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Aktualisiert am 31.12.2011
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35. 250-Meilen-Rennen: Licht und Schatten

19.10.2011

VLN9

Mamerow-Racing verteidigt die Pole Position.
Doppelpfeil

Mit dem 35. DMV 250-Meilen-Rennen bog die Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring auf die Zielgerade ein. Bei strahlendem Sonnenschein, aber herbstlichen Temperaturen, konnten die Fans beim neunten von zehn Meisterschaftsläufen noch einmal spannenden Motorsport erleben. Obwohl sich die grüne Hölle in goldgelben Herbstfarben präsentierte, blieb sie ihrem Ruf als längste und anspruchsvollste Rennstrecke der Welt treu. Nach etwas mehr als einer Stunde, also einem Viertel der geplanten Renndistanz, wurde das Rennen aufgrund mehrerer Unfälle mit der roten Flagge unterbrochen. Erst nach einer fast zweistündigen Pause, in der die Havaristen geborgen und die Beschädigungen an den Sicherheitseinrichtungen beseitigt waren, ging es mit einem erneuten Start in das 2:20 Stunden lange zweite Teilstück. Erst nach der Zieldurchfahrt des zweiten Abschnitts wurden beide Rennergebnisse addiert und das finale Resultat errechnet.

Das Highlight im morgendlichen Qualifikationstraining setzten Chris Mamerow und Armin Hahne, die im Mercedes Benz SLS AMG GT3 und einer Zeit von 8:11.006 die schnellste Pole-Position des Jahres fuhren. Nach der Trainingsbestzeit beim Saisonauftakt und dem darauf folgenden Sieg hätte eine Wiederholung den ersten Mehrfachsieg dieser Saison bedeutet. Bei den vorangegangenen acht Meisterschaftsläufen hatten sich jeweils acht unterschiedliche Teams in die Siegerliste eingetragen.

Zunächst lief bei Mamerow Racing auch alles nach Plan. Aus der Tiergartenschikane heraus gewann Mamerow das Beschleunigungsduell und führte die erste Startgruppe über die Kurzanbindung in Richtung Nordschleife. Dahinter sortierten sich der von Rang zwei gestartete „Nadelstreifen“-Porsche vom Team Manthey mit Jochen Krumbach und Philipp Wlazik vor den Teamkollegen Mike Stursberg und Richard Westbrook im Haribo-Porsche ein. Das Flagschiff von Manthey-Racing, der gelb-grüne Porsche 911 GT3 R von Lucas Luhr und Arno Klasen, musste sich nach Getriebeproblemen am Morgen mit Startplatz 21 begnügen und hatte dementsprechend viel Verkehr in den ersten Rennrunden. Bis zum Abbruch in Runde acht war das Team jedoch bereits bis auf Rang zwei nach vorne gefahren und stand somit zum Restart direkt neben dem führenden Mamerow-Mercedes.

Auch den Start in den zweiten Rennabschnitt, der mit der Reihenfolge nach Runde sieben erfolgte, konnte Mamerow Racing zunächst für sich entscheiden. Dahinter entbrannte ein abwechslungsreiches Duell zwischen dem Haribo-Porsche, Luhr/Klasen und dem Audi R8 von Frank Stippler, Marc Basseng und Rene Rast. Ebenfalls in Schlagdistanz lag das Frikadelli-Racing-Team.

Eine Vorentscheidung im Duell um den Tagessieg und im Meisterschaftskampf ereignete sich eingangs der Mercedesarena, als der Audi R8 von Stippler/Basseng/Rast mit dem Renault Clio der Titelanwärter Jannick Olivo und Elmar Jurek kollidierte. Ebenfalls beteiligt war der gelbe Manthey-Porsche. Während der Manthey-Porsche seine Fahrt fortsetzen konnte, war für den Audi und den Clio das Rennen frühzeitig beendet. Somit war bereits einer der vier Anwärter aus dem Titelrennen.

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Der Phoenix-Audi rutscht nach Addition der Segmente auf Rang vier.
Doppelpfeil

Aber auch zwei weitere Meisterschaftsaspiranten hatten mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Der VW Scirocco von LMS Engineering fiel mit technischen Problemen aus, wodurch auch Maik Rosenberg seine Meisterschaftschance begraben musste. Kurz vor Rennende erwischte es auch noch Markus Schmickler und Lars Heisel, die ihren BMW 325i nach 17 Runden abstellen musste. Nach einem weiteren Klassensieg liegt das Trio Carsten Knechtges, Manuel Metzger und Tim Scheerbarth in der Tabelle praktisch uneinholbar in Führung. Nur noch ein Wertungsausschluss im letzten Rennen könnte die Meisterfeier noch vereiteln.

Von einer vorzeitigen Entscheidung im Kampf um den Gesamtsieg konnte aber nicht die Rede sein. Obwohl der Manthey-Porsche sich auf der Strecke an den Mamerow-Mercedes herangearbeitet und schließlich überholt hatte, lag das Duo Mamerow/Hahne in Kombination der beiden Rennabschnitte zunächst noch in Führung. Bis zur Zielflagge nach 24 Runden konnten Lucas Luhr und Arno Klasen jedoch den Abstand vergrößern und siegten letztendlich mit rund vier Sekunden Vorsprung vor dem Mamerow-Mercedes. Der dahinter fahrende Audi R8 LMS von Marc Basseng, Frank Stippler und Christopher Mies konnte sich hingegen nicht lange an dem dritten Rang erfreuen. Nach Addition der beiden Wertungen rutschten Sabine Schmitz und Klaus Abbelen im Porsche 911 GT3 R auf die letzte verbliebene Podiumsposition.

Hinter den Topplatzierungen erfreuten einige Exoten die Herzen der Zuschauer. Der erfolgreichste von ihnen war der ADAC-GT-Masters-Meister Alexandros Margaritis, der zusammen mit Dominik Schwager im BMW Alpina B6 GT3 Fünfter der Gesamtwertung wurde. Weiter hinten im Feld fanden sich Pierre Kaffer und Marco Seefried wieder, die in einem Ferrari F458 antraten und bereits erste Rennkilometer für die Saison 2012 sammelten. Ebenfalls in einem Ferrari unterwegs war Ralf Goral, der den F430 als Alleinstarter ohne Teamkollegen auf Rang 40 ins Ziel brachte.

Wenn sich die Saison 2011 am 29. Oktober 2011 mit dem 36. DMV Münsterlandpokal in die Winterpause verabschiedet, werden die Fans noch einmal mit dem Auftritt des Ferrari P4/5 Competizione des Teams Cameron/Glickenhaus belohnt. Bereits im Vorfeld des 24h-Rennens hatte sich der vom historischen 330 P4 inspirierte Sportwagen zu einem Publikumsliebling entwickelt.

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Seit je her ein beliebtes Duell am Nürburgring: Mercedes gegen Ferrari.
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Alleinunterhalter Ralf Goral im Ferrari F430.
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ADAC-GT-Meister Margaritis auf Stipvisite in die Eifel.
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Audi race experience gegen Rowe-Racing in der Anfahrt zur Mercedes-Arena.
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Die Fans warteten geduldig auf die zweite Einführungsrunde.
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Der Ferrari F458 sammelt erste Rennkilometer zur Vorbereitung auf 2012.
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Mit der roten Flagge wurde das Rennen für mehr als eine Stunde unterbrochen.
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Black-Falcon stellt nach 2008 und 2009 wohl zum dritten Mal den Meister.
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Frank Stippler und Marc Basseng fuhren auf zwei Audi R8 LMS.
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Sabine Schmitz jagt den Manthey-Porsche.
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Trotz erneutem Klassensieg ist die Eins verloren bei Bonk-Motorsport.
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Mamerow und Hahne müssen sich mit Rang zwei abfinden.
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Licht- und Schattenspiele in der Eifel.
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Der „Nadelstreifen“-Porsche aus dem Team Manthey wird gejagt.
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Wenn die Sonne tief steht und die Bäume lange Schatten werfen, naht das Saisonende.
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(Text: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)
(Fotos: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)

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