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Aktualisiert am 31.12.2011
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51. Reinoldus-Rennen: Schonkost

16.06.2011

VLN4
Mattias Ekström ging in der ersten Kurve in Führung.
Doppelpfeil

Wenn es für das 24-Stunden-Rennen einen Regisseur geben würde, er hätte die vorhergehenden Rennen zum Langstreckenpokal, die viele Teams als Vorbereitung für den Langstreckenklassiker nutzen, nicht spannender gestalten können. In fünf Rennen siegte jeweils ein anderes Fabrikat. Nach BMW, Mercedes, Ferrari und Porsche trug sich nun auch Audi in die Siegerlisten ein. Das Team von Phoenix-Racing gewann mit den DTM-Piloten Timo Scheider, Mattias Ekström sowie Frank Stippler auf einem Audi R8 LMS. Sabine Schmitz und Klaus Abbelen belegten mit ihrem Porsche 911 GT3 R Rang zwei vor ihren Markenkollegen Wolfgang Kohler, Frank Kräling und Christian Menzel im GT3 Cup von Manthey Racing.

Da das 51. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen nur 14 Tage vor dem 24-Stunden-Rennen angesetzt worden war, gab es im sonst üppigen Starterfeld zahlreiche Lücken. Viele Teams wollten vor dem Saisonhöhepunkt kein Risiko mehr eingehen, verzichteten auf einen Start und schonten ihre Boliden. Zudem weilten einige der Spitzenfahrer beim zeitgleich angesetzten 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

Dass trotzdem 150 Fahrzeuge an den Start gingen, lag an zahlreichen Teilnehmern aus den Porsche-Carrera-Cups. Im Rahmenprogramm des 24-Stunden-Rennens werden rund 200 Fahrer aus den internationalen Markenpokalen der Zuffenhausener mit ihren Cup-Fahrzeugen ein Rennen über sechs Runden um den Carrera-World-Cup bestreiten. Zahlreiche dieser Piloten nutzten den letzten VLN-Lauf, um auf dem Grand-Prix-Kurs und der Nordschleife weitere Erfahrungen zu sammeln. So waren unter anderem der amtierende Supercup-Champion René Rast, Alessandro Balzan, italienischer Cup-Sieger 2010, James Sutton, Tabellenführer des britischen Carrera Cups sowie Mathias Lauda, der Sohn des dreifachen F1-Weltmeisters Niki Lauda, im Starterfeld zu finden.

Im morgendlichen Zeittraining hatten Schmitz/Abbelen mit einer Rundenzeit von 8:20,161 Minuten die Pole-Position gesichert, aber die Freude darüber hielt im Rennen nicht lange. Nebeneinander bogen Schmitz und Ekström nach dem Start in die Mercedes-Arena ein, aber dann zog der Audi davon und gab die Führung nur noch vorübergehend während der Boxenstopps ab. Schmitz folgte nach der ersten Runde mit einem Abstand von nur 0,8 Sekunden, konnte aber das Tempo des Phoenix-Aud nicht ganz mitgehen. Während der Boxenstopps des Führenden übernahmen Schmitz/Abbelen zwar kurz die Spitze, aber die eigenen Stopps stellten die alte Reihenfolge immer wieder her. Mit konstant schnellen Rundenzeiten hielten die Lokalmatadoren aus Barweiler den zweiten Rang sicher und wahrten die Chance, im Falle von Problemen am führenden Audi, diesen noch zu überholen. Aber die Phoenix-Truppe ließ sich das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen und gewann am Ende verdient. Dass das 4-Stunden-Rennen nur 3 Stunden und 47 Minuten dauerte, lag wieder einmal am Eifelwetter. Es hatte, zunächst auf dem Grand-Prix-Kurs und dann auf der Nordschleife, zum Teil heftiger Regen eingesetzt, so dass der Rennleiter den fünften Saisonlauf vernünftigerweise aus Sicherheitsgründen abbrach.

VLN4
Der Zweikampf in der Anfangsphase: Ekström gegen Sabine Schmitz.
Doppelpfeil

Der frühere DTM-Pilot Mathias Lauda beendete seine Nordschleifenpremiere zusammen mit Christian Engelhart und Andreas Mayerl im Cup-Porsche auf Platz sieben.

Carsten Knechtges, Manuel Metzger und Tim Scheerbarth im Black-Falcon-BMW Z4, die bisherigen Tabellenführer, wurden durch einen Ausfall in der Meisterschaft zurückgeworfen. Ihre härtesten Konkurrenten in der Klasse der Serienwagen bis 3.000 ccm Hubraum, Mario Merten und Wolf Silvester im Z4 von Bonk-Motorsport, gewannen dagegen erneut und schoben sich in der Tabelle weiter nach vorne. Halbzeitmeister der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring sind Thomas Kappeler, Harald Hennes und Thomas Gerling. Mit ihrem dritten Klassensieg bei den VLN-Specials bis 3.000 ccm Hubraum übernahm das BMW-Trio die Tabellenführung.

Da am Ende der Saison aber nur die acht besten von zehn möglichen Platzierungen gewertet werden, können sich auch die bislang Führenden noch berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen.

Der nächste Lauf des Jahres, das 34. RCM DMV Grenzlandrennen des Rheydter Club für Motorsport e.V. DMV, startet am 30. Juli, wiederum über eine Distanz von vier Stunden. Somit bleiben den Teams, die zuvor am 25. und 26. Juni das ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen bestreiten, nach dem Saisonhöhepunkt in der Eifel noch vier Wochen, um sich und ihre Wagen auf das nächste Rennen vorzubereiten.

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Beinhartes Duell in der Klasse der Seriensportwagen bis 3000 ccm.
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Planmäßiger Stopp des Cup-Porsche von Waimer/Meadows/Sutton.
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Boxenstopp des siegreichen Phoenix-Audi R8 LMS.
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Bis zum Regen kurz vor Schluss herrschte bestes Rennwetter.
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Klassensieg für Ralf und Andreas Schall in ihrem Mercedes 190 E.
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Wie der Vater, so der Sohn: Mathias Lauda auf der Nordschleife .
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Audi siegte in einem schwach besetzten Rennen.
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Schmitz/Abbelen fuhren endlich wieder auf das Podium.
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Packende Kämpfe gab es in den kleineren Klassen.
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Duell in der zweiten Startgruppe zwischen VW und Opel.
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Der Nissan GT-R war der einzige Teilnehmer aus der Klasse SP8T.
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Zahlreiche Cup-Porsche trainierten für das Rahmenrennen beim 24h-Rennen.
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Der Aston Martin Zagato sammelte Rennkilometer.
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Viele Fans genossen die Positionskämpfe.
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Am Steuer diese Audi TT RS saß u.a. DTM-Pilot Martin Tomcyk.
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(Text: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)
(Fotos: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)

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