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Aktualisiert am 31.12.2011
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VLN 36. Münsterlandpokal: Audi siegt beim Saisonfinale

02.11.2011

VLN9

Ring frei zum Saisonfinale der Langstreckenmeisterschaft.
Doppelpfeil

Mit dem Fallen der Zielflagge beim 36. DMV Münsterlandpokal ging die diesjährige Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring zu Ende. Rund 160 Fahrzeuge nahmen diesen zehnten und letzten Lauf der VLN unter die Räder, an der Spitze der Manthey-Porsche, mit dem sich Mark Lieb und Lucas Luhr in einer Zeit von 8:04,471 Minuten die Pole Position gesichert hatten. Bis zur Hälfte des Rennens lag der grün-gelbe Porsche mit einem Vorsprung von ca. 30 Sekunden an der Spitze des Feldes, dann rollte der Wagen im Streckenabschnitt Hocheichen aus. Fehlender Vortrieb lautete die viel sagende Erklärung des Teams.

Für kurze Zeit übernahmen Edward Sandström, Nico Bastian und Hendrik Vieth im BMW Z4 GT3 des Schubert-Teams die Führung, aber nach deren fälligen Routine-Stopp lag der Audi R8 LMS von Marc Basseng, Christopher Mies und Michael Ammermüller an der Spitze. Die Crew von Phoenix-Racing fiel zwar nach dem eigenen Tankstopp kurzzeitig auf Platz zwei zurück, konnte sich aber am Ende mit einem Vorsprung von 59,225 Sekunden sicher durchsetzen und Armin Hahne und Chris Mamerow im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 und Sandström/Bastian/Vieth im BMW Z4 GT3 auf die Plätze verweisen.

Zuvor war das starke Teilnehmerfeld beständig kleiner geworden. Schon in der zweiten Runde rollte Sabine Schmitz mit dem Frikadelli-Porsche wegen einer gebrochenen Antriebswelle an die Box, die Audi-Mannschaft wurde durch einen technischen Defekt am R8 LMS von Norbert Siedler und Christer Jöns sowie einen Unfall von Frank Stippler, Christopher Haase und Alexander Margaritis im Bereich Wehrseifen gestoppt.

VLN9

Die neuen Meister von Black Falcon wurden in eine Startkollision verwickelt.
Doppelpfeil

Zum Saisonabschluss hätte auch der P4/5 Competizione der Scuderia Glickenhaus an den Start gehen sollen. Dieser auf Basis eines Ferrari 430 gebaute und dem legendären Ferrari 330 P4 nachempfundene Bolide war ja bereits zu Saisonbeginn und auch beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am Start. Mit den Piloten Christian Menzel, Nicola Larini und Fabrizio Giovanardi wollte das Team bereits erste Tests für das 24-Stunden-Rennen 2012 absolvieren. So wurde dem Wagen bereist im Training nichts geschenkt, was letztendlich Folgen hatte. Ein durchgebrannter Kolben verhinderte den Start im Rennen, und so konnten sich die Fans nur über gute Nachrichten von Jim Glickenhaus freuen. „Wir werden auch im nächsten Jahr zwei VLN-Läufe und das 24-Stunden-Rennen bestreiten. Allerdings hoffen wir, dass wir vom Reglement im nächsten Jahr etwas gerechter eingestuft werden.“

Die Titelträger der Saison 2011 sind Carsten Knechtges, Manuel Metzger und Tim Scheerbarth. Im BMW Z4 starteten sie für das Team Black Falcon und holten insgesamt sieben Klassensiege in der Klasse V5. Für das Team aus Kelberg in der Eifel ist es nach 2008 und 2009 bereits der dritte Meistertitel. Daran konnte auch eine Kollision beim Start zum letzten Rennen nichts mehr ändern. In der ersten Kurve wurden die neuen Titelträger von einem Konkurrenten getroffen, mit einer gebrochenen Hinterradaufhängung rollte der Z4 neben der Strecke aus. Durch die Streichresultate, es gehen nur die besten acht Ergebnisse in die Meisterschaftswertung ein, war der Titel zwar nicht in Gefahr, aber dennoch machte sich die Mannschaft an die aufwändige Reparatur und nahm das Rennen wieder auf, um sich noch einmal den Fans präsentieren und den Triumph zelebrieren zu können.

So ging bei herrlichem Herbstwetter eine VLN-Saison 2011 zu Ende, die den Fans und den Verantwortlichen viel Freude bereitet hat. Ausgeglichene Starterfelder, spannende Rennen und viele verschiedene Teams auf dem Podium haben bewiesen, dass das Konzept der Serie stimmt und verdientermaßen ein immer breiter werdendes Echo findet.

VLN9 VLN9 VLN9
Die Mercedes-Benz SLS AMG von Rowe Racing präsentierten sich erneut sehr stark.
Doppelpfeil
Johannes Scheid schickte wieder einmal den Eifelblitz in die grüne Hölle.
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Nach der Reparaturpause konnten die Titelträger noch Ehrenrunden drehen.
Doppelpfeil
 
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Trotz zeitweiser Top-Ten-Position blieb am Ende nur ein Ausfall für den Audi TT RS.
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Generationentreffen zwischen Mercedes 190 und Porsche GT3.
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Diverse Fotolöcher ermöglichen Fans eine freie Sicht auf die Boliden.
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Schubert erreichte mit dem BMW Z4 GT3 den dritten Rang.
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Der BMW Alpina B6 GT3 erreichte das Ziel leider nicht.
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Schubert Motors brachte gleich drei BMW Z4 GT3 in die Eifel.
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Der Kölner Traditionsrennstall Kremer Racing kam auf den Rängen 17 und 18 ins Ziel.
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Phoenix Racing konnte sich über den zweiten Saisonsieg freuen.
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Mamerow Racing wurden im Saisonfinale Zweiter.
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Den Nürburgring erwartet nun die lange Winterpause.
Doppelpfeil
Goldener Herbst zum Abschluss einer tollen Saison.
Doppelpfeil
5 Jahre Langstreckenpokal im Zeichen der Nürburg..
Doppelpfeil
 

(Text: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)
(Fotos: Michael Behrndt/Matthias Behrndt)

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