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Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
Neues aus der Industrie

check November 2011

Nissan Leaf

pfeil  Nissan Leaf

Im April 2012 kommt Nissans familientaugliches Elektrofahrzeug nach Deutschland. Der Leaf wird zum Preis von 36.990 Euro über zunächst 18 ausgewählte Nissan-Handelspartner vertrieben. Ziel von Nissan ist es, bis Ende 2013 die Zahl der LEAF-Stützpunkte auf mindestens 100 zu erhöhen. Die Zahl der Extras ist bei der Deutschland-Version des LEAF überschaubar und beschränkt sich auf ein Winter-Paket (Sitzheizung vorn und hinten sowie Lenkradheizung) und auf eine in den Dachkantenspoiler integrierte Solarzelle, die die 12-Volt-Bordbatterie bei ihrer Arbeit unterstützt. Ansonsten ist die Limousine mit Komfort- und Sicherheits-Features bestückt, die man auch von konventionell angetriebenen Fahrzeugen gewohnt ist. Dazu gehören sechs Airbags, ein Navigationssystem mit Touchscreen und Rückfahrkamera, das elektronische Stabilitätsprogramm ESP, ein ABS plus Bremsassistent, LED-Hauptscheinwerfer, eine Klimaautomatik mit Zeitsteuerung, eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und Intelligent Key, elektrisch anklappbare und beheizbare Außenspiegel sowie elektrische Fensterheber vorn und hinten. Mit einer Länge von 4,45 Meter, einer Breite von 1,77 Meter und einer Höhe von 1,55 Meter sind die Maße die eines vollwertigen Mittel- bis Langstreckenautos. Die Batterien sind im Unterboden und nahe am Schwerpunkt untergebracht; der Verzicht auf den traditionellen Verbrennungsmotor unter der Haube brachte Nissan zusammen mit einem Radstand von 2,70 Metern gute Raumverhältnisse: So bietet der Innenraum Platz für fünf Personen. Das Interieur wird von einer flachen, schwarz abgesetzten Mittelkonsole mit Sieben-Zoll-Touchscreen und einem von einer Computer-Maus inspirierten Drehschalter bestimmt. Letzterer sitzt am vorderen Ende der Tunnelkonsole und erlaubt den Wechsel zwischen zwei Fahrprogrammen ("D" und "Eco") sowie Vorwärts- und Rückwärtsgang. Der Kofferraum hat ein Volumen von 330 Litern (nach VDA-Norm); nach Umklappen der asymmetrisch geteilten Rückbank vergrößert es sich auf 680 Liter. Die Batterien können die doppelte Menge an Energie speichern wie die Vorläufer-Generation. Beim Leaf werden dazu 48 Lithium-Ionen-Module mit jeweils vier Batteriezellen pro Modul eingesetzt. Der Elektromotor leistet 80 kW (109 PS), aus dem Stand entwickelt er ein maximales Drehmoment von 280 Nm, die Beschleunigung von 0 bis 100 km/h erfolgt in 11,9 Sekunden. Eine Batterieladung reicht für 175 Kilometer. Die exakte individuelle Reichweite hängt jedoch von Faktoren wie der Außentemperatur, den Einstellungen von Klimaanlage oder Heizung, dem persönlichen Fahrstil, dem Streckenprofil und dem Lebensalter der Batterie ab. Ein Display im Kombiinstrument gibt aktuelle Daten zum Ladezustand der Batterie und der Restreichweite. Ein Bremsenergie-Rückgewinnungssystem hilft bei der Streckung der potenziellen Reichweite. Beim Druck auf die Bremse oder Lupfen des Gaspedals arbeitet der E-Motor als elektrischer Generator und führt Energie in die Batterien zurück. rr

Abarth Punto SuperSport

pfeil  Abarth Punto SuperSport

Für die sportlichen Fahrleistungen des neuen Abarth sorgt ein 1.4-Liter-Turbobenziner, der mit einer MultiAir-Ventilsteuerung ausgerüstet ist, bei der die einlassseitige Nockenwelle durch ein elektrohydraulisches System ersetzt ist. Der Vierzylinder stellt ein maximales Drehmoment von 270 Nm bereits bei 2.500/min zur Verfügung und leistet 180 PS bei 5.750 Umdrehungen. Damit erreicht der SuperSport eine Höchstgeschwindigkeit von 216 km/h, die Beschleunigung von null auf Tempo 100 vollzieht sich in 7,5 Sekunden. Für sportliches Fahrverhalten sorgen spezielle, in der Dämpfung variable Stoßdämpfer von Koni. Zudem gibt es eine leistungsfähige Bremsanlage mit gelochten, schwimmend gelagerten und innenbelüfteten Scheiben mit High-Performance-Bremsbelägen vorne und gelochten Scheiben an der Hinterachse. Das Design steht ganz in der Tradition der Marke. Die Karosseriefarbe Grigio Campovolo erinnert an den Motorsport der 1950er und 1960er Jahre, ebenso die schwarze Lackierung von Motorhaube und Dach. Auch die Außenspiegelkappen und die 18-Zoll-Leichtmetallräder sind in schwarz gehalten. Weiteres Erkennungszeichen des Sondermodells sind spezielle "SuperSport"-Schriftzüge auf den Flanken und auf der Heckklappe. rr

Volkswagen eT!

pfeil  Volkswagen eT!

Die Entwicklung des elektrisch betriebenen eT! ist ein Forschungsprojekt, das durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert wird. Es gibt das momentan maximal machbare Technologie-Niveau wieder und ist auf die zukünftigen Kundenbedürfnisse, speziell von Logistikunternehmen, zugeschnitten. Insbesondere die Möglichkeit, den Wagen teilautomatisch und elektrisch in den Innenstädten bewegen zu können, vereint aktuelle ökonomische und ökologische Aspekte. Dank seiner Radnaben-Elektromotoren kann sich der kompakte Transporter nicht nur emissionsfrei in den Innenstädten bewegen, sondern durch die besondere Anordnung des Radnabenantriebes erhält er maximale Bewegungs- und Wendefreiheit. Zudem ist der Fahrzeuginnenraum besonders vielseitig nutzbar. Erfolgt die Betankung mit regenerativem Strom, so kann eT! völlig emissionsfrei betrieben werden. Um die Arbeitswelt der Postzusteller und Kurierfahrer einfacher und sicherer zu machen, die Logistik der Zustellung zu optimieren und Zustellzeiten zu verkürzen, kann eT! in bestimmten Situationen teilautomatisch betrieben werden. Der Wagen folgt dem Zusteller dabei von Haus zu Haus ( Follow me") oder fährt auf Befehl fahrerlos zum Zusteller ( Come to me"). Alternativ kann der Fahrer den Wagen von der schnell zu erreichenden und mit einem Stehsitz ausgestatteten Beifahrerseite über einen Drive Stick dirigieren. Auf der Beifahrerseite also dem Gehweg und damit dem Arbeitsbereich des Zustellers zugewandt gibt es deshalb eine in zwei Stufen elektrisch öffnende Schiebetür, die einen besonders schnellen Zustieg in den Wagen sowie einen ebenso effektiven Zugriff auf die Postsendungen ermöglicht. Unnötige Laufwege um das Fahrzeug herum gehören damit der Vergangenheit an. Varianten dieses leichten Transportfahrzeuges wären für alle erdenklichen gewerblichen Nutzungen realisierbar. Das Forschungsfahrzeug wird nun in eine Testerprobung integriert und weiter analysiert. pt

Mercedes-Benz ML 63 AMG

pfeil  Mercedes-Benz ML 63 AMG

Der 5,5-Liter-V8-Biturbomotor des neuen ML 63 AMG entwickelt eine Höchstleistung von 525 PS sowie ein maximales Drehmoment von 700 Newtonmetern - ein Plus von 15 PS sowie 70 Newtonmeter. Gleichzeitig wurde der Verbrauch des Hochleistungstriebwerks deutlich gesenkt. Mit einem Treibstoffkonsum von 11,8 Litern auf 100 Kilometer (NE FZ gesamt, 276 g CO2/km) unterbietet das SUV das bisherige Modell um 4,7 Liter und 28 Prozent. Aber es lässt sich noch Leistung draufpacken. Mit dem optionalen AMG Performance Package erzielt der mit 1,3 Bar unter Druck gesetzte V8 557 PS und 760 Newtonmeter. Der Konstruktionsaufwand ist hoch: So gibt es etwa eine strahlgeführte Benzin-Direkteinspritzung mit Piezo-Injektoren, ein ECO Start-Stopp-System, ein Vollaluminium-Kurbelgehäuse, Vierventiltechnik mit Nockenwellenverstellung, Luft- Wasser-Ladeluftkühlung und ein ausgeklügeltes Generatormanagement. So erreichen beide Varianten des ML 63 AMG Sportwagen-Fahrleistungen. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h dauert 4,8 bzw. 4,7 Sekunden, die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h. Technisch bemerkenswert ist die gleichfalls neu entwickelte aktive Wankstabilisierung "Active Curve System", die das hoch bauende SUV in der Spur hält. Die Markteinführung des Mercedes-Benz ML 63 AMG erfolgt im April 2012. Die Preise für den ML 63 AMG beginnen bei 108.885,00 Euro, das Performance Package kostet etwa 7000 Euro Aufpreis. rr

Porsche 911 GT3 RSR

pfeil  Porsche 911 GT3 RSR

Der neue 911 GT3 RSR ist das Topmodell für den Kundensport und geht mit umfangreichen Modifikationen in die Rennsaison 2012. So wächst der neue GT3 RSR etwa weitere 48 Millimeter in die Breite, Bug- und Heckverkleidung sind an die weit ausgestellten vorderen und hinteren Radhäuser angepasst, ebenso die Schwellerabdeckungen und die Radhausverkleidungen. Das aerodynamische Konzept wird durch eine neue Führung der Ansaugluft ergänzt. Öffnungen in den hinteren Seitenteilen, wie sie von den Turbo-Varianten des Porsche 911 bekannt sind, ersetzen die Lufthutze auf der Motorabdeckung, die weitgehend mit der des Straßensportwagens 911 GT2 RS identisch ist. Angetrieben wird der neue 911 GT3 RSR von einem Sechszylinder-Boxermotor mit vier Litern Hubraum. Er leistet bedingt durch einen vom Reglement vorgegebenen Luftmengenbegrenzer 460 PS und treibt die 310 Millimeter breiten Hinterräder an. Der Durchmesser der Vorderräder wächst um 30 auf nun 680 Millimeter. Das sequentielle Porsche Sechsganggetriebe wird über Schaltwippen am Lenkrad betätigt. Eingesetzt werden kann der neue GT3 RSR unter anderem bei den 24 Stunden von Le Mans, der FIA World Endurance Championship, der Le Mans Series, der American Le Mans Series sowie bei den Rennen der International GT Open. Die Auslieferung beginnt im Januar 2012, der Verkaufspreis beträgt 498.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. rr

Mini Roadster

pfeil  Mini Roadster

Dem Coupé läßt Mini schnell den Roadster folgen. Der Zweisitzer bietet ein manuelles Stoffverdeck und wird zur Markteinführung mit Motoren von 122 PS bis 211 PS angeboten. Mit 240 Litern Volumen ist der Kofferraum etwas kleiner als der des Coupés, verfügt aber gleichfalls über eine Durchreiche. Das Textilverdeck wird mittels eines zentralen Entriegelungshebels geöffnet und liegt hinter den Sitzen so flach auf, dass die Silhouette erhalten bleibt. Wie beim ersten BMW Z4 liegt der vordere Teil des Daches oben auf, weshalb eine zusätzliche Abdeckung überflüssig ist. Für den Insassenschutz sorgen neben Front- und seitlichen Kopf-Thorax-Airbags auch der steife Windschutzscheibenrahmen sowie Überrollbügel aus poliertem Edelstahl hinter den Sitzen. Basisversion ist der 122 PS starke Cooper mit 1,6-Liter-Benzinmotor. Dieser beschleunigt den Zweisitzer in 9,2 Sekunden von null auf 100 km/h und sorgt für eine Höchstgeschwindigkeit von 199 Stundenkilometer. Der Normverbrauch liegt bei 5,7 Litern auf 100 Kilometer, der CO2-Ausstoß bei 133 Gramm. Der SD mit dem 2,0-Liter-Turbodiesel bringt es auf eine Leistung von 143 PS, benötigt 8,1 Sekunden von null auf 100 km/h und läuft 212 km/h Spitze und das bei einem Verbrauch von 4,5 Litern und 118 Gramm Emission von CO2. Der 1,6-Liter-Benziner des Cooper S Roadster leistet dank Twin-Power-Turbo 184 PS, beschleunigt in sieben Sekunden auf Tempo 100 und ist etwa 227 km/h schnell. Der Normverbrauch beträgt sechs Liter (CO2-Wert: 139 g/km). Spitzenmodell ist der aerodynamisch bessere John Cooper Works Roadster, der in 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt und eine Spitzengeschwindigkeit von 237 km/h erreicht. Dessen 211 PS starkes 1,6-Liter-Aggregat benötigt im Schnitt 7,3 Liter auf 100 Kilometer und entlässt 169 g/km CO2 in die Atmosphäre. Cooper und Cooper SD Roadster weisen serienmäßig eine Start-Stopp-Automatik, Schaltpunktanzeige sowie ein Bremsenergie-Rückgewinnungssystem auf. Als Alternative zur Sechsgang-Handschaltung gibt es für alle Modelle eine Sechsgang-Automatik. Beim John Cooper Works gibt es als Serienausstattung einen Sport-Knopf, der die Kennlinien von Lenkung und Gaspedal verändert. Dieser wird für alle anderen Modelle als Option angeboten. Preise und Zeitpunkt der Markteinführung stehen noch nicht fest. rr

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