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Nissan PIVO3
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Mercedes 190 E Evo II
Ford GT90
Renault 5
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BMW i3 Concept
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Kultur : Unterwegs
Art und Cars bei Mercedes
Porsche Sonderausstellung
Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
Inhalt Jahrgang 2011


Termine: Messen, Treffen, Rennen, Rallyes, Ausfahrten
Neues aus der Industrie

Nissan PIVO3:Stadtkind

Nissan PIVO3: Stadtkind

Der PIVO3 zeigt Nissans Vorstellung eines rein elektrisch angetriebenenen Stadtfahrzeugs. Die realitätsnahe Studie hat ein 2+1-Sitzkonzept, Radnabenmotoren und eine Steuerung über Drive-by-Wire-Systeme. Zudem ist das Fahrzeug vernetzt mit der Elektromobilitäts-Infrastruktur und dem Cloud Computing, die dem Nutzer zahlreiche neue Mobilitätslösungen in Aussicht stellen. Dazu zählen ein automatisches Einparksystem und die Fähigkeit zum selbstständigen Aufladen der Batterien. Zudem kann PIVO3 dank einer im Vergleich zur Vorderachse schmaleren hinteren Spur und gegenläufig mitlenkender Hinterräder nahezu auf der Stelle drehen. Der ultrakompakte Wagen ist speziell für den Pendlerverkehr im urbanen Umfeld zugeschnitten.

Mitsuoka Orochi:Der Außerirdische

Mitsuoka Orochi: Der Außerirdische

Seit 1982 bereichert Mitsuoka die automobile Szene in Japan mit Kuriositäten. Nachdem anfangs eher konventionelle Replicas à la SSK oder Porsche 356 angeboten wurden, geben seit dem Erscheinen des Galue im Jahr 1996 britische Designvorbilder die Vorlage, die alle mit einem Schuß Manga-Ästhetik versehen sind. Die aktuelle Eigenentwicklung, der "Orochi Nude Top Roadster" geht allerdings einen anderen Weg.

Audi R8 LMS ultra:Mehrwert für die Piste

Audi R8 LMS ultra: Mehrwert für die Piste

Der R8 LMS ultra tritt 2012 die Nachfolge des GT3-Sportwagens R8 LMS an. Der neue Produktionsrenner ist eine konsequente Weiterentwicklung und soll sicher stellen, dass die Kunden auch in der nächsten Saison ein wettbewerbsfähiges und attraktives Rennfahrzeug zur Verfügung haben. So helfen etwa neue Türen aus carbonfaserverstärktem Kunststoff in Verbindung mit hoch energieabsorbierenden neuen Crashschäumen, das Gewicht des Rennwagens weiter zu reduzieren. Zudem erhöht die Maßnahme die passive Sicherheit wie auch der neu entwickelte PS1-Sicherheitssitz, der die vorgeschriebenen Mindestanforderungen bei Extrembelastungen deutlich übertrifft.

Mercedes 190 E Evo II:Schnelles Baby

Mercedes 190 E Evo II: Schnelles Baby

Daimler-Benz stellt 1982 den Mercedes-Benz 190 vor, der sich rasch einen festen Platz auf dem Markt erobert. Mit dem "Baby-Benz" zielen die Stuttgarter auch auf den erfolgreichen Dreier aus München. Schon 1983 zeigt Daimler-Benz die erste Sportversion: Der 190 E 2.3-16 leistet 185 PS und beschleunigt in 7,5 Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h. Der Über-190 ist aber der 190 E 2.5-16 Evolution II, der seine Weltpremiere im März 1990 auf dem Genfer Automobilsalon feiert.

Ford GT90:Stealth Fighter

Ford GT90: Stealth Fighter

Dreiecke sind das beherrschende Design-Motiv des Ford GT90: Bis hinunter zur Ölwanne und zum Auspuffrohr ist alles in konsequenter Weise dieser geometrischen Form unterworfen. Trotzdem ist nicht zu übersehen, dass die grundlegende Inspiration vom legendären Ford GT40 kommt.

VLN 36. Münsterlandpokal:Audi siegt beim Saisonfinale

VLN 36. Münsterlandpokal: Audi siegt beim Saisonfinale

Mit dem Fallen der Zielflagge beim 36. DMV Münsterlandpokal ging die diesjährige Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring zu Ende. Rund 160 Fahrzeuge nahmen diesen zehnten und letzten Lauf der VLN unter die Räder, an der Spitze der Manthey-Porsche, mit dem sich Mark Lieb und Lucas Luhr in einer Zeit von 8:04,471 Minuten die Pole Position gesichert hatten. Bis zur Hälfte des Rennens lag der grün-gelbe Porsche mit einem Vorsprung von ca. 30 Sekunden an der Spitze des Feldes, dann rollte der Wagen im Streckenabschnitt Hocheichen aus. Fehlender Vortrieb lautete die viel sagende Erklärung des Teams.

Renault 5:Der kleine Freund

Renault 5: Der kleine Freund

Auf dem Genfer Salon 1972 erblickte der Renault mit der schlichten Modellbeschreibung "5" das Licht der Öffentlichkeit. Die Vorzüge, mit denen der 3,51 Meter kurze Fronttriebler aufwartete, fanden von Beginn an breite Beachtung.

Alpine A 106:

Alpine A 106: "Cremeschnittchens" schnelle Schwester

Der Vater der Alpines, Jean Rédélé stellte im Juli 1955 erstmals seine neuen Coupés der Öffentlichkeit vor. Die drei kleinen Sportwagen, die von dem rührigen Auto-Händler aus Dieppe an die staatliche "Régie Renault" übergeben werden sollten, waren in den Farben der "Tricolore" lackiert. Sie lösten damit gerade in dem Monat, in dem Frankreich die Revolution feiert, große Begeisterung aus.

35. 250-Meilen-Rennen:Licht und Schatten

35. 250-Meilen-Rennen: Licht und Schatten

Mit dem 35. DMV 250-Meilen-Rennen bog die Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring auf die Zielgerade ein. Bei strahlendem Sonnenschein, aber herbstlichen Temperaturen, konnten die Fans beim neunten von zehn Meisterschaftsläufen noch einmal spannenden Motorsport erleben. Obwohl sich die grüne Hölle in goldgelben Herbstfarben präsentierte, blieb sie ihrem Ruf als längste und anspruchsvollste Rennstrecke der Welt treu. Nach etwas mehr als einer Stunde, also einem Viertel der geplanten Renndistanz, wurde das Rennen aufgrund mehrerer Unfälle mit der roten Flagge unterbrochen. Erst nach einer fast zweistündigen Pause, in der die Havaristen geborgen und die Beschädigungen an den Sicherheitseinrichtungen beseitigt waren, ging es mit einem erneuten Start in das 2:20 Stunden lange zweite Teilstück. Erst nach der Zieldurchfahrt des zweiten Abschnitts wurden beide Rennergebnisse addiert und das finale Resultat errechnet.

BMW i3 Concept:Spurwechsel

BMW i3 Concept: Spurwechsel

BMWs Submarke "i" demonstriert mit dem rein elektrisch angetriebenen i3 Concept, wie nachhaltige und gleichzeitig dynamische Mobilität in bayerischer Diktion künftig aussehen soll. Der mutig und innovativ gestaltete Kompakte ist eine experimentelle Antwort auf die Fragestellungen künftiger Mobilität im Urbanen. Mit vier Sitzplätzen, gegenläufig und weit öffnenden Türen sowie mit einem Kofferraumvolumen von rund 200 Litern und einem zusätzlichen Funktionsfach sollte der BMW i3 Concept, wenn auch mit der konzeptbedingt geringen Reichweite, alltagstauglich sein.

VLN 43. Barbarossapreis:Acht Rennen, acht unterschiedliche Sieger

VLN 43. Barbarossapreis: Acht Rennen, acht unterschiedliche Sieger

Bei herrlichem Wetter wurde die Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife mit dem 43. ADAC Barbarossapreis fortgesetzt. Wie so oft im Motorsport, lagen auch bei diesem Rennen Freud und Leid dicht beieinander. Zu den ersten großen Verlieren des Wochenendes gehörten Chris Mamerow und Armin Hahne, die ihren Mercedes SLS AMG GT3 während des Zeittrainings bei einem Unfall im Streckenabschnitt Brünnchen so stark zerstörten, dass an eine Teilnahme am Rennen nicht mehr zu denken war.

Land Rover DC100 Sport:Defender reloaded

Land Rover DC100 Sport: Defender reloaded

Der DC100 Sport lehnt sich in Form und Auslegung an die ganz frühen Land Rover-Modelle mit Faltdach und klappbarer Frontscheibe an. Denn die Frage ist, da das Produktionsende des Defender naht, wie dessen urwüchsigem Charakter eine Zukunft gegeben werden kann. Für den DC100 Sport heißt das, dass er eine eine Panorama-Frontscheibe und abnehmbare Seitenfenster erhält, um maximal geöffnet werden zu können. Hinter den Sitzen schwingt die Linie des Fließheck-Dach nach unten, welches eine geräumige Ladefläche überdeckt, die auch große Sportgeräte und Dinge aufnehmen kann.

Cadillac Ciel:Westcoast-Cruiser

Cadillac Ciel: Westcoast-Cruiser

Der Ciel, ein offener Viersitzer, ist die moderne Interpretation der grandiosen Cadillac-Cabriolet-Tradition - ein Hymnus an das Autofahren unter freiem Himmel. Geräumig und elegant, bewegt sich der offene Amerikaner an der Spitze der Luxusklasse. Er wird von einem 425 PS starken 3,6-Liter-V6-Biturbo mit Benzin-Direkteinspritzung angetrieben, ergänzt durch ein Hybrid-System mit Lithium-Ionen-Batterie. Vier gegenläufige Türen öffnen den Zugang zum großzügigen Innenraum, der Verzicht auf eine B-Säule erlaubt den freien Blick nach innen und außen. Die Ästhetik des Außen geht nahtlos in den Innenraum über: Die Lackfarbe mit Namen "Cabernet" und dem Ton eines transparenten Glases Rotwein geht über in die Türverkleidung. Nickel-beschichtete Applikationen schmücken sowohl die Karosserie wie auch den Passagierraum.

e-Opel:Leicht und elektrisch

e-Opel: Leicht und elektrisch

Allenthalben probieren die Autokonzerne neue Mobilitätskonzepte. Renault macht den Zweisitzer Twizy Z.E. serienreif, und Audi propagiert das urban concept, ein gleichfalls 1+1-sitziges Fahrzeug für urbane Ballungsräume. Der Antrieb erfolgt natürlich elektrisch. So auch bei Opel: Auf der IAA zeigen die Rüsselsheimer ein batteriegetriebenes Experimentalfahrzeug mit zwei hintereinanderliegenden Sitzen.

Citroën Tubik:Reiselust

Citroën Tubik: Reiselust

Citroëns klassische Transporter TUB und HY sind Charakterköpfe. Aber sie wurden nicht für den Personentransport gebaut: Dünne Metallgestelle mit noch dünneren Kunstlederpolstern waren das Maximum an Komfort, das die alten Herrschaften der zweiten und dritten Reihe gönnten. Obwohl sich die Studie Kubik gerade auf diese Vorfahren beruft, ist der Komfort doch um Einiges besser. Denn: Der exzentrisch gestaltete Kastenwagen ist ein Oberklasse-Van mit Sinn für die lange Reise.

smart fortwo electric drive:Kunststoff-Avantgarde

smart fortwo electric drive: Kunststoff-Avantgarde

Der fortwo electric drive ist das Beispiel einer Systempartnerschaft zwischen Automobilindustrie und chemischer Industrie, die Zukunft hat. Über die Systemkompetenz bei Antrieb und Fahrzeugproduktion hinaus benötigen künftige Elektrofahrzeuge Know How speziell im Einsatz hochentwickelter Kunststoffe sowie photovoltaischer und elektronischer Systeme. BASF und Smartstudie führen in der Studie ihr Wissen zu den Themen Energieeffizienz, Leichtbau und Temperaturmanagement zusammen und bieten einen experimentellen Blick auf die urbane Elektromobilität der Zukunft. Das Konzeptfahrzeug zeigt sich als eine Mischung aus visionären, teils noch im Laborstadium befindlichen Materialien sowie Technologien, die Chancen auf eine Serieneinführung haben.

VLN 6-Stunden-Ruhr-Pokal:Wetter-Krimi

VLN 6-Stunden-Ruhr-Pokal: Wetter-Krimi

Die Wetterkapriolen rund um das 6-Stunden-Rennen hätte man getrost als typisches Eifelwetter bezeichnen können. Auf eine entsprechende Bemerkung antwortete ein einheimischer Streckenposten jedoch: "Das hat mit der Eifel nichts zu tun. Das Sommerwetter ist in ganz Deutschland schlecht!" Wo auch immer letztlich die Ursachen lagen, das wechselhafte Wetter bescherte den Zuschauern ein sehr abwechslungsreiches Rennen, für das es zahlreiche Anwärter auf den Gesamtsieg gab. Manthey-Racing mit dem von Marc Lieb, Lucas Luhr und Arno Klasen gesteuerten Porsche 911 GT3 R durfte dabei als Top-Favorit gelten, aber auch die Fahrerbesatzungen der Mercedes SLS AMG GT3 von Rowe-Racing und von Mamerow machten sich berechtigte Hoffnungen, ebenso die Audi-Teams von Audi race experience und Phoenix sowie natürlich die Porsche-Mannschaft um Klaus Abbelen und Sabine Schmitz.

Lister Monzanapolis:Kampf der Welten

Lister Monzanapolis: Kampf der Welten

Brian Lister tritt in den frühen 1950er Jahren als Schöpfer von Sportwagen auf den Plan. Seine Konstruktionen - mit Bristol,- Jaguar- und Chevrolet-Technik - konkurrieren mit Jaguar und Aston-Martin auf den Rennplätzen. Für die "500 Miglia di Monza" konstruiert der Brite einen Monoposto - der einzige, der jemals speziell für das "Rennen der zwei Welten" entwickelt wird.

39. AVD-Oldtimer-Grand-Prix:Das Wetter als Herausforderung

39. AVD-Oldtimer-Grand-Prix: Das Wetter als Herausforderung

Der Sommer in diesem Jahr war in der Eifel bisher verläßlich, sowohl beim Formel-1-Grand-Prix als auch beim DTM-Lauf war das Wetter sehr wechselhaft, und auch beim Oldtimer-Grand-Prix durfen die Teilnehmer alle Reifensorten ausprobieren. Nach einem feuchten Anfang am Samstag Vormittag blieb es den ganzen Tag über recht trocken, bis ein schnell einsetzender heftiger Schauer das Rennen der DTM- und STW-Legenden zwei Minuten vor dem regulären Ende einen Abbruch brachte, da ettliche Teilnehmer statt an der Box zum Reifenwechsel im Kiesbett landeten.

Chevrolet Miray Concept:Korea-Roadster

Chevrolet Miray Concept: Korea-Roadster

Nach den - zugegeben - erfolgreichen Brot- und Butterautos, die General Motors koreanische Chevrolet-Division auf Wachstumskurs gebracht haben, ist jetzt die Zeit für Spektakuläres. Das Miray Roadster-Concept, mit einer Optik im Stil eines Tarnkappen-Kampfjets, zeigt Ungewohntes. Der bislang einzige sportliche Versuch der Asiaten war der Daewoo Speedster, hinter dem sich der Opel Speedster verbirgt, und bei dem auf die Technik des Lotus Elise zurückgegriffen wurde. Der Miray, ähnlich radikal, ist dagegen ein Eigengewächs, der mittel einer Kombination aus Benzin- und Elektromotoren angetrieben wird.

DTM Nürburgring:Ekström:  Endlich!

DTM Nürburgring: Ekström: Endlich!

Nach 14 sieglosen DTM-Rennen überquerte der Schwede Mattias Ekström mit seinem Audi auf dem Nürburgring als Erster die Ziellinie. Die Ingolstädter belegten vier der ersten fünf Plätze, aber als eigentlicher Gewinner durfte sich der Kanadier Bruno Spengler fühlen. Mit seinem zweiten Rang baute der Mercedes-Pilot seine Führung in der Tabelle weiter aus, weil seine engsten Verfolger hinter ihm ins Ziel kamen. Martin Tomczyk ist nach seinem fünften Rang zwar weiterhin Tabellenzweiter, aber sein Rückstand vergrößerte sich auf nunmehr sieben Punkte.

Hispano Suiza Xenia:Aeronaut

Hispano Suiza Xenia: Aeronaut

Ab 1914 baute der spanisch-französische Automobilhersteller Flugmotoren, die technisch innovativ sind. So haben die Triebwerke eine obenliegende Nockenwelle - zu jener Zeit ein echtes technisches Novum und für die französische Regierung von so großem Interesse, dass 1916 ein Zweigwerk in der Nähe von Paris errichtet wird. Das erste Auto, das von den Erfahrungen des Flugzeugbaus profitiert, ist der H6. Alle Versionen dieses Typs sind mit einem Aluminium-Reihensechszylinder auf einem Leiterrahmen versehen. Der "Dubonnet Xenia" geht auf den Rennfahrer und Konstrukteur André Dubonnet zurück, der die Karosserie von dem gebürtigen Ukrainer Jaques Saoutchik und dem französischen Aerodynamiker Jean Andreau entwickeln läßt.

VLN 34. Grenzlandrennen:Rowe-SLS gewinnt mit Kurzarbeit

VLN 34. Grenzlandrennen: Rowe-SLS gewinnt mit Kurzarbeit

Das 34. RCM DMV Grenzlandrennen läutete die zweite Saisonhälfte der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring ein. Nachdem die ersten fünf Rennen von vielen Teams zur Vorbereitung auf das alljährliche Saisonhighlight, das 24-Stunden-Rennen, genutzt wurde, steht nun der Kampf um den Meistertitel im Mittelpunkt. Aufgrund des Punktesystems in der VLN, bei dem die Zahl der Meisterschaftszähler von der Anzahl der Teilnehmer einer Klasse abhängt, stehen hier erfahrungsgemäß die kleineren Klassen im Mittelpunkt. So auch in diesem Jahr, wo Thomas Kappeler, Harald Hennes und Thomas Gerling zur Halbzeit die Meisterschaft anführen.

Mercedes-Benz W 196 R:Siegertyp

Mercedes-Benz W 196 R: Siegertyp

Der für die Saison 1954 konstruierte Formel-1-Rennwagen Mercedes-Benz W 196 R erfüllt alle Bedingungen der neuen Grand-Prix-Formel der CSI (Commission Sportive Internationale): Hubraum 750 Kubikzentimeter mit oder 2500 Kubikzentimeter ohne Kompressor, beliebige Zusammensetzung des Treibstoffs, Renndistanz 300 Kilometer, mindestens jedoch drei Stunden. Die Fahrer für die Saison 1954 sind der Argentinier Juan Manuel Fangio sowie die Deutschen Karl Kling und Hans Herrmann, 1955 stößt der Engländer Stirling Moss zum Team.

C 63 AMG Coupé:Schwarzarbeit

C 63 AMG Coupé: Schwarzarbeit

AMG hat eine lange Tradition im Rennsport, kein Wunder also, dass auch das neue C 63 Coupé Black Series Anklänge an die Ästhetik des Motorsports zeigt. Typische Formen sind die groß dimensionierten Kühlausschnitte in der Frontschürze sowie zwei Öffnungen in der Aluminium-Motorhaube, die den Abtransport der Motorwärme unterstützen. Zudem gibt es einen schwarzen Frontsplitter, der die aerodynamische Balance des Fahrzeuges optimiert.

Ennstal-Classic 2011:Autofahren im letzten Paradies

Ennstal-Classic 2011: Autofahren im letzten Paradies

Wenn Formel-1-Reporter-Legende Helmut Zwickl zur Ennstal-Classic nach Gröbming bittet, dann kommen die Freunde des historischen Motorsports immer wieder gern ins schöne Ennstal. Bereits im Frühjahr war die Meldeliste zur 19. Auflage ausgebucht. Mit Dr. Wolfgang Porsche, den Rennfahrern Marc Surer und Dieter Quester, dem Motoren-Experten Mario Illien, Rallye-Legende Rauno Aaltonen und Porsche-Museums-Chef Klaus Bischof gab es viel Prominenz im Starterfeld. 225 Fahrzeuge der Baujahre 1924 bis 1972 gingen in den Wettbewerb, der sich über drei Tage erstreckte.

Porsche 914/8:Straßenachter

Porsche 914/8: Straßenachter

Mit dem Dreiliter aus dem erfolgsverwöhnten Sportprototypen 908 im VW-Porsche 914 probieren die Stuttgarter 1970, was abseits der Rennstrecken geht. Aufgrund des guten Drehmomentverlaufs und des angenehmen Ansprechverhaltens liegt es nahe, den Dreiliter-Achtzylinder-Boxer aus dem 908 auf der Straße auszuprobieren. Ende der 1960er Jahre hat Porsche mit dem 914/6 eine Basis zur Hand, in die sich die Rennsport-Technik ohne großen Aufwand implantieren lässt. Nacheinander entstehen zwei Prototypen, die sich in wesentlichen Punkten voneinander unterscheiden.

Endora SC-1:Transatlantiker

Endora SC-1: Transatlantiker

Die Turiner Carrozzeria Boano hat Mitte der Fünfziger Jahre gezeigt, wie amerikanische Formen elegant mit europäischen Linien zusammenfinden. Besonders das Abarth 209A Coupé Boano von 1954 mit ausgeprägten Schwüngen, reizvollen Details und kraftvoll-subtiler Zweifarbengrafik zeugt vom Reichtum des transatlantischen Zwiegespräches. Hier knüpft das österreichisch-deutsche Sportwagenprojekt Endora an: Auf eine entblätterte Corvette setzen die Macher eine Karosserie mit schwungvollem Heck, dunkelfarbigen Einlagen und teils verdeckten Hinterrädern, die die Boano-Linien zeitgemäß interpretiert.

Festival of Speed 2011:100 Jahre Indy und andere Parties

Festival of Speed 2011: 100 Jahre Indy und andere Parties

Kein anderes Rennen hat eine so lange Tradition wie die 500 Meilen von Indianapolis, die auch in Europa und auf europäische Wagen und Fahrer wie ein Magnet wirkten. Der amerikanische Klassiker wird zum erstenmal 1911 ausgetragen und von Ray Harroun auf einem Marmon Wasp gewonnen. Harroun verzichtet auf den damals üblichen Beifahrer und installiert stattdessen erstmals einen Rückspiegel. Gewichtsvorteil, bessere Übersicht und die Leistung seines Sechszylinder-9,8-Liter-Renners bringen den Sieg.

Honda Jazz Hybrid:Umweltfreund

Honda Jazz Hybrid: Umweltfreund

Der Jazz, das Volumenmodell von Honda, hat viele Freunde: Mehr als 38 Prozent der Honda-Neuzulassungen in Deutschland entfielen im vergangenen Jahr auf den Jazz. Seit Mitte April ergänzt ein Hybrid die Angebotspalette. Damit wird jetzt erstmals auch den Kunden im B-Segment ein Hybridfahrzeug angeboten. Optisch unterscheidet sich der Jazz von den konventionell angetriebenen Modellen durch überarbeitete Frontscheinwerfer mit einer blauen Einfassung, klaren Rücklichtern, einem neuen Frontgrill, neu gestylten Stoßfängern und einer verchromten Heckklappenzierleiste.

Toyota FT-86 II:Vorglühen

Toyota FT-86 II: Vorglühen

Die Studie FT-86 II geht auf eine gemeinsame Erklärung von Toyota und Fuji Heavy Industries (Subaru) vom August 2009 zurück, in der beide Konzerne vereinbarten, gemeinsam einen kompakten Sportwagen mit Heckantrieb zu entwickeln. Schon 2010 zeigte Toyota mit dem FT-86 eine erste Studie, die Großes erwarten ließ. Das lag zum einen am technischen Layout mit Subaru-Boxermotor in Frontmittelmotoranordnung sowie am rassig-keilförmigen Design. Beim FT-86 II haben sich die Designer nochmals die Karosserie vorgenommen und deutlich geändert.

Guyson E12:Kubische Katze

Guyson E12: Kubische Katze

Jim Thomson, englischer Berg-Champion, verliert in eine stürmischen Nacht im Jahr 1972 die Kontrolle über seinen Serie III-Jaguar E-Type. Das Auto ist ziemlich beschädigt. Für die meisten Menschen Anlass, ihre Versicherung zu kontaktieren und sich den Restwert in bar auszahlen zu lassen. Thomson sieht das anders. Da Fahrwerk und Technik unbeschädigt sind, beauftragt er 1974 den Designer des Aston Martin DBS, William Towns, damit, dem Wrack eine neue Karosserie anzumessen.

ADAC 24h-Rennen:Manthey trotzt der starken Konkurrenz

ADAC 24h-Rennen: Manthey trotzt der starken Konkurrenz

Die 39. Auflage des ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hatte wieder einmal alles, was zur großen Beliebtheit dieses Langstreckenklassikers geführt hat: ein illustres Starterfeld, ein interessantes Rahmenprogramm, Eifeler Wetterkapriolen und insgesamt 250.000 Zuschauer, die entlang der Nürburgring Nordschleife die Nacht zum Tag machten.

BMW M3 CRT:Erleichterung

BMW M3 CRT: Erleichterung

Im BMW M3 CRT wird ein neuartiges und in der Automobilindustrie weltweit einzigartiges Verfahren für die Produktion von Komponenten aus carbonfaserverstärktem Kunststoff genutzt. Der dadurch ermöglichte besonders umfangreiche Einsatz von CFK verhilft dem von der M GmbH auf der Basis der BMW M3 Limousine konzipierten Wagen zu einem Leistungsgewicht von 3,5 Kilogramm pro PS. Der M3 CRT wird in einer limitierten Auflage von 67 Einheiten gefertigt. Der exklusive Charakter der Limousine wird dabei durch die modellspezifischen Leichtbaukomponenten unterstrichen.

Mini Renn-Coupé:Auftrag

Mini Renn-Coupé: Auftrag "Grüne Hölle"

Auf der Basis des künftigen Mini Coupés - das im Herbst vorgestellt wird - hat die englische BMW-Tochter ein Rennfahrzeug auf die Räder gestellt, das beim 24 h-Rennen auf dem Nürburgring Premiere feiert. Der Langstreckenklassiker fordert Fahrer und Fahrzeuge bis aufs Äußerste: Die ideale Feuertaufe also für das kompakte "John Cooper Works Coupé Endurance" aus Oxford.

Camaro SS HP 564:Böser Grüner

Camaro SS HP 564: Böser Grüner

Mit der Wiederbelebung des legendären Camaro ergänzte Chevrolet im Jahr 2009 die aktuelle Riege der wiederauferstandenen Pony Cars, zu der neben dem Chevy natürlich auch der Dodge Challenger und der Ford Mustang zählen. Die attraktivste (soll heißen unzeitgemäße) Variante der neuen Generation des Chevrolet Camaro ist der SS (Super Sport), der von einem 6,2 Liter großen V8 angetrieben wird, der in Verbindung mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe satte 432 PS an die angetriebenen Hinterräder bringt. Karl Geiger aus München, bekannt für ultrastarke Amerikaner, satteln auf die schon üppige Leistung nochmals drauf. Das Ergebnis ist der Camaro Super Sport HP 564.

Volvo P1800:Frischer Fünfziger

Volvo P1800: Frischer Fünfziger

Eines der schönsten Modelle des schwedischen Herstellers, der Volvo P1800, feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Das Sportcoupé ist das internationalste aller jemals gebauten Volvo Modelle: ein schwedischer Sportwagen, entworfen bei Pietro Frua in Italien, mit in Schottland gepresster Karosserie, in England montiert (zumindest die ersten 6000 Exemplare), Amerika als wichtigstem Markt und erstmals als Prototyp präsentiert auf dem Automobil-Salon 1960 in Brüssel.

51. Reinoldus-Rennen:Schonkost

51. Reinoldus-Rennen: Schonkost

Wenn es für das 24-Stunden-Rennen einen Regisseur geben würde, er hätte die vorhergehenden Rennen zum Langstreckenpokal, die viele Teams als Vorbereitung für den Langstreckenklassiker nutzen, nicht spannender gestalten können. In fünf Rennen siegte jeweils ein anderes Fabrikat. Nach BMW, Mercedes, Ferrari und Porsche trug sich nun auch Audi in die Siegerlisten ein. Das Team von Phoenix-Racing gewann mit den DTM-Piloten Timo Scheider, Mattias Ekström sowie Frank Stippler auf einem Audi R8 LMS. Sabine Schmitz und Klaus Abbelen belegten mit ihrem Porsche 911 GT3 R Rang zwei vor ihren Markenkollegen Wolfgang Kohler, Frank Kräling und Christian Menzel im GT3 Cup von Manthey Racing.

Concorso d'Eleganza:Neu erfunden

Concorso d'Eleganza: Neu erfunden

Seit 16 Jahren gibt es wieder den Concorso d'Eleganza Villa d'Este, der vor dem Zweiten Weltkrieg der wichtigste Schönheitswettbewerb für Automobile in Europa war. Um lebendig zu bleiben, muß man sich manchmal neu erfinden. So wurde dieses Jahr der Termin geändert: Statt Ende April war es nun das dritte Maiwochenende, nicht zuletzt aus der Erkenntnis, das Terminkollisionen mit den großen Autoshows in China die Anwesenheit hochkarätiger Studien verhindern. Und zum ersten Mal kamen in diesem Jahr zu den Automobilen auch Motorräder hinzu, für die ein eigener Wettbewerb ausgeschrieben wurde.

53. ADAC ACAS H&R-Cup:Gelungene Generalprobe mit neuer Technik

53. ADAC ACAS H&R-Cup: Gelungene Generalprobe mit neuer Technik

Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass die diesjährige Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring besonders spannend werden kann, so wurde er beim 53. ADAC ACAS H&R-Cup, dem vierten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, erbracht. Die bisherigen Saisonrennen sahen mit BMW, Mercedes und Ferrari jeweils ein anderes Fabrikat an der Spitze, nun gesellte sich Porsche zu den 2011 siegreichen Teams dazu. Aber aus der Vielzahl der Zuffenhausener Erfolge ragt dieser besonders heraus, denn er wurde von Marco Holzer, Patrick Long sowie Richard Lietz auf dem von Manthey-Racing eingesetzten Hybrid-Porsche errungen.

Mille Miglia 2011:Schaulaufen

Mille Miglia 2011: Schaulaufen

Seit 1977 die Mille Miglia ihre Auferstehung als historisches Autorennen feierte ist sie das Mass aller Dinge im historischen Motorsport. Der Reiz der Rundfahrt besteht darin, entweder winkend durch Menschentrauben in engen Ortsdurchfahrten zu fahren oder aber das edle Blech auf öffentlichen Strassen mal richtig gehen zu lassen. Das alles bringt aber keinen Lorbeer: Um diesen zu eringen muss man die Sache akribisch angehen. So etwa wie der vielfache Sieger Giuliano Canè, auch diesmal auf dem BMW-Touring-Coupé von 1940 unterwegs, der es schafft, auf die 100stel Sekunde genau die Zeitkontrolle zu überfahren.

Engine of the Year 2011:Europaliga

Engine of the Year 2011: Europaliga

Auch in diesem Jahr dominieren deutsche Hersteller die "Engine of the Year"-Auszeichnungen, allerdings gibt es einige Überraschungen. Zu ersten Mal sein Jahren sind nur europäische Marken die Gewinner. Das ist besonders für Toyota bitter, die bisher den Preis für den umweltfreundlichsten Motor mit der Prius-Antriebseinheit sicher gewinnen konnten. 2011 allerdings kann sich ein konventioneller, aber auch sehr innovativer Motor in der Kathegorie deutlich an die Spitze setzen.

42. Adenauer VLN-Trophy:Ferrari siegt am Ring

42. Adenauer VLN-Trophy: Ferrari siegt am Ring

In ihrer 35. Saison ist die Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring so ausgeglichen, wie schon lange nicht mehr. Das gilt insbesondere auch für den Kampf um den Tagessieg. Bei der 42. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, dem ersten von zwei 6-Stunden-Rennen in dieser Saison, gab es abermals einen neuen Gesamtsieger. In dem hart umkämpften Rennen setzte sich das Team Farnbacher nur hauchdünn vor der Truppe von Manthey Racing durch.

BMW Fahrassistenz:Leicht nach Links

BMW Fahrassistenz: Leicht nach Links

Abbiegen ist eine der Aktionen, die den Autofahrer auf besondere Weise fordert. Der Vorgang umfasst eine Menge gleichzeitig durchzuführenden Abläufe, die auch für routinierte Autofahrer in Stresssituationen zu viel sein können: Die Ampel im Auge behalten, den Gegenverkehr beobachten, auf querende Fußgänger achten. Wenn dann noch der Hintermann drängelt und Termindruck die Aufmerksamkeit reduziert, hat das manchmal fatale Folgen. Um das zu verhindern, schaltet BMW in einem Prototypen Elektronik, Scannerhardware und Navigation zu einem neuen Fahrassistenzsystem zusammen.

36. DMV 4h-Rennen:Premierensieg für Armin Hahne

36. DMV 4h-Rennen: Premierensieg für Armin Hahne

Gut gerüstet zeigten sich die Teams, die sich am Ende das Siegerpodium teilten. Chris Mamerow und Armin Hahne gingen auf ihrem Mercedes SLS AMG GT3 von der Pole Position in das 4-Stunden-Rennen, das sie nach 28 Runden siegreich beendeten. Während Mamerow schon mehrfach als Gesamtsieger ganz oben auf dem Treppchen gestanden hatte, war es für den früheren DTM-Piloten Armin Hahne der Premierensieg in der Langstreckenmeisterschaft. Dieser Triumph war ein hartes Stück Arbeit, denn der Vorsprung vor dem zweitplatzierten Manthey-Porsche GT3 R von Timo Bernhard, Lucas Luhr und Romain Dumas betrug nur 33 Sekunden.

Luxus-Mini:Inspired by Goodwood

Luxus-Mini: Inspired by Goodwood

Unter der Federführung der Designer von Rolls-Royce entstand in Goodwood eine besonders luxuriöse Variante des Mini. Im Innenraum des Kleinen finden sich deshalb all die Dinge, die Rolls Royce-Limousinen so begehrenswert machen: Leder, Holz und hochwertige Teppiche in sorgfältiger Verarbeitung, bei gleichzeitig genauer Abstimmung der Farbtöne.

58. ADAC Westfalenfahrt:Auftakt nach Maß für BMW

58. ADAC Westfalenfahrt: Auftakt nach Maß für BMW

Mit der 58. ADAC Westfalenfahrt startete die Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring in die neue Saison. Wie in jedem Jahr nutzten viele Teams das Rennen zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen auf dem Eifelkurs. So reiste auch die Schnitzer-BMW-Mannschaft in die Eifel und stellte mit einer beeindruckenden Leistung klar, dass man den Vorjahressieg im Langstreckenklassiker wiederholen möchte. Nach 27 Runden überquerten Uwe Alzen, Augusto Farfus und Jörg Müller im BMW M3 GT als erste die Ziellinie.

Fiat 500 Coupé Zagato:Kleiner Wilder

Fiat 500 Coupé Zagato: Kleiner Wilder

Schon das Vorbild des aktuellen 500 war Basis für viele eigenständige Schöpfungen, sei es der "Jolly" mit Korbgeflecht-Karosserie oder etwa der 500 Gamine im historisierenden Blechkleid. Auch der Neue taugt zur Vielseitigkeit: Mit Abarth, Rolldachcabrio oder dem kommenden Kombi "Giardinetta" zeigt Fiat, dass die kleine Baureihe vielseitige Interpretationen erlaubt. Und nun, als Studie, gibt es das Coupé Zagato.

RetroClassics 2011:Schwäbische Leistungsschau

RetroClassics 2011: Schwäbische Leistungsschau

Die elfte Ausgabe der RetroClassics startete gleich mit einer positiven Nachricht: Die Messe war ausgebucht, alle Hallen waren voll belegt. Bis auf Mercedes und Porsche, für die die Messe ja ein Heimspiel ist, ließen sich andere Hersteller allerdings durch Händler und Markenclubs vertreten. Das alleine ist sicher nicht der Grund, warum Mercedes dominiert, das nahe Werk fördert viele lokale Clubs, dazu sorgten die schwäbischen Spezialbetriebe für alte Mercedes-Fahrzeuge für ein Überangebot der Stuttgarter Marke.

Renault Captur:Kreuz und quer

Renault Captur: Kreuz und quer

Renaults neues Konzeptfahrzeug kreuzt Elemente von Coupé, Roadster und Sports Utility Vehicle zu einer neuartigen Fahrzeuggattung. Abenteuer und die Entdeckung der Welt sind die Ideen hinter diesem Versuch, der Mobilität eine erweiterte farbige Dimension zu geben. Das Design dient Renaults Gestaltern zur Findung eines neuen Markengesichts. Namentlich die Front mit dem großen zentralen Rhombus wird so wohl bei künftigen Serienmodellen zu sehen sein. Der Captur bietet zudem schwellende, runde Formen auf, die den Coupécharakter der Grundform überzeichnen: Die großen Räder erfahren durch die hohen und kräftig ausgeformten Bögen der Kotflügel eine intensive Betonung und suchen so den Anschluß an die Formensprache der zivilen Geländegänger.

Mazda Shinari:Linienwechsel

Mazda Shinari: Linienwechsel

Mazda probt eine neue Designlinie: Nach "Nagare", die in den Dreifachsicken des aktuellen Mazda 5 gipfelt, kommt nun KODO Soul of Motion . Die viertürige Coupéstudie Shinari ist recht elegant und kraftvoll geraten. Schnelle Bewegung ist das Thema, und die Mazda-Designer haben dieses Bild in dynamische Linien gegossen. Viel erhellendes über neue Trends im Design gibt es jedoch nicht zu sehen die seitliche zweigeteilte und übereinander laufende Schulterlinie hat schon der aktuelle Seat Ibiza. Den Singleframe-Rahmen für den Kühler hat vor Jahren schon die verblichene englische Marke Rover thematisiert und die Dachgrafik könnte von Audi sein. So bleibt der Shinari, trotz aller Dramatik, unverindlich.

Alfa Romeo 4C Concept:Leichtbau

Alfa Romeo 4C Concept: Leichtbau

In Genf zeigt Alfa Romeo etwas von den Italienern so nie gesehenes: Einen Straßensportwagen mit Mittelmotor. Und der hat es in sich. 200 PS, Heckantrieb und Karbon-Karosserie machen den nur 850 Kilogramm schweren 4C zu einem wahren Supersportler. Wie beim Alfa Romeo 8C Competizione drückt die Verwendung von Karbon und Aluminium das Gewicht nach unten. Aus Karbon werden die meisten Teile der Karosserie gefertigt - die hintere Rahmenkonstruktion und die Crashboxen bestehen dagegen aus Aluminium.

Cadillac Urban Luxury:Kleiner Amerikaner, groß im Luxus

Cadillac Urban Luxury: Kleiner Amerikaner, groß im Luxus

Cadillac ist der Solitär unter den Premium-Marken. Mit eckiger Eleganz konterkariert die amerikanische Traditionsmarke die Sicken- und Rundungswut der einschlägigen Konkurrenz. Das funktioniert nicht nur bei großen Limousinen: die Amerikaner haben sich daran gemacht, ihren kubischen Luxus ins Kleinformat zu setzen. Mit dem Urban Luxury Concept zeigen sie eine Designstudie, die umfänglichen Komfort in einem kleinen Fahrzeug bietet.

Novitec Rosso 599 GTO:Ferrari mit 888 PS

Novitec Rosso 599 GTO: Ferrari mit 888 PS

Gewaltige 888 PS und 862 Nm maximales Drehmoment holt Novitec Rosso aus dem ohnehin schon starken Ferrari 599 GTO heraus. Das gelingt dank Bi-Kompressor-Technologie: Der Sechsliter-V12-Vierventiler wurde mit zwei zahnriemengetriebenen, von einem eigenen Ölkreislauf geschmierten Hochleistungsladern weiter optimiert. Der maximale Ladedruck beträgt 0,45 bar. In der Spitzenleistung legt der Zweisitzer damit 218 PS gegenüber der Serienversion zu.

MINI Rocketman:Kurz gemacht

MINI Rocketman: Kurz gemacht

Die Studie Rocketman, etwa 3,5 Meter lang und 1,9 Meter breit, ist das Mini-Statement zur urbanen Mobilität. Wie Toyotas IQ (den man schon kaufen kann) ist der kurze Mini als 3 plus 1-Sitzer ausgelegt. Ein besonderes Element des kleinen Briten sind die weit öffnenden Türen mit Doppelscharniergelenken und integrierten Schwellern. Beim Öffnen schwenken die Türen samt Schweller nach außen, so dass Fahrer und Beifahrer bequem Platz nehmen können. Auch der Einstieg zu den Fondplätzen wird durch das Konzept erleichtert. Zudem können die als Leichtbaukonstruktion ausgeführten Sitze in verschiedensten Positionen angeordnet werden, so dass wahlweise Fahrspaß zu zweit, komfortable Platzverhältnisse für drei Insassen oder sogar eine Raumaufteilung mit vier Sitzen möglich ist.

Retromobile 2011:Neues Format, alte Bekannte

Retromobile 2011: Neues Format, alte Bekannte

Bisher zog sich die Retromobile über zehn lange Tage hin, ab diesem Jahr gibt es, unter neuem Management, ein neues Format. Wie bei vielen anderen Messen für klassische Fahrzeuge wurde die Veranstaltung in Paris auf fünf Tage, von Mittwoch bis Sonntag, verkürzt. Mit dreihundert Händlern und 100.000 Besuchern war die Retromobile 2011 wieder die wichtigste Messe für klassiche Fahrzeuge zu Jahresbeginn.

Ford Fiesta RS WRC:Der Herausforderer

Ford Fiesta RS WRC: Der Herausforderer

Der mit Allradantrieb und einem 1,6 Liter großen Turbomotor mit Benzindirekteinspritzung ausgerüstete Fiesta RS WRC ist eine Weiterentwicklung des Serienmodells. Zugleich basiert das nach World Rally Car-Reglement aufgebaute Wettbewerbsfahrzeug auf jenem Fiesta S2000-Modell, mit dem Mikko Hirvonen/Jarmo Lehtinen die diesjährige Rallye Monte Carlo gewinnen konnten. Als Nachfolger des Ford Focus RS WRC ist das auf dem kompakteren Fiesta basierende World Rally Car der Vertreter eines grundlegend überarbeiteten technischen Regelwerks, mit dem die FIA eine neue, kostengünstigere Ära in der Rallye-WM anstrebt.

Renault DeZir:Sinnlich und leicht

Renault DeZir: Sinnlich und leicht

Das Z im Modellnamen verweist auf die Signatur Z.E., mit der alle Elektromodelle von Renault gekennzeichnet werden. Désir hingegen bedeutet "Begierde", und die Coupé-Studie, die einen Ausblick auf künftige Renaults geben soll, soll Lust machen auf das was kommt. Der Zweisitzer mit Elektroantrieb zeigt betont sinnliche Formen in leuchtendem Rot lackiert. Dazu gesellen sich Flügeltüren, groß dimensionierte Räder und eine prägnante Lichtsignatur.

Ferrari 212 E Montagna:Überflieger

Ferrari 212 E Montagna: Überflieger

1969 ist das Jahr, in dem Ferrari erneut um den Titel in der Europabergmeisterschaft kämpfen will und die Konkurrenz scheint stark: Porsches Bergspider 909 mit sagenhaft niedrigem Gewicht man spricht von 375 Kilogramm und hoher spezifischer Leistung scheint der Gegner zu sein, der geschlagen werden muss. Während Porsche das Florett bevorzugt, setzen die Italiener auf den Säbel. Da Modena nicht über das Stuttgarter Know-How im Leichtbau verfügt - der 212 E Montagna bringt 500 Kilogramm auf die Waage - muss Leistung her, und die gibt es in Form eines flachen Zweiliter-V12.

Interclassics:Sterne-Sammlung

Interclassics: Sterne-Sammlung

Das Leitthema vieler Veranstaltungen für klassische Fahrzeuge wird der 125. Geburtstag der Fahrzeugproduktion bei Mercedes-Benz sein. Die InterClassics und Topmobiel in Maastricht setzte einen bemerkenswerten Anfangspunkt der Reihe. Auch wenn weder der auf dem Veranstaltungsplakat dargestellte Silberpfeil aus den Dreißigern noch sonst eine der Rennsport-Ikonen aus Stuttgart zu sehen war, werden sich alle nachfolgenden Messen an der Menge und der Qualität der ausgestellten Mercedes-Fahrzeuge messen lassen müssen.

Porsche 918 RSR:Rennlabor mit Hybrid-Antrieb

Porsche 918 RSR: Rennlabor mit Hybrid-Antrieb

Der Porsche 918 RSR versteht sich als High End-Synthese aus den Hybrid-Konzepten des Jahres 2010. Das zweisitzige Mittelmotor-Coupé verbindet die Technologie des 911 GT3 R Hybrid und das Design des 918 Spyder zu einem modernen, zukunftsfähigen Supersportwagen. Der 911 GT3 R Hybrid-Rennwagen mit hocheffizientem Schwungradspeicher sorgte bei seinen Renneinsätzen für Aufsehen. Das "Race Lab" - Rennlabor - verbindet Wettbewerbsfähigkeit, hohe Zuverlässigkeit sowie Effizienz beim Kraftstoffverbrauch mit höchster Performance. Diese Technik verpflanzt Porsche nun in das Mittelmotor-Coupé 918 RSR - der Rennsportvariante der Konzeptstudie 918 Spyder.

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