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Aktualisiert am 31.12.2011
© 2011 virto GmbH
Fiat Freemont: Transatlantiker

16.09.2011

Fiat Freemont
Der Fiat Freemont verbindet europäische Antriebskultur mit amerikanischer Gelassenheit.
Doppelpfeil

Seit 2010 die Produktion des Ulysse ausgelaufen ist, hatte Fiat keine Großraumlimousine mehr im Programm. Mit dem Freemont, der auf dem Dodge Journey basiert, schließen die Italiener die Lücke im Angebot. Allerdings übernimmt der Turiner Konzern das Produkt seiner amerikanischen Tochter nicht eins-zu-eins sondern hat vor allem den Antriebsstrang und das Fahrwerk komplett neu entwickelt.

Der Siebensitzer ist ein angenehmer Partner: Das Fahrwerk ist gut ausbalanciert, die Lenkung ist leichtgängig und direkt. Gefallen können auch die modernen Zweiliter-MultiJet-Diesel aus Italien, die entweder mit 140 oder 170 PS angeboten werden. Beide bieten eine füllige Leistung und zeigen sich den 1,9 Tonnen Leergewicht des Freemont in allen Lagen gewachsen. Beide Selbstzünder entwickeln ein Drehmoment von 350 Nm bei 1750 Umdrehungen, wobei der stärkere Motor dieses nahezu gleichmäßig über das komplett verfügbare Drehzahlband ausschüttet. Als Getriebe kommt ein manuelles Sechsgang-Aggregat, das sich leicht und präzise schalten lässt. Insgesamt begnügen sich beide Leistungsstufen mit etwa sieben Litern Diesel auf 100 Kilometer und auch die Fahrleistungen reichen für Kindertransport und Familienurlaub. Die Version mit 140 PS beschleunigt den Freemont in 12,3 Sekunden von null auf 100 km/h, der kräftigeren Maschine mit 170 PS gelingt die Übung in 11,0 Sekunden.

Die Bedienung folgt europäischen Gepflogenheiten. Die klar gezeichneten Instrumente sind gut abzulesen, Tasten und Schalter sind logisch angeordnet. Der bauartbedingten schlechten Übersichtlichkeit nach hinten begegnen die Turiner mit aufpreispflichtigen Parksensoren.

Fiat Freemont
Die kantige Form birgt einen großen und wohnlichen Innenraum für sieben.
Doppelpfeil

Innen überzeugt der fast 4,90 Meter lange und 1,72 Meter hohe Wagen mit amerikanischer Großzügigkeit. Eine Dreizonen-Klimaautomatik, getrennt einstellbar für die erste und zweite Reihe, für die dritte Bank sowie für rechts und links, sorgt auf allen Plätzen für Wohlbefinden. Die Sitze können in 32 verschiedenen Positionen konfiguriert werden, zudem sind integrierte Kindersitzpolster, die die Kleinen auf die passende Höhe bringen, Serie. Man sitzt bequem im großen Fiat, nur ganz hinten geht es etwas enger zu. Insgesamt 25 Ablagen mit einen Stauvolumen von 140 Litern verteilen sich über den gesamten Passagierraum und der Kofferraum schluckt bei einem maximalen Volumen von 1461 Litern auch die größten Einkäufe.

Bereits die Einstiegsversion für 25 990 Euro ist komplett ausgestattet: unter anderem sind Drei-Zonen-Klimaautomatik, Wärmeschutzverglasung, ein Autoradio mit CD- und MP3-Player, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, ABS, ESP, Berganfahrhilfe, Schlüsselloses Zugangssystem, Tempomat und Alarmanlage Teil der Grundausstattung. Der Freemont "Urban" (ab 27 290 Euro) bietet zudem noch einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz, Leder-Lenkrad und -schaltknauf, ein Multifunktionslenkrad mit Bluetooth Freisprecheinrichtung, hintere Parksensoren, Dämmerungssensoren, beheizbare Außenspiegel, eine nach vorn umklappbare Beifahrersitzlehne sowie eine Dachreling. Man läßt sich aber auch noch sparen. Falls man nur fünf Sitze benötigt, schreibt Fiat 500 Euro gut.

Fiat Freemont Fiat Freemont Fiat Freemont
Das ergonomisch durchdachte Cockpit hat Stil.
Doppelpfeil
Der besonders variable Innenraum läßt sich an vielfältige Lade- und Sitzbedürfnisse angepassen.
Doppelpfeil
25 Staufächer mit einem Gesamtvolumen von 138 Litern bieten Patz für vieles.
Doppelpfeil
 

(Text: Rainer Roßbach )
(Fotos: Fiat )

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