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Aktualisiert am 31.12.2011
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53. ADAC ACAS H&R-Cup: Gelungene Generalprobe mit neuer Technik

02.06.2011

VLN4
Stau in der Boxengasse: Das Rennen begann verspätet.
Doppelpfeil

Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass die diesjährige Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring besonders spannend werden kann, so wurde er beim 53. ADAC ACAS H&R-Cup, dem vierten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, erbracht. Die bisherigen Saisonrennen sahen mit BMW, Mercedes und Ferrari jeweils ein anderes Fabrikat an der Spitze, nun gesellte sich Porsche zu den 2011 siegreichen Teams dazu. Aber aus der Vielzahl der Zuffenhausener Erfolge ragt dieser besonders heraus, denn er wurde von Marco Holzer, Patrick Long sowie Richard Lietz auf dem von Manthey-Racing eingesetzten Hybrid-Porsche errungen. Auch Platz zwei ging an das Manthey-Team. Romain Dumas, Lucas Luhr und Marc Lieb fuhren mit ihrem Porsche 911 GT3 RSR 0,6 Sekunden vor dem besten Audi R8 LMS von Marc Basseng, Marcel Fässler und Mike Rockenfeller über die Ziellinie.

Während BMW diesem Lauf fernblieb, schickte Audi ein großes Aufgebot in die Eifel. Neben Rockenfeller kamen auch die DTM-Piloten Mattias Ekström und Timo Scheider zum Einsatz. Insgesamt nahmen sechs R8 LMS die Nordschleife unter die Räder und bewiesen mit den Plätzen drei bis sechs ihre Zuverlässigkeit.

Neben dem Einsatz des Hybrid-Fahrzeugs wollte Manthey dieses Rennen nutzen, um die eigenen Wagen miteinander zu vergleichen. Mit dem 911 GT3 R ging das Team in der GT3-Klasse an den Start, mit dem 911 GT3 RSR trat man in der Klasse der VLN-Specials bis 4.000 ccm Hubraum an.

Im Zeittraining hatten die ersten 14 Fahrzeuge Zeiten hingelegt, die nur zehn Sekunden auseinander lagen, was einen spannenden Verlauf erwarten ließ.

VLN4
Start zum vierten Saisonlauf der VLN.
Doppelpfeil

Das Rennen begann mit 45 Minuten Verspätung. Probleme mit der Zeitnahme sowie die Reparatur einer im Training beschädigten Leitplanke verhinderten den sonst üblichen pünktlichen Start. Von der Pole Position aus übernahm Manuel Lauck im Porsche 911 GT3 R von Pinta Racing zunächst die Führung, musste sie aber bereits in der zweiten Runde an Patrick Long im Hybrid-Porsche abtreten. Eine Runde später lag der Mercedes SLS GT3 von Chris Mamerow an der Spitze und lieferte sich in der Folge einen spannenden Kampf mit dem Hybrid-Porsche sowie Rockenfeller im schnellsten Audi R8 LMS. Nach den ersten Boxenstopps bei Mamerow und Manthey lagen zeitweise vier Audi an der Spitze und ließen die Hoffnung der Ingolstädter auf den ersten Sieg in 2011 steigen, zumal die Konkurrenz dezimiert wurde. In Runde 14 beendete ein Unfall die schnelle Fahrt von Mamerow und Armin Hahne. Zu diesem Zeitpunkt war der GT3 von Manthey schon aus dem Rennen, nach einer Kollision mussten Marc Lieb, Timo Bernhard und Roland Dumas vorzeitig aufgeben. Die verbliebenden Porsche aus dem Hause Manthey fuhren zwar weiter an der Spitze mit, in Führung lagen aber Basseng, Fässler und Rockenfeller im Audi. Erst als gegen Ende des Rennens klar wurde, dass die beiden Porsche, im Gegensatz zu den Ingolstädter Fabrikaten, mit zwei anstatt mit drei Boxenstopps auskommen würde, änderte sich dieses Bild. Wieder einmal mussten sich die Audi-Piloten geschlagen geben, durften sich aber wenigstens über die schnellste Rundenzeit von 8:16, 805 Minuten freuen.

Bei Porsche aber jubelte man über den ersten Rennsieg eines Hybrid-Fahrzeuges und die gelungene Generalprobe für den Langstreckenklassiker Ende Juni. Beim nächsten VLN-Lauf am 11. Juni wird der Hybrid-Porsche geschont.

Auch VW konnte ein erfolgreiches Wochenende verzeichnen. Zwar fiel der Werks-Golf GTI nach einer Startkollision früh aus, aber der unter anderem von dem früheren F1-Piloten Johnny Herbert pilotierte VW Scirocco fuhr zu einem souveränen Klassensieg.

Die Tabellenführung konnten Carsten Knechtges, Manuel Metzger und Tim Scheerbarth im Black-Falcon-BMW Z4 verteidigen, den Sieg in ihrer hart umkämpften Klasse der Serienwagen bis 3.000 ccm Hubraum aber mussten sie Mario Merten und Wolf Silvester im Z4 von Bonk-Motorsport überlassen.

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Positionskämpfe nach dem Start.
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Der Hybrid-Porsche hielt sich ständig in der Spitzengruppe.
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Wieder vorn dabei: der Manthey-Porsche.
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Anfangs in Führung, dann ausgefallen: der SLS GT3 von Mamerow/HahnE.
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Der Schubert-BMW Z4 GT3 fiel nach sechs Runden aus.
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Am Limit: der Audi TT auf dem Weg zum Klassensieg.
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Der Hybrid-Porsche zählt wieder zu den Favoriten beim 24h-Rennen .
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Als bester Mercedes auf Rang sieben: der SLS GT3 von Heico-Motorsport.
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Frühes Aus nach einer Startkollision: Der Werks-VW Golf GTI.
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Der Mamerow-SLS schied durch Unfall aus.
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Die Söhne von Hans-Joachim Stuck erprobten erneut den Lamborghini LP600 GT3.
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Zum Team dieses VW Scirocco gehörte F1-Pilot Johnny Herbert.
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Nur Rang neun für den SLS GT3 von Rowe-Racing.
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Markus Winkelhock am Steuer des Audi R8 LMS.
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Der GT3-Cup-Porsche von Schornstein/Dercks/Fricke.
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(Text: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)
(Fotos: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)

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