelpfeil
 

(Text: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)
(Fotos: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)

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