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Aktualisiert am 31.12.2011
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VLN 34. Grenzlandrennen: Rowe-SLS gewinnt mit Kurzarbeit

04.08.2011

VLN4
Die VLN startet in die zweite Saisonhälfte.
Doppelpfeil

Das 34. RCM DMV Grenzlandrennen läutete die zweite Saisonhälfte der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring ein. Nachdem die ersten fünf Rennen von vielen Teams zur Vorbereitung auf das alljährliche Saisonhighlight, das 24-Stunden-Rennen, genutzt wurde, steht nun der Kampf um den Meistertitel im Mittelpunkt. Aufgrund des Punktesystems in der VLN, bei dem die Zahl der Meisterschaftszähler von der Anzahl der Teilnehmer einer Klasse abhängt, stehen hier erfahrungsgemäß die kleineren Klassen im Mittelpunkt.

So auch in diesem Jahr, wo Thomas Kappeler, Harald Hennes und Thomas Gerling zur Halbzeit die Meisterschaft anführen. In der Klasse SP5, bei den Specials bis 3.000ccm Hubraum startet das Trio mit einem BMW M3 und liegt nach einem weiteren Klassensieg nun 0,57 Punkte vor Norbert Bermes, Rickard Nilsson und Wolfgang Weber, die in der Klasse SP10 am Start sind. In einem Aston Martin Vantage V8 nach FIA GT4-Reglement konnte die Mannschaft von Manthol Racing ebenfalls einen Klassensieg einfahren. Mit einem Rückstand von weiteren 0,84 Punkten folgen nun die Titelverteidiger des vergangenen Jahres. In der Klasse V5 mussten sich Mario Merten und Wolf Silvester beim sechsten Saisonlauf jedoch mit Rang drei in ihrer Klasse zufrieden geben.

Während sich der Meisterschaftskampf im Mittelfeld des über 160 Teilnehmer starken Feldes abspielt, duellieren sich an der Spitze der Gesamtwertung hochgezüchtete Sportwagen nach FIA GT3-Reglement. Eben diese Fahrzeugkategorie traf sich im belgischen Spa-Francorchamps zum dortigen 24-Stunden-Rennen. Zahlreiche Teams, die sonst in der Langstreckenmeisterschaft an den Start gehen, wie Schubert Motorsport, Manthey oder Phoenix Racing, waren an diesem Wochenende in Belgien auf Zeitenjagd. Ein weiterer Umstand, der die geringeren Teilnehmerzahlen als zu Jahresbeginn erklärte. So war nur Mamerow Racing als einziges der Siegerteams dieses Jahres in der Eifel. Nach dem Gewinn des zweiten Laufs Ende April, wollte sich die Mannschaft um Chris Mamerow und Armin Hahne ein weiteres Mal in die Siegerlisten eintragen und den Ausfall beim 24 Stunden-Rennen vergessen machen. Im morgendlichen Zeittraining verlief alles nach Plan und der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 stand mit einer Zeit von 9:32.548 Minuten auf der Pole Position. Für den zweiten Mercedes vom Team Rowe Motorsport lief das Training hingegen nicht so gut. Der Start von Michael Zehe, Alexander Roloff und Roland Rehfeld von Rang zehn aus schien aufgrund einer gebrochenen Rückholfeder am Gaspedal nicht möglich zu sein. Erst durch die Aushilfe von Mamerow Racing gelang es, den Flügeltürer rechtzeitig wieder fit zu bekommen. Wie sich später herausstellen sollte, verhalf man somit Rowe Racing zum Sieg.

Die ganze Veranstaltung war aufgrund der widrigen Wetterbedingungen ein typisches Herbstrennen. Bei nasskalten Bedingungen mit Temperaturen von rund 14°C startete Mamerow Racing zunächst mit geschnittenen Slick-Reifen und verlor gleich in der ersten Runde die Spitzenposition an den Wochenspiegel-Porsche aus dem Hause Manthey. Aber auch Oliver Kainz, Georg Weiss und Michael Jacobs konnten sich nur kurzzeitig über diese Platzierung freuen, ehe ein Reifenschaden das Team zurück warf. Wenig später sollte der hierdurch entstandene Rückstand zu einer kuriosen Situation führen. Bei einsetzendem Regen kam es im Bereich Tiergarten zu einer Kollision, an der drei Fahrzeuge beteiligt waren. Während die Fahrer unverletzt blieben, war die Strecke so blockiert, dass die Rennleitung zur roten Flagge griff und das Rennen unterbrach. In dem damit erforderlichen erneuten Startprozedere wurden die drei Startgruppen anhand des Klassements der neunten Runde sortiert, was dazu führte, dass sich der Wochenspiegel-Porsche in der zweiten Startgruppe unter zahlreichen leistungsschwächeren Wagen wiederfand. Anders als bei einem normalen Start gegen vergleichbar motorisierte Gegner, musste man sich nach dem Neustart direkt mit den Serienwagen auseinander setzen. Am Ende blieb dem Trio trotz einer starken Aufholjagd nur Rang 29.

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Rowe Racing feiert den ersten Sieg.
Doppelpfeil

Insgesamt dauerte die Rennunterbrechung 90 Minuten, um 15 Uhr erfolgte der Restart. Um nicht bis in den Abend hinein zu fahren, verkürzte man die verbleibende Renndauer jedoch auf 1:50 Stunden. Von Position drei gestartet, übernahm Arno Klasen im Frikadelli-Früh-Kölsch-Porsche auf der Strecke scheinbar die Führung und lies die Busch-Brüder im Porsche GT3 und den Rowe-Mercedes hinter sich. In der Addition beider Teile der Porsche jedoch immer noch auf Rang drei. Erst nach dem Überholmanöver des Mercedes in Runde dreizehn entsprach die Situation auf der Strecke auch wieder der Wertung. Es führten Zehe/Roloff/Rehfeld vor Sabine Schmitz, Niclas Kentenich und Arno Klasen. Auf Rang drei lagen die Gebrüder Dennis und Marc Busch auf Porsche.

Um 16:07 Uhr, nach etwa 2,5 Stunden Renndauer, führte ein weiterer heftiger Unfall, diesmal im Abschnitt Bergwerk, zu einem erneuten Rennabbruch. Auch bei dieser Kollision mit insgesamt sechs beteiligten Fahrzeugen blieben die Fahrer glücklicherweise unverletzt. Dennoch entschied sich die Rennleitung gegen einen weiteren Neustart und erklärten Michael Zehe, Alexander Roloff und Roland Rehfeld zum Sieger. Nach dem Sieg von Mamerow Racing beim 36. DMV 4-Stunden-Rennen, war es der zweite Saisonsieg eines Mercedes SLS AMG, jedoch der erste für das Team Rowe Racing. Auch die weiteren Podiumsplätze blieben unverändert. Der Frikadelli-Porsche wurde Zweiter vor dem Porsche der Busch-Brüdern.

Nach einem turbulenten Renntag, der glücklicherweise keine Personenschäden zur Folge hatte, bleibt den Teilnehmern und Fans die Hoffnung auf bessere Bedingungen, wenn die Langstreckenmeisterschaft am 27.08.2011 beim 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen zum zweiten Mal in diesem Jahr über die Distanz von sechs Stunden antritt.

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Trotz kaltem Wetter und Ferien fanden sich zahlreiche Zuschauer ein.
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Die Cup-Porsche fahren in einer eigenen Wertung.
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Gleich zweimal mussten die Sportwarte die rote Flagge zeigen.
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Die Gebrüder-Busch lagen zum Neustart in Führung.
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Kappeler\Hennes\Gerling führen die Meisterschaft an.
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Der Frikadelli-Porsche wurde in der Addition beider Segmente Zweiter.
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In der Klasse H2 treten ältere Fahrzeug-Modelle an.
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Das Brünnchen ist einer der beliebtesten Zuschauerplätze.
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Auch Exoten sind neben den GT-Boliden am Start.
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Der Schall-Mercedes erinnert an alte DTM-Zeiten.
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Frikadelli und Rowe-Racing im Duell um die Führung.
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Der Wochenspiegel-Porsche fiel nach einem Reifenschaden aus der Spitzengruppe.
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Die Hohe Acht ist der höchste Punkt der Strecke.
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Packende Positionskämpfe vor dem Eifel-Panorama.
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Bei 160 Startern sind Überholmanöver vorprogrammiert.
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(Text: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)
(Fotos: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)

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