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Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
Nissan PIVO3: Stadtkind

07.12.2011

Nissan PIVO3
Trotz kompakter Aussenmaße bietet der PIVO3 drei Passagieren Platz.
Doppelpfeil

Der PIVO3 zeigt Nissans Vorstellung eines rein elektrisch angetriebenenen Stadtfahrzeugs. Die realitätsnahe Studie hat ein 2+1-Sitzkonzept, Radnabenmotoren und eine Steuerung über Drive-by-Wire-Systeme. Zudem ist das Fahrzeug vernetzt mit der Elektromobilitäts-Infrastruktur und dem Cloud Computing, die dem Nutzer zahlreiche neue Mobilitätslösungen in Aussicht stellen. Dazu zählen ein automatisches Einparksystem und die Fähigkeit zum selbstständigen Aufladen der Batterien. Zudem kann PIVO3 dank einer im Vergleich zur Vorderachse schmaleren hinteren Spur und gegenläufig mitlenkender Hinterräder nahezu auf der Stelle drehen. Der ultrakompakte Wagen ist speziell für den Pendlerverkehr im urbanen Umfeld zugeschnitten.

So kann etwa der kleine Nissan die Parkplatzsuche selbst erledigen. Denn dank des automatischen Einparksystems AVP (Automated Valet Parking) ist der Nissan mit der ihn umgebenden Infrastruktur vernetzt und ihn der Lage, mit dieser bidirektional zu kommunizieren. Er kann entsprechend ausgerüstete und freie Parkplätze orten und eigenständig ansteuern. Während der Besitzer beim Einkaufen ist oder geschäftliche Dinge erledigt, lädt der Elektrostadtwagen seine Batterien automatisch auf oder verkauft überschüssige Energie ins öffentliche Netz. Durch einen Anruf vom Smartphone kann der Besitzer den PIVO3 am Ende des Stadtbummels sogar zurück zur Parkplatzausfahrt oder zu einem anderen Treffpunkt in der Nähe beordern.

Nissan PIVO3
Ein leichter Zustieg sowie maximale Wendigkeit machen den kompakten Nissan zum idealen Stadtgefährt.
Doppelpfeil

Der Nissan PIVO3 ist knapp unter drei Meter lang und bietet drei Insassen in einer 1+2-Sitzanordnung Platz. Dank elektrischer Radnabenmotoren, einer im Vergleich zu vorne schmaleren hinteren Spurbreite und gegen die Fahrtrichtung mitlenkender Hinterräder kann der Stadtfloh praktisch auf der Stelle wenden. Ist die Straße mindestens vier Meter breit, gelingt dem PIVO3 ohne Einlegen des Rückwärtsgangs ein direktes Wendemanöver.

Formal sucht der PIVO3 den Anschluss an Nissans Seriendesign. Die aus dem Grundkörper herauswachsenden vorderen Kotflügel visualisieren ebenso Agilität wie die steil nach oben gezogene und dabei die Seitenflanke teilende Karosserie-Sicke. Eine Keilform wird angedeutet und durch betont scharfe Ecken und Kanten akzentuiert.

Der Zustieg zum Innenraum gelingt dank nach hinten schwenkender Türen bequem. Der Fahrer nimmt auf einem zentral angebrachten Sitz Platz, die beiden zusätzlichen Sitze sind seitlich und leicht nach hinten versetzt davon angebracht. Zwei kleine Monitore am oberen Rand des Instrumententrägers übernehmen die Rolle konventioneller Rückspiegel – dank vier rund ums Auto verteilter Kameras hat der Pilot eine komplette 360-Grad-Rundumsicht. Auf der Mittelkonsole befindet sich ein groß dimensioniertes Multimedia-Display, dass zusammen mit einem zweiten, kleineren Monitor und dem „Robotic Agent" umfassende Information bietet.

Nissan PIVO3
Klein bedeutet nicht unbedingt billig: Der PIVO3 hat ein geschmackvoll angerichtetes Interieur
Doppelpfeil

Eine Roboter-Assistent (RA) genannte Bedienschnittstelle gibt Richtungshinweise, Warnungen vor Staus oder andere Tipps, zudem sorgt ein Konversationsmodul für gute Stimmung an Bord. Das in den Farben Blau und Weiß gehaltene Interieur ist aus Leder und wird von silbern eingefärbten Elementen kontrastiert.

Abgesehen von der Frage einer möglichen Serienfertigung sollen Fahrzeuge wie der PIVO3 neue Perspektiven für die intelligente Stadt der Zukunft eröffnen. Neben der Möglichkeit, seine Batterien zu Hause aufzuladen wird der Besitzer über sein Nissan Elektroauto erneuerbare Energie speichern und seinen Haushalt mit dessen Strom versorgen.

Mit dem NSH-2012 (Nissan Smart House of the Future) schlägt das Unternehmen eine Brücke zwischen der heimischen Energieversorgung und der Elektromobilität. Das Smart House sichert mit Solarzellen, Brennstoffzellen und den Auto-Batterien eine kontinuierliche Energieversorgung, die unabhängig von äußeren Bedingungen funktioniert und auch als Notstromaggregat bei einem Stromausfall genutzt werden kann.

(Text: Rainer Roßbach )
(Fotos: Nissan)

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